28.08.2008 - 12:55 Uhr

Tücken bei Bauverträgen

Pressemitteilung von Immowelt AG

Damit die Freude am Fertighaus ungetrübt bleibt, sollte ein genauer Blick auf den Bauvertrag geworfen werden. Foto: Rensch-Haus GmbH
Damit die Freude am Fertighaus ungetrübt bleibt, sollte ein genauer Blick auf den Bauvertrag geworfen werden. Foto: Rensch-Haus GmbH
Immer wieder werden Bauverträge bewusst schwammig formuliert, warnt das Immobilienportal Immowelt.de. Eine genaue Prüfung kann zusätzliche Kosten vermeiden.

Das kann den Bauherrn eines Fertighauses teuer zu stehen kommen: Begriffe wie "schlüsselfertig" und "Festpreis" sind nicht gesetzlich definiert und umfassen teilweise sehr unterschiedliche Leistungen. So muss beispielsweise bei den Erschließungskosten vertraglich geregelt werden, dass diese vollständig vom Bauträger zu übernehmen sind, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Ansonsten drohen dem Bauherrn hohe Zusatzkosten, wenn nach der Übergabe die Gebührenrechnungen der Baubehörde eingehen. Denn beitragspflichtig ist grundsätzlich derjenige, der im Grundbuch eingetragen ist. Den Betrag wird der Bauträger also nur dann zurückerstatten, wenn dies im Vertrag vereinbart ist. Auch die Vermessungskosten müssen extra aufgeführt werden. Eine weitere Tücke: Basiert das Angebot nicht auf einer vorher erfolgten Baugrunduntersuchung und stellt sich nach Unterschrift des Bauvertrags heraus, dass zusätzliche Abdichtungen erforderlich sind, gehen die Kosten zu Lasten des Bauherrn.

Generell gilt: Eine gute Bau- und Leistungsbeschreibung führt sämtliche Arbeiten, Ausstattungen und Materialqualitäten auf, die im Festpreis enthalten sind, erläutert Immowelt.de. Klauseln, mit denen sich der Bauträger Änderungen der Bauausführung, der Material- oder Baustoffauswahl vorbehält, sind unwirksam (BGH, Aktenzeichen VII ZR 200/04). Von Preisgleitklauseln sollten generell die Hände gelassen werden. Sie fixieren den Festpreis nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt: Verschiebt sich der Bauabschluss, ist der Festpreis hinfällig.

Um sich weiteren Ärger zu ersparen, ist es außerdem ratsam, die Zahlungsfähigkeit und Absicherung des Anbieters zu prüfen. Ein Qualitätsmerkmal sind hierbei Bürgschaften, die bei einer Insolvenz des Bauträgers dafür sorgen, dass die Bank für die Fertigstellung des Hauses aufkommt. Auch Mitgliedschaften in einem der Verbände wie dem Bundesverband Deutscher Fertigbau oder Deutschen Fertighausverband versprechen Seriosität.


Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg
(Deutschland)
Telefon: +49(0)911-520250

Pressekontakt:
Barbara Schmid, E-Mail: b.schmid@immowelt.de, Tel.: 0911/520 25-462
Frank Kemter, E-Mail: f.kemter@immowelt.de, Tel.: 0911/520 25-410


Unternehmensprofil:

Immowelt.de ist eines der meistbesuchten Immobilienportale im Internet mit monatlich zuletzt 253 Millionen Page Impressions, 53 Millionen Exposé-Aufrufen und über 920.000 Immobilien-Angeboten im Monat. Betreiber ist die Nürnberger Immowelt AG - seit 1991 Anbieter von Software- und Internetlösungen für die Immobilienwirtschaft.

Mit dem Immowelt-Medien-Netzwerk betreibt die Immowelt AG für führende Zeitungen wie WAZ, Münchner Merkur, Tagesspiegel oder Südkurier die regionalen Online-Rubrikenmärkte für Immobilien und ist damit deutschlandweit zusätzlich auf über 50 Zeitungsportalen der exklusive Partner.

Permanenter Link:

Vorherige Pressemitteilung Nächste Pressemitteilung

Das könnte Sie auch interessieren:

Pressemitteilungen News-Ticker

Weitere Pressemitteilungen »