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Diazepam rezeptfrei: Was hinter den Schwarzmarkt-Angeboten steckt

Pressemitteilung von

Immer mehr unlizenzierte „Online-Apotheken“ bieten ein verschreibungspflichtiges Benzodiazepin namens Diazepam rezeptfrei an. Warum ist das so und wer steckt dahinter? Wir sind diesen Fragen nachgegangen.

(fair-NEWS) Ein naturfarbenes Luftpolsterkuvert, mit einer selbstklebenden Etikette beschriftet, ein Stempel von der italienischen Post. Die Absenderin: Giulia Frattini, beheimatet in Brindisi, Apulien. Das Anschreiben sieht bedeutungslos aus, doch der Inhalt ist für den Adressaten von immenser Wichtigkeit: 200 Diazepam-Tabletten á 10 mg zum Kaufpreis von 87,80 Euro. Die Versandkosten gehen zulasten der Adressantin. Die Lieferzeit betrug genau sieben Tage. Der Empfänger hat keinen Arzt konsultiert und wurde auch nicht nach einem Rezept gefragt. Um in den Genuss dieses Service zu kommen, willigte er ein, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen als in seiner Stammapotheke. Dort kosten die selben Pillen mit Privatrezept nur ca. 50,00 Euro.

Dank Google ist es heute kinderleicht, Kaufmöglichkeiten für verschreibungspflichtige Arzneimittel ausfindig zu machen. So fördert der Suchbegriff „Diazepam kaufen“ im deutschsprachigen Portal der Suchmaschine etwa 350.000 Treffer zu Tage. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat die Umsätze der in der rechtlichen Grauzone operierenden Webshops hochgerechnet. Man geht davon aus, dass bereits der zweitgrößte Anbieter (ohne-rezept-kaufen.biz) im letzten Quartal höhere Erlöse erzielt hat als die beiden größten legalen Mitbewerber zusammen. Der Kundenkreis besteht mitnichten aus jenen Tabletten- und suchtgiftabhängigen Menschen, die in Ballungsräumen die Parks unsicher machen, sondern in erster Linie aus völlig normalen, unauffälligen Mitbürgern. Valium, Viagra, Anabolika, Schlafmittel und sogar Amphetamine werden in einschlägigen Portalen gegen Vorkasse zum Kauf angeboten, ohne dass jemals nach einem Rezept gefragt wird. Die Pharmazeutika helfen Müttern bei der Bewältigung des Alltags, Hochschülern beim Lernen für die Klausur, Bodybuildern beim Muskelaufbau und Rentnern beim Befriedigen ihrer sexuellen Gelüste. Mitunter macht sich auch ein Arbeiter für die Nachtschicht fit.

Die Industrie warnt seit Jahren vor „freien Online-Apotheken“. Wenn man ihren Aussagen Glauben schenkt, seien viele Produkte keine Originale und eine Gefahr für die Gesundheit. Die Redaktion der Apotheken-Umschau wollte das genauer wissen. Sie hat zehn Testbestellungen bei den bekanntesten Versandhändlern in Auftrag gegeben. Suchwort: „Diazepam kaufen“. Die Laboranalyse der Tabletten ergab Überraschendes: Nur bei einer Sendung handelte es sich um eine Fälschung. Fünf waren in Griechenland hergestellt worden, hinsichtlich der Qualität aber in Ordnung, ebenso wie drei Pakete aus Italien und eines aus Spanien. Nur ein Generikum aus Pakistan ist offensichtlich gefälscht und enthält nur Laktose und den Lebensmittelfarbstoff Anthocyan.

Dass es sich in den meisten Fällen um Originale handelt, hat einige Experten zu einer gewagten Vermutung bewegt: Was wäre, wenn die Pharmariesen selbst vom Schwarzmarkt profitieren und die halblegalen Anbieter über Mittelsmänner mit Arzneimitteln versorgen würden? Auf Nachfrage wollte sich keines der betroffenen Unternehmen zu den Vorwürfen äußern. Aus rationaler Sicht scheint es allerdings eher unwahrscheinlich, dass ein großer Pharmakonzern ein solches Risiko eingehen sollte.

Weitere Informationen zur Pressemeldung sind zu finden unter folgendem Link: https://benzodiazepinekaufenonline.wordpress.com/2017/05/11/

Binsen-Apotheke
Marktplatz 12
06073 Babenhausen
Deutschland
Telefon: 06073124966
Ansprechpartner: Berta Binsen

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https://benzodiazepinekaufenonline.wordpress.com/

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Berta Binsen
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Die Binsen-Apotheke in der Hessischen Stadt Babenhausen ist seit über 100 Jahren ein wichtiger Ansprecher für alle Gesundheitsfragen der Bürgerinnen und Bürger dieses schönen Ortes im Landkreis Darmstadt-Dieburg. 1912 als Apotheke zum Heiligen Geist gegründet, überstand sie zwei Weltkriege und so manche Wirtschaftskrise unbeschadet. Im Jahre 1998 kaufte die heutige Inhaberin 100 % der Anteile von ihrem ehemaligen Chef, Christof Chorherr. Frau Mag. Binsen investierte viel Zeit und Arbeitskraft in ihren Betrieb, der heute mit Recht als „Musterapotheke“ gilt. Nicht nur die Anwohner werden zuverlässig beraten und mit Medikamenten versorgt, sondern auch umliegende Krankenanstalten vertrauen auf den kompetenten Service der Binsen-Apotheke, wenn es um die Bereitstellung von Arzneimitteln und Labordienstleistungen geht.

Diese Pressemitteilung wurde über fair-NEWS veröffentlicht.
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