Das Elektromobil der Zukunft - mehr Software (im) Wagen
Ein gemeinsames Forschungsprojekt des Instituts für Information, Organisation und Management der LMU mit diversen Praxispartnern kommt zu dem Schluss, dass die neuen Elektrofahrzeuge der Zukunft eine neue Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) benötigen, wobei sich verschiedene Entwicklungstrends bis zum Jahre 2030 abzeichnen.
Pressemitteilung von Fakultät für Betriebswirtschaft, LMU München
Insgesamt hat die Elektromobilität das Potenzial, den Automobilmarkt zukünftig dramatisch zu verändern und den Unternehmen Vorteile zu verschaffen, die sich rechtzeitig aus alten Strukturen lösen und die Innovationen ohne Verzögerung umsetzen.
Bei der Elektromobilität ist der elektrische Antrieb von Fahrzeugen jedoch nur der Katalysator für den eigentlichen Wandel: Die Forscher fanden heraus, dass sich vor allem die Architektur und die Rolle der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT-Architektur) für das Fahrzeug der Zukunft ändern wird, da die IKT zunehmend an Bedeutung gewinnen und der treibende Faktor sein wird. Bereits heute sind die IKT für bis zu 80 Prozent aller Innovationen in den Fahrzeugen verantwortlich. In Zukunft müssen die neuen elektrischen Fahrzeuge noch leichter sein und dabei z.B. Fahrleistung, Fahrkomfort und Sicherheit verbessern. Die Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern wird ebenfalls an Bedeutung gewinnen.
Bei dem Forschungsprojekt handelt es sich um ein vom BMWi gefördertes Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Information, Organisation und Management der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), der Siemens AG, der ESG GmbH, des Deutsche Dialog Instituts, des Instituts fortiss sowie der TU München. Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden rund 250 Experten aus 14 Branchen, Verbänden, Verbraucher- und Umweltorganisationen, Politik und Wissenschaft befragt, darunter auch zahlreiche Mitglieder der Nationalen Plattform Elektromobilität befragt.
Der Abschlussbericht ist unter www.fortiss.org/ikt2030/
in elektronischer Form erhältlich.Weitere Informationen zum Forschungsergebnis erhalten Sie bei
Institut für Information, Organisation und Management
LMU
Herr Dr. Christoph Janello
Tel.: 0179-6871535
E-Mail: janello@lmu.de
Fakultät für Betriebswirtschaft, LMU München
Ludwigstraße 28
80539 München
(Deutschland)
Telefon: 089 21806949
Ansprechpartner: Astrid Braungart
Pressekontakt:
Fakultät für Betriebswirtschaft
Astrid Braungart
Liebigstraße 2a
80539 München
braungart@bwl.lmu.de
089 21806949
http://www.bwl.lmu.de

Unternehmensprofil:
Das Institut von Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot besteht seit 1988 am Department für Betriebswirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Fokus liegt in Forschung und Lehre in der betriebswirtschaftlichen Auseinandersetzung mit Information und Kommunikation. Diese Aspekte prägen das Institut auch in der Forschung, die von Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot und seinen über 20 Assistenten in zahlreichen Forschungsprojekten durchgeführt wird, häufig in Kooperation mit Industriepartnern. Die Ergebnisse der Forschung schlagen sich in über 400 Veröffentlichungen nieder.
Über die Fakultät für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der 18 Fakultäten der LMU und deckt mit ihren 19 Professuren die wesentlichen Felder der modernen Betriebswirtschaftslehre ab. Die Fakultät bietet ein umfassendes und sowohl theoretisch fundiertes als auch praxisnahes Lehrangebot, ist in der Forschung international sichtbar und verfügt über eine moderne Infrastruktur sowie sehr gute Kontakte in die Praxis. Mehr Informationen finden Sie unter www.bwl.lmu.de
Publiziert durch PR-Gateway.de.
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