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Mit Rückenschmerzen zum Zahnarzt

Pressemitteilung von

Craniomandibuläre Dysfunktion führt zu vielfältigen Beschwerden

(fair-NEWS) Köln im März 2017. In Deutschland zählen Rückenleiden zu den häufigsten Beschwerden. Betroffene wenden sich bei chronischen Rückenschmerzen oder Verspannungen im Hals- und Nackenbereich meist hilfesuchend an Physiotherapeuten oder Osteopathen. Lässt sich bei diesen Behandlungen keine Besserung erzielen, folgt oftmals eine lange und kostspielige Ärzteodyssee. Denn kaum jemand denkt in solchen Fällen daran, seinen Zahnarzt aufzusuchen. „Ursache des Problems kann eine Funktionsbeeinträchtigung des Kauapparats sein, die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion oder kurz CMD. Bei der Erkrankung führen kleinste Abweichungen des komplexen Systems zwischen Zähnen, Kaumuskeln sowie Kieferknochen und -gelenken zu vielfältigen Beschwerden“, weiß Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc., Zahnärztin und Oralchirurgin aus Köln und Inhaberin der Zahnarztpraxis Dr. Lingohr & Kollegen. In Deutschland leiden laut CMD-Dachverband e.V. etwa sieben Millionen Menschen an der Krankheit, die gehäuft ab einem Alter von Mitte 30 auftritt.

Fehlfunktion durch individuelle Ursachen
Als bewegliche Verbindung zwischen Unterkiefer und Schädel besteht das Kiefergelenk aus zwei Knochen mit einer dazwischenliegenden Knorpelplatte. Liegen diese Gelenke nicht symmetrisch zueinander, ergeben sich daraus zahlreiche Probleme. Denn als komplexes System hängt der Kauapparat eng mit Kopf, Wirbelsäule, Gehirn und weiteren Organen zusammen. Symptome der Krankheit äußern sich dabei auf vielfältige Weise. Zum Beispiel treten bei Betroffenen Kopf- und Rückenschmerzen, Sehstörungen, Ohrenschmerzen Tinnitus, Schmerzen des Kehlkopfes, Schwindelgefühl oder Zähneknirschen auf. Erst bei zusätzlich auftretenden Schmerzen im Kieferbereich, eingeschränkter Beweglichkeit im Kiefergelenk, der Mundöffnung oder der Kaumuskulatur sowie bei Knackgeräuschen beim Kauen oder Sprechen wenden sich Patienten an Zahnärzte. „Die Entstehung dieser Symptome lässt sich dabei auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückführen. Beispielsweise auf schadhaften Zahnersatz, Zahnfehlstellungen oder fehlende Zähne, da Veränderungen im Biss häufig die Kaumuskulatur überlasten“, erklärt Frau Dr. Lingohr und ergänzt: „Doch auch traumatische Veränderungen der Kiefergelenke oder der Halswirbelsäule, wie nach Verkehrsunfällen und Stürzen, sowie falsche Sitz- und Schlafhaltungen führen zu einer Craniomandibulären Dysfunktion.“ Neben den physischen Ursachen ruft jedoch auch Stress eine CMD hervor. Psychische Anspannung führt oftmals zum sogenannten Bruxismus, also dem Knirschen mit Zähnen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit gegen CMD
Schon bei ersten Anzeichen auf CMD führt Frau Dr. Lingohr entsprechende Untersuchungen durch. Dabei wendet die Fachärztin neben einer orientierenden Funktionsdiagnostik und einem umfassenden Fragebogen wenn nötig auch eine digital-radiologische Untersuchung des Kiefers an. Anatomische Verhältnisse wie Knochenstruktur, Gelenk- und Knochenlage betrachtet die Oralchirurgin genau. „Erste Behandlungserfolge bei einer CMD verspricht meist schon das Tragen einer Aufbiss-Schiene während der Nacht. Zudem spielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten, Physiotherapeuten, Osteopathen und Orthopäden eine große Rolle, denn ohne eine abgestimmte Physiotherapie lässt sich die Craniomandibuläre Dysfunktion nicht erfolgreich behandeln“, berichtet Frau Dr. Lingohr. Durch die Physiotherapie lösen sich Verspannungen und Muskeln werden gedehnt. Dies führt letztendlich zu einer entspannten und schmerzfreien Kieferposition. Ohne Behandlung treten hingegen oft schwerwiegende Folgen wie eine dauerhafte Beeinträchtigung des Kiefergelenks in Form von Arthrose oder Gelenksteifheit, Schäden im Stützapparat der Wirbelsäule oder eine kontinuierliche Abnutzung des Zahnschmelzes und daraus resultierende Zahnschäden auf.

Weitere Informationen unter www.dr-lingohr.de

Praxis Dr. Lingohr & Kollegen
Bonner Straße 207
50968 Köln
Deutschland
Ansprechpartner: Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc.

Homepage:
www.dr-lingohr.de

Unternehmensprofil:
Die Praxis Dr. Lingohr & Kollegen wurde 2011 gegründet. Das dreiköpfige Ärzteteam besteht aus hoch qualifizierten Spezialisten auf ihren jeweiligen Tätigkeitsgebieten. Das gesamte Team der Praxis Dr. Lingohr bietet eine umfassende und professionelle Behandlung sowohl in medizinischer als auch in ästhetischer Hinsicht. Inhaberin Dr. med. dent. Thea Lingohr MSc. verfügt über die zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkte der Implantologie, Parodontologie und Ästhetischen Zahnheilkunde, den Master of Science (MSc.) in Parodontologie und Implantattherapie, Facharzt für Oralchirurgie und das Curriculum Implantologie. Zudem ist sie Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI), der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). In der Praxis spezialisiert sie sich daher auf die Behandlung der Patienten mit Zahnimplantaten, auf oralchirurgische Eingriffe und die Behandlung von Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD). Vor Gründung ihrer eigenen Praxis war Dr. Lingohr bereits in der Privatambulanz am Universitätsklinikum Köln tätig, an dem sie auch ihre Ausbildung zum Facharzt für Oralchirurgie absolvierte. Neben ihrer Tätigkeit in der Praxis schreibt Dr. Lingohr zudem diverse Fachartikel für medizinische Fachzeitschriften, hält regelmäßig Vorträge zu ihren medizinischen Fachgebieten und widmet sich derzeit ihrer zweiten Promotion.

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.
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