20.06.2009 - 01:16 Uhr

Hoffnung für Nerze: Ende der Pelzfarmen in Sicht

Tierschutzbüro verweist auf Videodokumentation „Die Pelzfarm“

Pressemitteilung von Deutsches Tierschutzbüro

Hoffnung für Nerze: Ende der Pelzfarmen in Sicht
Hoffnung für Nerze: Ende der Pelzfarmen in Sicht
Entgegen den Anti-Pelz-Trends in den 90er Jahren scheint Pelz heute wieder angesagt zu sein. Die Pelzindustrie reibt sich die Hände, die mageren Jahre sind vorbei, in der Kasse klingeln Milliarden. Jedes Jahr werden weltweit mehr als 30 Millionen Tiere getötet, allein um die deutsche Pelzlust zu befriedigen.

Besonders gefragt sind nach wie vor Nerze - auf Zuchtfarmen fristen sie ein kurzes und qualvolles Leben. Eingepfercht in engen Drahtkäfigen warten sie auf die Vergasung oder zerfleischen sich aus Langeweile gegenseitig. Artgerechte Haltung: Fehlanzeige. Doch ein Ende für die Tierquälerei in deutschen Farmen ist zumindest in Aussicht. Zwar werden die Farmen in absehbarer Zeit nicht verboten werden; doch die Ansprüche an die Haltung der Pelztiere werden drastisch erhöht. Werden sie bisher - vergleichbar mit Legehennen in der Legebatterie oder Mastkaninchen - in winzigen Drahtboxen gehalten, müssen sie nach dem Gesetzentwurf in Zukunft eine Möglichkeit zum Auslauf sowie eine Badegelegenheit haben. Aufgrund der zu erwartenden hohen Investitionen für die Züchter erwarten Tierschützer die baldige Schließung der noch in Deutschland betriebenen Nerzfarmen. Konkretere Pläne finden wir bei unseren niederländischen Nachbarn: Bis 2018 sollen hier alle 170 Nerzfarmen geschlossen werden, nach Zeitungsberichten hat die Gesetzesinitiative bereits den nötigen Rückhalt.

Einen Überblick über die Zustände in deutschen Pelzfarmen bietet eine Dokumentation des Deutschen Tierschutzbüros - bundesweit waren Aktivisten mit Foto- und Videokamera unterwegs und geben einen authentischen Einblick in die katastrophalen Zustände in deutschen Pelzfarmen, hinter die glitzernden Fassaden der Modewelt. Dass sich auch die Züchter über diesen klaffenden Abgrund im Klaren sind, zeigt der dokumentierte Übergriff eines Farmers auf einen Aktivisten.

Die Videodokumentation ist für einen Unkostenbeitrag von 14,99 € über www.tierschutz-videos.de (Tel.: 0221-20463862) zu beziehen. Weitere Informationen zum Thema Pelzfarm sowie einen Trailer finden Sie unter http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Pelzfarm-Die-Videodokumentation-DVD::16.html.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat sich spezialisiert auf das Thema „Tierschutz“ und bietet Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen Hilfestellung bei der Umsetzung von Kampagnen, Aktionen und Veranstaltungen. Das Büro übernimmt für seine Auftraggeber Öffentlichkeits-, Presse- sowie Lobbyarbeit. Des Weiteren sind Fotografen für das Tierschutzbüro tätig, die die Aufgaben haben, Kampagnen und Aktionen bildmäßig zu begleiten sowie tierschutzrelevante Fotos (z.B. zum Thema Massentierhaltung und Nutztierhaltung) zu erstellen. Zum weiteren Aufgabenfeld des Tierschutzbüros zählen neben dem „Infobroking“ (Informationsbeschaffung) auch Vor-Ort-Recherchen sowie die Aufdeckung von Tierquälerei.


Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
(Deutschland)
Telefon: 0221-20463862
Ansprechpartner: Ingo Schulz

Pressekontakt:
Ingo Schulz
Deutsches Tierschutzbüro
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EMail: Info@tierschutzbilder.de
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Das Deutsche Tierschutzbüro hat sich spezialisiert auf das Thema „Tierschutz“ und bietet Tier-, Natur- und Artenschutzorganisationen Hilfestellung bei der Umsetzung von Kampagnen, Aktionen und Veranstaltungen. Das Büro übernimmt für seine Auftraggeber Öffentlichkeits-, Presse- sowie Lobbyarbeit. Des Weiteren sind Fotografen für das Tierschutzbüro tätig, die die Aufgaben haben, Kampagnen und Aktionen bildmäßig zu begleiten sowie tierschutzrelevante Fotos (z.B. zum Thema Massentierhaltung und Nutztierhaltung) zu erstellen. Zum weiteren Aufgabenfeld des Tierschutzbüros zählen neben dem „Infobroking“ (Informationsbeschaffung) auch Vor-Ort-Recherchen sowie die Aufdeckung von Tierquälerei.

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