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Prof. Dr. Jack Nasher gewinnt Prozess für Absolventen der Wirtschaftspsychologie

Pressemitteilung von

OLG München: Rechtsstreit um Berufsbezeichnung „Wirtschaftspsychologe“

(fair-NEWS) München, 04.08.2017. Der Rechtsstreit zwischen Prof. Dr. Jack Nasher und dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) ist beigelegt. Jack Nasher bekam vollumfänglich Recht. In dem bahnbrechenden Urteil (AZ 6 U 4436/16) vom 20. Juli 2017 bestätigt das Oberlandesgericht München (OLG), dass sich Nasher auch in Zukunft Wirtschaftspsychologe nennen darf. Damit entscheidet sich das Gericht gegen die Auffassung des BDP, wonach die Bezeichnung Wirtschaftspsychologe nur tragen darf, wer über ein Diplom in Psychologie oder aber über einen entsprechenden Bachelor- mit anschließendem Masterstudiengang verfügt.

Der BDP e.V. hatte den bayerischen Hochschulprofessor verklagt, weil dieser sich als „meistgelesener Wirtschaftspsychologe Kontinentaleuropas“ bezeichnet hatte.

Denn Nasher hat Psychologie nicht mit einem Diplom, sondern mit einem Magister absolviert. Zudem hat der Verhandlungsexperte einen Master in Management mit einer entsprechenden wirtschaftspsychologischen Masterarbeit an der Universität Oxford abgeschlossen. Nasher verfasste mehrere wirtschaftspsychologische Spiegel-Bestseller, die u.a. auch in China und Russland erschienen, und ist Professor für Führung und Organisation an der Munich Business School.

Dies alles spiele nach Auffassung des BDP e.V. jedoch keine Rolle; allerdings dürfe sich dagegen jeder Diplom-Psychologe, auch ohne jegliche wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung, die Bezeichnung verwenden – anders als Absolventen von Bachelor- oder Masterstudiengängen in Wirtschaftspsychologie

Prof. Dr. Jack Nasher: „Für einen Hochschulprofessor ist es ziemlich egal, ob er sich auch noch ‚Wirtschaftspsychologe’ nennen darf oder nicht.“ und er fügt hinzu: „Egal ist es aber nicht für die tausende von Studenten staatlich akkreditierter Wirtschaftspsychologie-Studiengängen – Bachelor oder Master –, denen der BDP die Führung der Bezeichnung seit Jahren verbietet und sie mit Abmahnungen einschüchtert.“

Der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts München führt in seiner Urteilsbegründung klar aus, dass er es für ausgeschlossen halte, „dass ein Wirtschaftspsychologe“, wie der BDP behauptet, ausschließlich mit dem „Diplom bzw. dem Bachelor und konsekutiven Master of Science, jeweils in Psychologie“ abgeschlossen haben“ müsse.

Tatsächlich ist das Urteil wegweisend für alle Absolventen von wirtschaftspsychologischen Bachelor- oder Masterstudiengängen.

Auch stellvertretend für diese Studenten hat der Verhandlungsexperte die Auseinandersetzung mit dem BDP e.V. geführt. Nashers Rechtsanwälte Uwe Duchow und Dr. Walter Scheuerl der Kanzlei Graf Westphalen legten überzeugend dar, dass die Auffassung des BDP e.V. in Widerspruch steht zu „den Regelungen der Landeshochschulgesetze, ...der Rechtsauffassung der Hochschulrektorenkonferenz, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung.“

Der BDP arbeitete öffentlichkeitswirksam jahrelang dagegen. Die Chefredakteurin eines BDP-Vereinsblattes, Bärbel Schwertfeger, lancierte jahrelang Artikel in wichtigen Publikationen, von WELT bis SPIEGEL – scheinbar als „freie Journalistin“ – um die Lobby-Position zu manifestieren. Ein echter PR-Coup. Als Schwertfegers Verflechtungen aufflogen, wurden ihre Artikel immerhin gelöscht oder abgeändert.

Nach Prof. Dr. Jack Nashers Involvierung in diese Angelegenheit wurde es immer kurioser: von abstrusen Anschwärzungen bei Behörden und Kunden über die Durchforstung seiner Doktorarbeit.

„Dass es Lobbys und Interessensvertretungen gibt“, so Nasher, sei „wichtig und wünschenswert. Hier aber überschritt der BDP e.V., unter ihrem Präsidenten, dem FH-Professor Michael Krämer, jegliches Maß.“

Prof. Dr. Jack Nasher: „Das Urteil des Oberlandesgerichtes ist so eindeutig wie klar: Wer Wirtschaft mit Psychologie studiert hat, darf sich Wirtschaftspsychologe nennen.“

NASHER
Nigerstr. 2
81675 München
Deutschland
Ansprechpartner: Jack Nasher

Homepage:
www.jacknasher.com

Pressekontakt:
Office Prof. Dr. J. Nasher
Nigerstr. 2
81675 München
+49 (0)89 45769009
office@jacknasher.com
Unternehmensprofil:
Über Jack Nasher:
Jack Nasher studierte Jura, Philosophie, Psychologie und Wirtschaft u . a. an der Oxford University, an der er auch lehrte. Zurzeit ist er Professor für Führung und Organisation an der Munich Business School.
Er hält weltweit Vorträge und Trainings zu den Themen Kommunikation und Verhandlung und leitet das NASHER-Verhandlunginstitut.
Seine Bücher standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und erschienen u. a. in Russland, Korea und China. Artikel von und über ihn erschienen u. a. im Manager Magazin, im Handelsblatt und in der ZEIT. Mit seinen Radio- und TV-Auftritten erreicht er regelmäßig ein Millionenpublikum. Nasher ist Mitglied der Society of Personality & Social Psychology und Principal Practicioner der Association of Business Psychologists.
Mehr Info: https://www.jacknasher.com

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