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Leukämie: Nicole will ihr Kind aufwachsen sehen

Pressemitteilung von

Nicole hat Leukämie. Zusammen mit den Freunden wird eine Typisierungsaktion in Friedrichsthal im Saarland organisiert. Foto: Tatjana Septimus
Nicole hat Leukämie. Zusammen mit den Freunden wird eine Typisierungsaktion in Friedrichsthal im Saarland organisiert. Foto: Tatjana Septimus

Freunde und Familie organisieren ein Benefizkonzert am 10. März und eine Typisierungsaktion am 19. März in Friedrichsthal gemeinsam mit der Stefan-Morsch-Stiftung

(fair-NEWS) „Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr tanzt und eure Bühne zerbricht? In meinem Fall ist diese Bühne mein Leben! Ich bin eine 34-jährige Mama und habe Leukämie.“ Die Frau, die das schreibt, heißt Nicole und lebt mit ihrem Mann und der gerade Mal neun Monate alten Tochter in Friedrichsthal (Regionalverband Saarbrücken). Sie will leben - jedes Lachen, jede Umarmung und jedes Strahlen in den Augen ihrer Lieben nicht verpassen. Deshalb rufen jetzt ihre Familie, ihre Freunde und die Stefan-Morsch-Stiftung dazu auf, Nicole eine Chance zu geben und sich am 19. März als Stammzellspender registrieren zu lassen.
Die Geschichte dahinter ist eine von 11.000 Geschichten, die jedes Jahr in Deutschland so oder so ähnlich passieren. Eine junge Frau aus Friedrichsthal im Saarland, 34 Jahre alt, bekommt im Dezember 2016 die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML). „Noch im November war ich einer der glücklichsten Menschen. Ich habe einen wundervollen Mann, einen Seelenverwandten, der mich bei allem stärkt. Eine wundervolle neun Monate alte Tochter, den Engel, den ich mir seit acht Jahren sehnlichst wünschte. Doch nun droht das Schicksal mein Glück zu zerbrechen“, sagt Nicole. Sie weiß, dass die sie wegen der Genmutation einen genetisch passenden Stammzellspender braucht. Gesucht wird ein fremder Spender mit den gleichen Gewebemerkmalen, der bereit ist, Nicole zu helfen. Die Suche nach diesem passenden Spender läuft auf Hochtouren – deutschlandweit, weltweit über das Netzwerk, an das die Spenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei, mit 30 Jahren Erfahrung bei der Hilfe für Leukämie- und Tumorpatienten angeschlossen ist.
Ihre Freunde, Maike Schmelzer, Lisa Otto, Sina Schlachter sowie Ralph und Stefanie Recktenwald, haben die Organisation übernommen und schon mächtig was auf die Beine gestellt. Vor der geplanten Typisierungsaktion am Sonntag, 19. März, 13 bis 17 Uhr, in der Bismarckhalle, in der Bismarckstraße in Friedrichsthal, ist ein Benefizkonzert geplant. Unter anderem werden „Die Konsorten“, eine Partyband, die alles spielt, was gute Laune macht – auch Mundartrock – am Freitag, 10. März, im Feuerwehrhaus, Schnappacher Weg, 66280 Sulzbach/Saar, spielen. Unter anderem unterstützen die Feuerwehr Sulzbach, das THW in Sulzbach und Friedrichsthal sowie die Guggenmusiker der „Node Pirade“ den Aufruf. Bei dem Benefizkonzert wird um Geldspenden gebeten und über die Chancen einer Stammzellspende informiert.
Jeder gesunde Erwachsene bis zur Vollendung des 61. Lebensjahres kann Stammzellen spenden. Bis 40 Jahre kann man sich kostenlos als Stammzellspender registrieren lassen – sofern man nicht schwer erkrankt ist, kein Über- oder Untergewicht hat und nicht mehr als zwei Schwangerschaften hatte. Auch Jugendliche ab 16 Jahren können als Stammzellspender registriert werden, sofern das schriftliche Einverständnis der Eltern vorliegt. Bei der Typisierung wird eine kleine Blutprobe entnommen und anschließend die Daten analysiert, und unter einer anonymisierten Spendernummer für weltweite Suchanfragen zur Verfügung gestellt.
„In meinem Leben habe ich viel gekämpft und nie aufgegeben. Diesen Kampf kann ich jedoch nicht alleine gewinnen!“, sagt Nicole und bittet darum, sich am Sonntag, 19. März, in Friedrichsthal typisieren zu lassen. Sie weiß, mit jedem registrieren Spender, erhöht sich die Chance, dass ihr oder einem anderen an Leukämie erkrankten Menschen, das Leben gerettet werden kann: „Ohne eine Stammzellspende habe ich keine Chance! Bitte helft mir! Ich möchte meine Tochter und meinen Mann nicht verlassen. Ich will mit ihnen weitertanzen.“
Wie funktioniert eine Stammzellspende?
Um die Stammzellen beim Spender zu entnehmen, gibt es heute zwei Varianten: Bei der klassischen Methode der Knochenmark-Entnahme erfolgt die Spende aus dem Beckenkamm – niemals aus dem Rückenmark. Dieser Eingriff dauert zirka eine Stunde. Die zweite, heute am häufigsten angewandte Methode ist die Entnahme peripherer Blutstammzellen aus dem Blut – ähnlich wie bei einer Plasmaspende oder Dialyse.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stefan-Morsch-Stiftung unter www.stefan-morsch-stiftung.de bzw. über die kostenfreie Hotline unter 0800- 766 77 24
Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei von mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD).


Bildinformation: Nicole hat Leukämie. Zusammen mit den Freunden wird eine Typisierungsaktion in Friedrichsthal im Saarland organisiert. Foto: Tatjana Septimus


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Dambacher Weg 5, 09
55765 Birkenfeld
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Telefon: 06782993392
Ansprechpartner: Andrea Djifroudi

Homepage:
www.stefan-morsch-.stiftung.de

Pressekontakt:
STEFAN-MORSCH-STIFTUNG
Andrea Djifroudi
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Unternehmensprofil:
Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in Birkenfeld ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die gemeinnützige Stiftung seit 1986 Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Hauptziel der Stiftung ist, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So werden täglich Stammzell- oder Knochenmarkspender aus der stiftungseigenen Spenderdatei mehr als 450 000 potentiellen Lebensrettern weltweit vermittelt. Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung Knochenmark- und Stammzellspende Deutschland (SKD).

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.
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