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Das Elektromobil der Zukunft - mehr Software (im) Wagen

Pressemitteilung von

Ein gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts für Information, Organisation und Management der LMU mit diversen Praxispartnern kommt zu dem Schluss, dass die neuen Elektrofahrzeuge der Zukunft eine neue Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) benötigen, wobei sich verschiedene Entwicklungstrends bis zum Jahre 2030 abzeichnen.

(fair-NEWS) München, 29.03.2011 - Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsprojekts "eCar-IKT-Systemarchitektur für Elektromobilität" wurde die Rolle der IKT-Architektur im Fahrzeug im Kontext der Elektromobilität analysiert. Untersucht wurden die wesentlichen gesellschaftlichen und technologischen Treiber und auf dieser Grundlage Szenarien für Elektrofahrzeuge und die Charakteristika zukünftiger IKT-Architekturen aufgezeigt. Die Veränderungen der Wertschöpfung im Automobilsektor, die sich daraus ergeben, gingen ebenfalls in das Projekt ein.
Insgesamt hat die Elektromobilität das Potenzial, den Automobilmarkt zukünftig dramatisch zu verändern und den Unternehmen Vorteile zu verschaffen, die sich rechtzeitig aus alten Strukturen lösen und die Innovationen ohne Verzögerung umsetzen.
Bei der Elektromobilität ist der elektrische Antrieb von Fahrzeugen jedoch nur der Katalysator für den eigentlichen Wandel: Die Forscher fanden heraus, dass sich vor allem die Architektur und die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT-Architektur) für das Fahrzeug der Zukunft ändern wird, da die IKT zunehmend an Bedeutung gewinnen und der treibende Faktor sein wird. Bereits heute sind die IKT für bis zu 80 Prozent aller Innovationen in den Fahrzeugen verantwortlich. In Zukunft müssen die neuen elektrischen Fahrzeuge noch leichter sein und dabei z.B. Fahrleistung, Fahrkomfort und Sicherheit verbessern. Die Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern wird ebenfalls an Bedeutung gewinnen.

Bei dem Forschungsprojekt handelt es sich um ein vom BMWi gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Information, Organisation und Management der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Siemens AG, der ESG GmbH, des Deutsche Dialog Instituts, des Instituts fortiss sowie der TU München. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden rund 250 Experten aus 14 Branchen, Verbänden, Verbraucher- und Umweltorganisationen, Politik und Wissenschaft befragt, darunter auch zahlreiche Mitglieder der Nationalen Plattform Elektromobilität befragt.

Der Abschlussbericht ist unter www.fortiss.org/ikt2030/ in elektronischer Form erhältlich.

Weitere Informationen zum Forschungsergebnis erhalten Sie bei
Institut für Information, Organisation und Management
LMU
Herr Dr. Christoph Janello
Tel.: 0179-6871535
E-Mail: janello@lmu.de

Fakultät für Betriebswirtschaft, LMU München
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80539 München
Deutschland
Telefon: 089 21806949
Ansprechpartner: Astrid Braungart

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Pressekontakt:
Fakultät für Betriebswirtschaft
Astrid Braungart
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089 21806949
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Über das Institut für Information, Organisation & Management
Das Institut von Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot besteht seit 1988 am Department für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Fokus liegt in Forschung und Lehre in der betriebswirtschaftlichen Auseinandersetzung mit Information und Kommunikation. Diese Aspekte prägen das Institut auch in der Forschung, die von Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot und seinen über 20 Assistenten in zahlreichen Forschungsprojekten durchgeführt wird, häufig in Kooperation mit Industriepartnern. Die Ergebnisse der Forschung schlagen sich in über 400 Veröffentlichungen nieder.
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Publiziert durch PR-Gateway.de.

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