18.08.2009 - 17:01 Uhr

Verlag für neue Autoren - Autoren der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe gefragte Interviewpartner der Medien

Pressemitteilung von Frankfurter Verlagsgruppe

Neben der hoch dekorierten Grande Dame der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, der 102-jährigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ilse Pohl, die mit Einladungen in die Talkrunden „Nachtcafé“, „Menschen bei Maischberger“ und einer Unzahl weiterer Fernseh- und Rundfunkauftritte im Focus der Medien steht, sind auch andere Autoren der Frankfurter Verlagsgruppe gefragte Interviewpartner in Rundfunk und Fernsehen.

Ein großes Presseecho - nicht nur in den Printmedien - fand das Buch der Autorin Regina Albrecht „Nur 180 Meter: Liebe im Schatten der Mauer - Autobiographischer Roman“, dem gerade im Jubiläumsjahr des Mauerfalls 2009 besondere Aktualität zukommt. Aber auch bereits im Vorjahr erweckte das Werk Medieninteresse: im Frühjahr 2008 drehte die ARD eine Dokumentation über das im Roman geschilderte Schicksal der Autorin, die erstmals zur Leipziger Buchmesse 2008 ausgestrahlt wurde.

Auch ein weiteres Werk der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe, das einen Beitrag zu aktuell diskutierten Themen leistet, zieht das Interesse der Medien auf sich. Das Buch „Wir waren doch nur Kinder...: Geschichte einer geraubten Kindheit“ von Jenö Alpár Molnár schildert autobiographisch das Schicksal eines Heimkindes im und nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach einer kürzlich ausgestrahlten Hörfunksendung dreht der SWR nun auch einen Fernsehbeitrag mit dem Autor. Auch auf der Frankfurter Buchmesse sind bereits Fernsehinterviews und Beiträge zu der Thematik am Stand der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe angefragt.
Die Misshandlung und der Missbrauch vieler Nachkriegswaisen, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges teilweise gezielt den Eltern entzogen und in Heimen untergebracht wurden, ist ein aktuell diskutiertes Thema in der Politik. Im September will der „Runde Tisch“ unter Frau Dr. Antje Vollmer das lebenslängliche Trauma dieser vergessenen Kinder aufarbeiten, die unter unerträglichen Bedingungen groß geworden sind. Auch die Landtage der deutschen Bundesländer haben sich dieser unseligen Tragödie tausender von Kindern angenommen, wie der kürzliche Aufruf des Hessischen Landtages zu einer öffentlichen Anhörung von Heimkindern in den 60er und 70er Jahren erkennen lässt.
Molnár berichtet in seinem autobiographischen Roman vom grausamen Schicksal des Sohnes eines US-Soldaten und einer Österreicherin, der von der US-Armee entführt und in mehrere Heime gesteckt wurde. Trotz der erfahrenen Misshandlungen gelang es diesem besonders drangsalierten Menschen schließlich ein normales Leben zu führen, obwohl er bis vor wenigen Jahren nicht nur an den psychischen Folgen der Misshandlung, sondern auch unter der Verweigerung der deutschen Staatsbürgerschaft litt. Als Sohn einer Österreicherin und eines US-Soldaten und als Heimkind aufgewachsen besaß er weder die österreichische noch die amerikanische oder deutsche Staatsbürgerschaft.

Es ist daher ein Lichtblick für die unter ihrem unverschuldeten Heimaufenthalt bis heute leidenden Kinder, dass ihnen nun als Erwachsene endlich Gerechtigkeit widerfährt.
Auf das Schicksal dieser verlorenen Kinder des Zweiten Weltkrieges aufmerksam zu machen, ist auch das Verdienst dieses gegen große Widerstände veröffentlichten Buches der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe „Wir waren doch nur Kinder...: Geschichte einer geraubten Kindheit“ von Jenö Alpár Molnár.


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