Wohnen in Hamburg: Teurer Kern, günstiges Umland
Die innenstadtnahen Trend-Viertel sind in Hamburg extrem teuer. Am Stadtrand der Hansestadt kann man hingegen günstiger wohnen. Die Mieten sind aber insgesamt kräftig gestiegen. Dies bestätigt auch der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.
Pressemitteilung von Immowelt AG
Die durchschnittlichen Kaltmietpreise pro Quadratmeter im ersten Quartal 2009 (in Klammern die Veränderung zum ersten Quartal 2008):
- Ein-Zimmer-Wohnungen: 10,65 Euro (+7 Prozent)- Zwei-Zimmer-Wohnungen: 9,67 Euro (+2 Prozent)- Drei-Zimmer-Wohnungen: 9,54 Euro (+5 Prozent)- Vier-Zimmer-Wohnungen: 9,93 Euro (+7 Prozent)- Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern: 12,38 Euro (+13 Prozent)
Vor allem exklusive Domizile in Elb- und Alsternähe ziehen die Mietpreise für sehr große Wohnungen nach oben. Für Haushalte, in denen Kinder und Jugendliche leben, ist die Situation auf dem Markt für große Wohnungen also schwierig. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich immerhin die Wohnungen mit drei bis vier Zimmern an, die häufiger am Markt zu finden sind und eine breitere Preisspanne aufweisen.
Wohnungen zum Kauf sind in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent teurer geworden: Aktuell kostet ein Quadratmeter im Schnitt 2.313 Euro. Wer in Hamburg exklusive Immobilien sucht, wird diese vor allem in den Edel-Vierteln wie Blankenese und Rotherbaum oder in einem der angesagten Neubaugebiete wie der HafenCity finden. Hier durchbrechen die Quadratmeterpreise häufig die 4.000-Euro-Marke.
Die Kaufpreise für Häuser steigen zwar auch, im Vergleich zu den Wohnungen aber schwächer. Teure Villenlagen mit Angeboten in Millionenhöhe und einfach ausgestattete Häuser am Stadtrand ergeben zusammen einen Durchschnittspreis von 437.000 Euro für freistehende Häuser. Reihenhäuser und Doppelhaushälften kosten jeweils um 280.000 Euro.
Der Marktbericht Hamburg steht hier zum Download bereit.
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Nordostpark 3-5
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Barbara Schmid
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