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Beamten Krankenversicherung

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© apops - Fotolia.com
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(fair-NEWS) Beamter zu sein bietet einige Vorteile in Hinblick auf die Krankenversicherung, derer man sich unbedingt bewusst sein sollte. Beamte können nämlich, unabhängig von der Einkommensgrenze die normalerweise für die private Krankenversicherung gilt, zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen. Allerdings ist es in der Regel so, dass eine private Beamten Krankenversicherung (Details siehe www.beamten-infoportal.de/krankenversicherung-beamte.html), eine sogenannte Restkostenversicherung, nicht nur deutlich günstiger ist, sondern auch den deutlich besseren Schutz gewährt. Grund hierfür ist die Kombination aus Beihilfe und Privater Krankenversicherung, durch die der Dienstherr (das Bundeland in dem ein Beamter angestellt ist), seine sogenannte „Fürsorgepflicht“ wahrnimmt. Durch die Beihilfe kommen Beamte in Genuss des besten Gesundheitsschutzes, der nur relativ geringe Kosten verursacht.

Wunschversicherung: Private Krankenversicherung

Im Regelfall ist es für einen Beamten wesentlich günstiger sich privat zu versichern. Dies sieht auch der Gesetzgeber vor. Allerdings sind die privaten Krankenversicherungen nicht dazu verpflichtet auch jeden Antragsteller aufzunehmen. Um die Situation einer Ablehnung im Krankheitsfall zu vermeiden und den Einstieg für Beamten-Frischlinge zu erleichtern, gibt es die sogenannte „Beamtenöffnungsaktion“. Versichert sich ein Beamter privat in Form einer Restkostenversicherung, beteiligt sich der Dienstherr bei anfallenden Kosten in Form der Beihilfe. Auch Familienmitglieder, das heißt sowohl der Nachwuchs, als auch der Ehegatte, sind je nach Voraussetzung (Einkommensgrenze) beihilfeberechtigt.

Die Unterschiede zwischen PKV/GKV

Generell sollte man sich vor einem Vertragsabschluss ordentlich mit dem Thema beschäftigen und gegebenenfalls auch Hilfe vom Profi annehmen! Sollten Sie daher noch irgendwelche Fragen bezüglich krankenversicherungsrelevanter Themen haben, können Sie uns vom www.beamten-infoportal.de jederzeit kontaktieren. Vor allem sollte man sich über die Unterschiede der privaten und gesetzlichen Beamten Krankenversicherung im Klaren sein. Der Größte Unterschied liegt eigentlich darin, wie das System der Krankenversicherungen funktioniert. Bei der Gesetzlichen zahlen sozusagen „alle in einen Topf“ (Solidaritätsprinzip), während die Beiträge bei der Privaten nach Leistung, Alter und Gesundheitszustand (Äquivalenzprinzip) berechnet werden. Der Monatsbeitrag in der Gesetzlichen richtet sich nach Bedarf und Einkommen. Ab einem gewissen Einkommen, ist es dann auch möglich als „Nicht-Beamter“ in die private KV zu kommen. In der Privaten wird der Monatsbeitrag nach den persönlichen Risikofaktoren wie Alter und Vorerkrankungen sowie Leistungswünsche, errechnet, das bedeutet: Wer gesund ist, zahlt weniger. Ein weiterer Unterschied ergibt sich, wenn man sich die Berechnung der Beiträge zu Gemüte führt. Während die Beiträge bei der GKV aus dem Brutto-Einkommen errechnet werden, zahlt man in der PKV lediglich für die selbst erwählten Leistungen bezogen auf Alter und Gesundheitszustand bei der Antragsstellung. Die Gesetzliche ist aufgrund der Krankenversicherungspflicht dazu verpflichtet jeden Antragsteller aufzunehmen, die Private dagegen kann aufgrund eines zu großen Krankheitsrisikos Kunden, wie bereits erwähnt, auch ablehnen. Mit Ausnahme des Kontrahierungszwanges (Eröffnungsaktion für Beamte) Unterschiede bestehen ebenfalls bei der Abrechnung der Arztkosten. Ärzte und Krankenhäuser rechnen direkt mit der gesetzlichen Versicherung ab, in der Privaten kann der Patient noch im Krankenhaus entscheiden, ob direkt mit der PKV abgerechnet werden soll.

Beihilfeberechtigung für Ehegatten und Kinder

Generell bekommt ein Beamter die Beihilfe bereits während seiner Ausbildung, beziehungsweise seinem Studium. Der Status während des Studium/der Ausbildung dieser Zeit wird „Beamter auf Widerruf“ genannt. Die Beihilfe ist sozusagen die Beteiligung des Dienstherren, an den tatsächlich durch Krankheiten oder Unfällen entstandenen Kosten. Es kann passieren, dass man nach der Ausbildung nicht gleich verbeamtet wird, sondern nur ein Angebot im Angestelltenvertrag bekommt. Hierbei ist es sehr wichtig, wenn man bereits eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, diese ruhend zu stellen. (Anwartschaft) Dies ermöglicht es den Vertrag ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder aktivieren zu können und kann eine ganze Menge Geld und Nerven sparen. Das normale Angestelltenverhältnis und das Beamtenverhältnis unterscheiden sich insofern, dass die Beamten keinen monatlichen Zuschuss zur Krankenversicherung erhalten, sondern einen Anteil der jeweiligen Krankheitskosten als Beihilfe erstattet bekommen. Der Anteil, der für die Beamten Krankenversicherung erstattet wird, heißt „Beihilfebemessungssatz“. Die restlichen Krankheitskosten können dann über PKV abgesichert werden. Die Höhe der Beihilfe richtet sich vor allem nach Bundesland und Familienstand. Normalerweise beträgt der Beihilfesatz für die Beamten Krankenversicherung ohne Kinder 50%. In diesem Fall müssen die restlichen 50% über eine private Krankenversicherung abgesichert werden. Wie bereits gesagt, profitiert auch die Familie eines Beamten von der Beihilfe. In der Regel sind Beamten-Kinder zu 80% beihilfebefähigt und der Ehegatte zu 70%. Für den beihilfeberechtigten Beamten selbst bleibt der Beihilfebemessungssatz beim ersten Kind bei 50% und steigt mit dem zweiten Kind auf 70% an. Doch die genauen Beihilfesätze können ja nach Bundesland variieren.


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Diese Pressemitteilung wurde über das Pressboard von fair-NEWS veröffentlicht.
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