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17 Punkte die bei der Auswahl eines Laserschweißsystems wichtig sind

Pressemitteilung von

Auswahl Laserschweißsystem
Auswahl Laserschweißsystem

Bei der Anschaffung eines Laserschweißsystems sind einige wichtige Fragen zu beantworten.

(fair-NEWS) 1) Welche Art von Werkstücken muss bearbeitet werden?

Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, welche Anlagen für die jeweilige Anwendung in Frage kommen, ist die Frage nach der Art der Werkstücke elementar. Hiernach richtet sich oftmals die Entscheidung in Richtung Standard-2D, Standard 3D oder Sonderanlage.

2) Wie werden die Werkstücke bisher gefertigt?

Um zu verstehen, wie Werkstücke optimal gefertigt werden können und um zu verstehen, wie bisherige Prozesse verbessert werden können, ist es wichtig zu wissen, wie die bisherigen Fertigungsverfahren gestaltet sind.

3) Wie viele Werkstücke fallen pro Zeitraum an?

Die Frage, wie viele Werkstücke in welchem Zeitraum bearbeitet werden müssen, ist elementar. Nur durch diese Angabe kann abgeschätzt werden, welche Laserleistung und welche Anlagenauslegung notwendig sein wird, um die geforderte Anzahl an Werkstücken zu bearbeiten. Da die Laserleistung mit preisentscheidend ist, sollte man hier sehr genau überlegen und auch in die Zukunft denken, denn die Laserleistung läßt sich nicht ohne weiteres aufstocken!

4) Wie schnell müssen die Werkstücke abgearbeitet werden?

Ebenso entscheidend für die Auswahl der richtigen Laserleistung ist die Frage, wie schnell die anfallenden Werkstücke abgearbeitet werden sollen. So ist beispielsweise die Angabe der Schichten von entscheidender Bedeutung, aber auch die maximale Bearbeitungszeit – also sprich die geforderte Taktzeit.

5) Wie groß sind die Werkstücke maximal?

Um bestimmen zu können, wie groß die umgebende Laserkabine nach Laserklasse 1 sein muss, ist es wichtig zu bestimmen, wie groß das größte zu bearbeitende Werkstück ist. Eventuell müssen übergroße Teile anderweitig oder außer Haus bearbeitet werden, um zu vermeiden, dass die geplante Anlage nur aufgrund einiger weniger Sonderteile im Jahr zu teuer wird.

6) Wie müssen die Werkstücke geschweißt werden?

Es ist sehr wichtig zu wissen, welche Schweißungen durchzuführen sind, da auch hiervon die Auslegung der Anlage, des Achssystems und die Kabinengröße des Lasersystems abhängt.

7) Welche Fügespalte sind zu erwarten?

Die größte Herausforderung für Laseranlagen ist in der Regel ein zu großes Spaltmaß. Man sollte sich daher das maximale Spaltmaß sehr genau überlegen, dass im schlimmsten Fall zu erwarten ist. Eine realistische Angabe ist für die Anlagenauslegung von ganz elementarer Bedeutung. Bei einem zu großen Spaltmaß kann nicht mehr gewährleistet werden, dass eine durchgehende Schweißung erfolgt. Unter Umständen müssen Teilbereiche der Werkstückgeometrien angepasst werden, um eine Laserschweissung zu ermöglichen.

8) Wie groß muss der Schweißbereich sein?

Für die Anlagenauslegung von ganz elementarer Bedeutung ist die genaue Angabe, wie groß der Schweißbereich – also die Verfahrwege des Achsensystems sein müssen. Diese Angabe bezieht sich auf Extrem-Koordinaten aller einzelnen Schweißpositionen im Raum bzw. bei 2D-Anlagen auf der Fläche.

9) Welche Genauigkeiten sind gefordert?

Die Toleranzangabe ist ebenfalls ein äußerst wichtiges Kriterium bei der Anlagenauslegung und zwingend erforderlich.

10) Welche Materialien müssen geschweißt werden?

Es ist sehr wichtig zu wissen, welche Materialien geschweißt werden müssen, da diese unter Umständen eine höhere Leistung oder ein anderes Lasersystem erfordern aber auch ggf. den Einsatz anderer Prozessgase. Speziell beim Verschweißen von unterschiedlichen Materialien ist zu beachten, dass oftmals aufwändige Materialuntersuchungen der Fügestelle vorgenommen werden müssen, um das Schweißergebnis zu qualifizieren.

11) Welche Materialstärken müssen verarbeitet werden?

Sowohl die minimale Materialstärke wie auch die maximale Materialstärke sind entscheidende Angaben. Während die minimale Materialstärke wichtig bei der Auswahl des Spannsystems und der Laserart sein kann (Stichwort Folienmaterial), ist die maximale Materialstärke wichtig bei der Auslegung der Laserleistung.

12) Wie werden die Werkstücke beladen?

Die Art, wie die jeweiligen Werkstücke dem Laser zugeführt werden sollen bestimmt letztendlich die Art der Kabinenlösung und einer etwaigen Automatisierungslösung oder Anbindung.

13) Wie schwer sind die Werkstücke?

Leichtere Teile können ohne Probleme von Hand oder mit einem konventionellen Handling beladen werden. Sind die Werkstücke jedoch schwerer ist ggf. eine Kranbeladung oder über ein Schubladensystem notwendig. Bei Roboterautomatisierungen ist ebenfalls die Angabe des maximalen Werkstückgewichtes sehr wichtig für die Anlagenauslegung.

14) Wie kommen die Werkstücke zur Laserstation?

Die Art und Weise, wie die Werkstücke am Lasersystem angeliefert werden bestimmt ebenfalls die Anlagenauslegung. Hierdurch lassen sich unter anderem Empfehlungen zu Steh- oder Sitzarbeitsplätzen, zu Anlagen mit oder Rundtakttisch und mehr ableiten.

15) Müssen runde Werkstücke geschweißt werden?

Wenn runde Werkstücke geschweißt werden müssen, sind oftmals spezielle Aufnahmen, aber auch ggf. spezielle Anlagenauslegungen notwendig. Hierbei ist es wichtig den minimalen Durchmesser, den maximalen Durchmesser und auch die minimale und maximale Länge (um das Handling der Werkstücke beurteilen zu können) zu kennen.

16) Welches Budget ist vorhanden?

Oftmals stehen für eine Anwendung mehrere mögliche Lösungen zur Auswahl, daher ist es wichtig zu wissen, in welchem Preisrahmen die geplante Anschaffung liegen muss.

17) Zeitrahmen

Der zeitliche Realisierungsrahmen Ihres Projektes ist in der Regel mitbestimmend für die Auslegung Ihrer Laseranlage. Es ist daher sehr wichtig, hier realistische Zeitpläne festzulegen.


Bildinformation: Auswahl Laserschweißsystem


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Unsere Lasersysteme werden eingesetzt zum Kennzeichnen, Schweißen, Schneiden, additiv und subtraktiv Fertigen, wie auch für neue Anwendungen, die durch die immer höher gesetzten Ziele and Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit tagtäglich entstehen.
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