14.05.2009 - 23:41 Uhr

Sozialalarm in Neukölln - Die CDU kümmert sich um die Probleme

Der Ortsverband der CDU-Herrfurthplatz informierte sich über die Probleme im Neuköllner Rollbergkiez

Pressemitteilung von HPS Entertainment

Die sozialen Probleme im Norden von Neukölln sind gravierend. Es herrscht Sozialaalrm. Die ortsansäßige CDU informieret sich über die Probleme vor Ort und will konkrete Hilfen abieten.

Im April war es wieder soweit - der neue Sozialstrukturatlas von Berlin wurde veröffentlich und wieder einmal landete das Rollbergviertel von Berlin-Neukölln auf dem letzten Platz. Hoffnungslose junge Leute mit Neigung zu Aggressionen, Tendenzen zur Ghetto¬isierung und Verwahrlosung sowie eine hohe Arbeitslosenquote sind nur einige Stichworte die in diesem Zusammenhang fallen.

Auf der Ortsverbandsversammlung der CDU-Herrfurthplatz war Herr Gilles Duhem vom Förderverein Gemeinschafts¬haus Morus 14 e.V. eingeladen.
Herr Duhem ist seit Jahren sehr engagiert die Situation im Rollbergviertel zu verbes¬sern. Er erzählt was die Hauptprobleme sind und mit welchen Angeboten der 2003 gegründete Verein versucht, die Lebens¬qua¬li¬tät im Kiez zu verbessern.

Ein großer Erfolg ist der Mittagstisch „Mieter kochen für Mieter“, der immer mittwochs ab 12.30 Uhr stattfindet und sich zu einer guten Kommunikations¬platt¬form entwickelt hat. Ein sehr wichtiges Projekt ist das „Netzwerk Schülerhilfe“. 50 Grundschüler aus dem Rollbergkiez, Tendenz steigend, werden hier von Ehrenamtlichen aus ganz Berlin unterstützt, um durch gute schulische Leistungen Bildung zu erlangen, die Ihnen bessere Chancen für die Zukunft ermöglichen sollen. In der Diskussion kam bei den Mitgliedern des Ortsverbandes viel Unverständnis über das Handeln oder besser gesagt dem nicht Handeln vieler Eltern der betrof¬fenen Schüler auf. Es sei nicht nachvoll¬ziehbar wie wenig sie sich für die schu¬l¬ischen Leistungen oder Problemen ihrer Kinder interessieren. Herr Duhem wies hier aber explizit darauf hin, dass es ein Problem aller im Rollbergkiez angesie¬delten Bevölkerungsgruppen und nicht, wie oft dargestellt, ein Problem von Migrantenfamilien seien.

Herr Duhem berichtete, dass der Verein - mit seinen mittlerweile knapp 120 Mitgliedern - ausschließlich über Spenden finanziert wird. Öffentliche Gelder bekommt der Verein nicht.

Die Mitglieder des Ortverbands der CDU dankten Herrn Duhem für die offenen Worte und seinen Einsatz im Rollbergkiez.
Es war ein sehr interessanter Vortag und anschließende Diskussion. Viele Mitglieder gingen mit einem Mehr an Wissen über die Probleme im Rollbergkiez nach Hause.

Mehr Infos zu dem Sozialprojekt "Morus 14" gibt es im Internet unter www.morus14.de


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Telefon: 0172 3832237
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