(fair-NEWS) -
Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 300.000 Nerze wegen ihrer Felle für den Pelzmarkt vergast oder erschlagen, bevor sie ihren ersten Geburtstag erleben.Das jährlich stattfindende Erntedankfest meint zwar etwas anderes - geerntet wird jedoch nicht nur auf den Feldern, sondern auch unter den Tieren: Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 300.000 Nerze wegen ihrer Felle für den Pelzmarkt vergast oder erschlagen, bevor sie ihren ersten Geburtstag erleben. Weltweit müssen jedes Jahr 30 - 40 Millionen Tiere ihr Leben lassen, damit die Frau und der Herr von Welt sich in ihre Pelze gehüllt dem Winter stellen können. Besonders gefragt sind nach wie vor Nerzpelze. Brisant: Für einen einzigen Mantel müssen mindestens 60 - 80 Nerze sterben.
Ihr kurzes Leben fristen die freiheitsliebenden Tiere in winzigen Boxen aus Drahtgeflecht, vergleichbar mit den Käfigen einer Legebatterie. Die Drähte schneiden in die empfindlichen Pfoten der Tiere, durch die Enge beginnen sie aus Verzweiflung, sich gegenseitig zu zerfleischen.
Mit der Videodokumentation "Die Pelzfarm" gibt das Deutsche Tierschutzbüro exklusiven Einblick hinter die von der Modebranche mühsam aufgebaute Kulisse und zeigt das blutige Geschäft mit dem Pelz in ungeschönter Weise in seiner ganzen Brutalität.
Bundesweite Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros decken den wahren Alltag in deutschen Pelzfarmen auf: Hinter hohen Mauern und Zäunen versteckt, meist in abgelegenen Wäldern, sind die etwa 25 - 30 Pelzfarmen, die es in Deutschland noch gibt, vor neugierigen Blicken gut geschützt.
Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros ließen sich dennoch nicht abschrecken und konnten das Treiben der Farmer für diese außergewöhnliche Dokumentation offenlegen.
Die 20-minütige Videodokumentation "Die Pelzfarm" können Sie über den Onlineshop des Deutschen Tierschutzbüros unter
www.tierschutz-videos.de bzw. Tel.: 0221-20463862 bestellen. Hier ein Direktlink zum Bestellen:
http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Pelzfarm-Die-Videodokumentation-DVD::16.html