03.08.2010 - 12:27 Uhr

Kühltürme als Brutstätten für Legionellen

Pressemitteilung von LEGIO-WATER GmbH

LEGIO.com/Kühlturm
LEGIO.com/Kühlturm
Legionellen sind in jedem Trinkwasser zu finden - weltweit und praktisch unvermeidbar. Sie verursachen, als feinste Tropfen in die Lunge aufgenommen, schwerste, häufig tödliche Erkrankungen mit Lungenentzündung ähnlichen Symptomen. Bekannt in der Öffentlichkeit sind diese Erreger, wenn überhaupt, als Krankheitserreger aus Duschköpfen und haustechnischen Installationen.

In den ersten Tagen des Jahres 2010 - nach den Ferien - ist in einer süddeutschen Stadt eine große Anzahl von Legionellen-Erkrankungen diagnostiziert worden. Hierdurch sind Erkrankte in zweistelliger Höhe sowie leider auch mehrere Tote zu beklagen.

Wie entsteht das Problem? Es gibt verschiedene Arten von Kühltürmen - offene und geschlossene Kühlkreisläufe. Ein großes Problem stellen hier die offenen Systeme dar. Diese funktionieren im Prinzip ähnlich wie die Befeuchtung der menschlichen Haut im Sommer und den darüber streichenden Wind. Feuchtigkeit auf der Haut dient als Wärmetauscher und kühlt. Im Kühlturm funktioniert das Prinzip ähnlich. Maschinen und haustechnische Geräte werden gekühlt und auf Betriebstemperatur gehalten. Der Wind wird durch starke Ventilatoren erzeugt, welcher einen Teil der Wassertropfen mit reisst und in die Umgebungsluft abgibt. Die abgegebenen Wassertropfen müssen durch frisches „Nachspeisewasser“ ersetzt werden. Da nicht kontinuierlich nachgespeist wird, stagniert das Wasser in den Nachspeiserohrleitungen, wird warm und neigt zur starken Keimvermehrung. Nach einer Betriebspause, zum Beispiel Wochenende oder Ferien, werden die Bakterien mit der ersten Nachspeisung in den Kühlturm gerissen und mit dem starken Luftstrom wird sofort ein kleiner Teil davon in die Umwelt abgegeben. Sollten Legionellen dabei sein, kann dies mit fatalen Folgen für Gesundheit und Leben enden. Diese Wassertropfen werden bei starken Winden bis zu mehreren Kilometern mitgetragen und können von Menschen mit der Atemluft als Aerosole (lungengängige Wassertropfen) aufgenommen werden.

Das von LEGIO entwickelte Verfahren ermöglicht nun höchst mögliche Sicherheit. Unmittelbar vor dem Kühlturm wird in die Nachspeiseleitung eine Ultrafiltrationseinheit integriert, welche Bakterien im Wasser bis zu 99,9999999% reduziert - garantiert. Eine vorhandene Zudosierung von Bioziden in den internen Kühlturmkreislauf kann auf ein Minimum reduziert werden.

Kein anderes technisches Verfahren kann eine solch hohe Sicherheit bieten.


LEGIO-WATER GmbH
Schlattgrabenstraße 10
72141 Walddorfhäslach
(Deutschland)
Telefon: 07127-890547
Ansprechpartner: Rainer Kaifel

Homepage:
www.legio.com

Pressekontakt:
info@legio.com


Unternehmensprofil:

Gegründet wurde LEGIO am 01.01.1999 von Dipl. Ing. Rainer Kaifel.
Zu den Leistungen von LEGIO gehören:
- die Beratung bei Problemen mit Mikrobiologie, insbesondere Legionellen, in Trinkwassersystemen
- die Desinfektion von kontaminierten Trinkwassersystemen als Dienstleistung (Innovationspreis 2001).

Seit 2002 werden Ultrafiltrationsanlagen verwendet. Seit 2003 produziert LEGIO eigene Ultrafiltrationsanlagen.
Ultrafiltrationsanlagen werden zum Schutz vor Legionellen und anderen Trinkwasserkeimen in sanitären Verteilsystemen in Gebäuden eingesetzt. Hierzu zählen u.a. der Schutz vor Legionellen in Kühltürmen und Klimaanlagen, in Produktionsprozessen und in öffentlichen Wasserversorgungen (heute 80% des Umsatzes).

LEGIO verfügt über eigene Vertretungen in Deutschland, Österreich, Slowenien (für Slowenien, Kroatien und Serbien), Ukraine, Ecuador, Kolumbien, Kanaren, China, Australien, Thailand, Malaysia, Süd-Korea, Griechenland, Türkei sowie Sri Lanka und Pakistan. Unsere Mitarbeiter sprechen Englisch, Spanisch und Französisch. Die Firma verfügt über 6 feste und rund 25 freie Mitarbeiter.

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