Volksbund online - In 10 Jahren eine Viertelmillion Schicksale deutscher Kriegstoter geklärt
Auch 64 Jahre nach Kriegsende werden jedes Jahr 17 000 Kriegsopfer identifiziert
Pressemitteilung von Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
„Das macht uns stolz und glücklich, denn wir wissen, dass sich hinter jeder Anfrage ein von den Angehörigen noch nicht aufgearbeitetes Schicksal aus dem Zweiten Weltkrieg verbirgt“, erklärt Volksbundpräsident Reinhard Führer. Die Ungewissheit, was mit Vater, Bruder oder Ehemann geschehen ist - ob er wirklich gefallen ist oder vielleicht immer noch lebt - ist für viele Hinterbliebene eine nicht enden wollende Qual. Ein Grab, an dem man stehen kann, eine endgültige Bestätigung - und sei es durch eine vom Volksbund gefundene verrostete Erkennungsmarke - sind die Ergebnisse, die sich die Angehörigen von der Online-Suche erhoffen.
„Doch viele Menschen wissen einfach nicht, dass der Volksbund Antworten geben kann. Im Internet haben wir eine Datenbank mit Angaben über 4,5 Millionen deutsche Kriegstote öffentlich zugänglich gemacht“, beschreibt Dr. Martin Dodenhoeft vom Volksbund das Problem. Etwa 1,3 Millionen Menschen gelten laut DRK-Suchdienst immer noch als vermisst. Millionen andere Schicksale sind bekannt - aber die Angehörigen fragen nicht.
TV-Spot ab 1. Oktober informiert über das Volksbund-Onlineangebot
Erstmals schaltet der Volksbund einen TV-Spot (www.volksbund.tv
) um über seine Online-Möglichkeiten zu informieren. Der Spot wird vom 1. Oktober bis Dezember in den Sendern DSF, Kabel 1, Sat 1, Tele 5 und Das Vierte ausgestrahlt. Er macht sehr nachdrücklich auf die Aufklärung der Kriegsopferschicksale aufmerksam, indem er ein bekanntes Kinderlied mit dem schrecklichen Thema des Todes von Millionen Menschen verbindet. „Der Aufwand ist gerechtfertigt. Denn wenn dadurch auch nur das Schicksal eines einzigen Kriegsopfers geklärt wird, hat sich der Einsatz schon gelohnt“, sagt Reinhard Führer.Der 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Heute hat der Volksbund 1,6 Millionen Mitglieder und Spender. Mit ihren Beiträgen und Spenden sowie den Erträgen aus der Haus- und Straßensammlung, die einmal im Jahr stattfindet, finanziert der Volksbund zu etwa 85 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.
Mit mehr als 10 000 ehrenamtlichen Helfern kümmert sich der Volksbund heute um 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten in Europa und Nordafrika.
Volksbundpräsident ist Reinhard Führer, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses a. D.; Schirmherr ist Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.
Mehr Informationen unter www.volksbund.de

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Kaiserdamm 99
14057 Berlin
(Deutschland)
Telefon: 030-330 99 86 80
Ansprechpartner: Christoph Blase
Homepage: www.volksbund.tv

Pressekontakt:
Christoph Blase (Volksbund)
P3PR
Kaiserdamm 99
14057 Berlin
Telefon: 030-330 99 86 80
Fax: 030-330 99 86 89
EMail: cblase@p3pr.de
Internet: www.volksbund.de
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Der 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, er berät öffentliche und private Stellen, er unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten.
Heute hat der Volksbund 1,6 Millionen Mitglieder und Spender. Mit ihren Beiträgen und Spenden sowie den Erträgen aus der Haus- und Straßensammlung, die einmal im Jahr stattfindet, finanziert der Volksbund zu etwa 85 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.
Mit mehr als 10 000 ehrenamtlichen Helfern kümmert sich der Volksbund heute um 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten in Europa und Nordafrika.
Volksbundpräsident ist Reinhard Führer, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses a. D.; Schirmherr ist Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.
Mehr Informationen unter www.volksbund.de
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