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Accessibilty Scanner - eine tolle Möglichkeit um Android-Apps auf Barrierefreiheit zu überprüfen

Pressemitteilung von

Accessibility Scanner von Android zum testen von Apps auf Barrierefreiheit
Accessibility Scanner von Android zum testen von Apps auf Barrierefreiheit
(fair-NEWS) Seit dem 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderngen. Dieses Gesetz soll dafür sorgen, dass Behinderte die gleichen Chancen haben wie Menschen ohne Behinderngen. Im Jahr 2016 wurde das Gesetz überarbeitet. Im aktuellen Gesetz wird in Paragraph 12 Träger öffentlicher Gewalt dazu verpflichtet, dass Webseiten, Programme und Apps barrierefrei entwickelt werden müssen.

Damit eine App für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Behinderungen bedienbar ist, muss diese bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Es gibt bestimmte Android-Dienste für Behinderte die eine barrierefreie App unterstützen muss. Als erstes muss der Screenreader von Android, mit Namen Talk Back unterstützt werden von einer barrierefreien App, damit blinde und sehbehinderte Menschen mit der App arbeiten können. Außerdem sollte getestet werden, ob die Beschriftung von Kontrollelementen stimmt. Dies ist wichtig für Blinde und Sehbehinderte die mit Talkback ihr Android-Gerät bedienen. Die App muss auch Switch Access, zu deutsch Schalterzugriff, unterstützen. Mit dem Schalterzugriff kann ein Android-Gerät statt über das Touchscreen über einen oder mehrere Schalter steuern. Der Schalterzugriff bietet sich für Nutzer mit eingeschränkter Fingerfertigkeit an, die nicht direkt mit ihrem Android-Gerät interagieren können. Die Bedienelemente sollen groß genug sein, damit Menschen mit motorischen Einschränkungen an den Händen, die Bedienelemente nutzen können.
Der Farbkontrast zwischen Vordergrund und Hintergrundfarbe bei einer barrierefreien App muss so sein, dass Menschen mit einer Farbenfehlsichtigkeit die umgangssprachlich Farbenblindheit auch genannt wird, die App gut bedienen können. Die App sollte ebenso in der Lage sein, große Android-Systemschriften zu übernehmen, wenn Sehbehinderte diese in den Einstellungen aktivieren. Dies sind einige Kriterien die beachtet werden müssen damit eine App barrierefrei ist.

Seit September 2016 gibt es die kostenlose App „Accessibility Scanner“ von Google mit der es möglich ist bestehende Apps auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Nach der Installation der App kann der Accessibility Scanner in den „Einstellungen“ und dann in der „Eingabehilfe“ oder „Bedienungshilfen“ aktiviert werden. Bei dem Smartphone Samsung Galaxy S7 kann der Accessibility Scanner in den Einstellungen, Eingabehilfe und dort in der Kategorie „Dienste“ aktiviert werden.

Nach dem Einschalten des Accessibility Scanners erscheint ein kleines Icon auf dem Bildschirm in Form von einem blauen Kreis mit Häkchen darin. Dieses lässt sich per Berühren-und-Halten frei auf dem Bildschirm verschieben und bleibt im Vordergrund, solange der Accessibility Scanner eingeschaltet ist. Wird nun eine App geöfffnet und auf das Scanner-Icon getippt mit dem Finger, so wird die geöffnete App auf Barrierefreiheit untersucht und ein Ergebnisbildschirm eingeblendet. Nach dem überprüfen kann man sich wahlweise eine Gesamtliste der Hinweise anzeigen lassen oder nur ein Element mit der zugehörigen Beschreibung. Ein Test der App "Google Play" auf Barrierefreiheit war für Markus Lemcke sehr verwunderlich. Obwohl diese App von Google entwickelt wurde, ist sie nicht barrierefrei.
Lemcke ist begeistert, dass es den Accessibility Scanner gibt um Android-Apps auf Barrierefreiheit zu überpüfen. Auch wenn diese App kein Ersatz für einen Test von Hand ist, so ist sie doch eine gute Möglichkeit um ein Gefühl dafür zu bekommen was alles notwendig ist, damit eine Android-App barrierefrei ist.


Bildinformation: Accessibility Scanner von Android zum testen von Apps auf Barrierefreiheit


Marlem-Software
Adolf-Damaschke-Str. 25/42
72770 Reutlingen
Deutschland
Telefon: 07121/504458
Ansprechpartner: Markus Lemcke

Homepage:
www.marlem-software.de

Pressekontakt:
Marlem-Software
Markus Lemcke
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Unternehmensprofil:
Marlem-Software ist ein IT-Unternehmen. Ich bin Markus Lemcke und Inhaber der Firma. Folgende Schwerpunkte hat meine Firma:

Barrierefreies Webdesign:
Beim Erstellen eines Webauftritts legt Marlem-Software sehr viel Wert auf ein barrierefreies Webdesign. Barrierefreies Webdesign bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen (gehörlos, sehbehindert, blind usw.) eine Webseite lesen und bedienen können.

Barrierefreiheit bei Betriebssystemen:
Marlem-Software bietet Beratung und Schulungen an bei der Barrierefreiheit bei den Betriebsystemen Windows, Android, IOS und Linux-Ubuntu.

Barrierefreie Software-Entwicklung:
Damit behinderte Menschen nicht soviel Spezial-Software benötigen, ist mein Ziel, dass die Standardsoftware barrierefrei wird. Hierfür biete ich Schulungen und Workshops an, wie man mit der Programmiersprache Java und den .net-Framework barrierefreie Standardsoftware entwickelt.

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.
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