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Bergischer ÖDP- Verkehrsexperte fordert Rücktritt von Bahnchef Grube

Pressemitteilung von

Kritik an fehlenden verkehrspolitischen Argumenten der Befürworter des Stuttgarter Tunnelbahnhofs

(fair-NEWS) Bergischer ÖDP- Politiker fordert Rücktritt von Bahnchef Grube
Kritik an fehlenden Verkehrspolitischen Argumenten der Befürworter des Tunnel- Bahnhofs

Bahnchef Rüdiger Grube bekam am Tag der deutschen Einheit die Gelegenheit, in Bild am Sonntag zu begründen, warum er für das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 sei. Über dessen Aussagen ist der Radevormwalder ÖDP- Politiker und Verkehrspolitische Sprecher des KV Bergisches Land Felix Staratschek entsetzt! Wenn Herr Grube keine verkehrspolitischen Gründe nenne, warum Stuttgart 21 realisiert werden müsste, dann sei er als Bahnchef ungeeignet und solle zurücktreten.
Staratschek nennt die Argumente Grubes und nimmt kritisch dazu Stellung:
1. Rüdiger Grube meint, das nur Parlamente entscheiden "und niemand sonst" und das die Beschlüsse der politischen Mehrheiten akzeptiert werden müssten.
Staratschek hält dagegen, dass wir eine Demokratie und keine Parlamentokratie sind. Es gebe durchaus auch in Deutschland Ansätze für direkte Demokratie und Bürger müssen gegen falsche Entscheidungen demonstrieren dürfen. In der Schweiz, so Staratschek, hätten es die Politiker nie gewagt, den Bürgern ein Projekt wie Stuttgart 21 zu präsentieren, weil dies nie in einem Volksentscheid angenommen worden wäre. Dies müsse auch in Deutschland möglich sein, da oft Filz, Korruption oder auch emotionale Gründe zu Mehrheiten in den Parlamenten führten, die in keiner Weise als Politik für das Volk gewertet werden könnten.
2. Rüdiger Grube meint, es gebe kein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhof, Würde so gegen "Recht und Gesetz" verstoßen, wären keine neuen Brücken, Autobahnen oder Windräder möglich.
Staratschek hält dem das Recht der freien Meinungsäußerung entgegen. Jeder könne seine Meinung frei äußern und einen Ort friedrich aufsuchen, um gegen oder für etwas zu protestieren. Wenn dies so viele Menschen tun, wie akut in Stuttgart, dann solle sich Herr Grube mal fragen, woran das liegen könnte, denn selbst umstrittenste Autobahnprojekte hätten nicht die Mobilisierung erreicht, die Stuttgart 21 bewirke.

"Ich finde kein verkehrspolitisches Argument und keine Widerlegung von Kritiken an Stuttgart 21", stellt Staratschek zu den Aussagen des Bahnchefs fest und ergänzt, dass er diese bisher nirgendwo gehört habe, nicht mal von Frau Merkel auf Youtube! Der alte Hauptbahnhof sei leistungsfähiger und sein Zulauf weniger störanfälliger, als der projektierte Tunnelbahnhof, der ja nicht den Hauptbahnhof ergänzen solle, sondern als Ersatz für diesen gedacht sei. Viele Eisenbahnexperten hätten festgestellt, dass Stuttgart 21 betrieblich unbeherrschbar sein werde, weil jede Verspätung zu Kettenreaktionen in den Tunneln führen könne und weil die Kapazitäten für eine deutliche Ausweitung des Schienenverkehrs fehlen würden. "Entweder widerlegen Sie diese Aussagen oder tun Sie das, was man als Bahnchef tun muss! Ziehen Sie die Notbremse, um Schaden von ihrem Unternehmen abzuwenden!" fordert Felix Staratschek Herrn Grube auf. Gerade ein Bahnchef müsste doch wissen, wie wichtig eine Notbremse sein könne!
Vor allem am Tag der deutschen Einheit sollten obrigkeitsstaatliche Praktiken überwunden werden und die echte Demokratie vollzogen werden. In der Schweiz wäre Stuttgart 21 keine Sache für den Volksentscheid, weil sich die Politiker nicht trauen würden, so etwas Schlechtes vorzuschlagen!! Wer sowas als Bahnchef befürworte, solle besser zurück treten!
Und zu den Aussagen von Grube stellt der ÖDP- Politiker fest: "Wer mit guten Argumenten gegen den schädlichen Bahnhof Stuttgart 21 ist, der ist nicht woanders gegen sinnvolle Maßnahmen! Gerade an den von Herrn Grube genannten Windrädern hätten viele Demonstranten Anteile oder bezögen bewusst Ökostrom!"
"Eigentlich müssten Sie dafür dankbar sein, dass so viele Menschen für eine bessere Bahn demonstrieren und Schaden von ihrem Unternehmen abwenden wollen," meint der Öko- Demokrat in Richtung Bahnchef Grube. Denn mit dem Kopfbahnhof und sinnvolleren Investitionen an anderer Stelle könne Rüdiger Grube wesentlich mehr Fahrgäste und Güterkunden gewinnen, als mit der Milliarden- Grube Stuttgart 21! "Herr Grube, stoppen Sie das Projekt, bevor die Bahn in die Grube fällt" schließt der Oberberger ÖDP- Politiker seinen Aufruf an den Bahnchef.

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP)- Oberberg
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
Deutschland
Telefon: 02195/8592
Ansprechpartner: Johannes Staratschek

Homepage:
twitter.com/FJStaratschek

Pressekontakt:
Ökologisch Demokratsiche Partei (ÖDP) Oberberg
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
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