Putenfleisch liegt im Trend: Der Verzehr hat sich in den letzten zehn Jahren auf 49 Millionen Puten pro Jahr verdoppelt
neue Videodokumentation belegt Tierquälerei - Bund gegen Missbrauch der Tiere fordert gesetzliche Haltungsverordnung
Pressemitteilung von Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Auf engstem Raum werden möglichst viele Puten zusammengedrängt, die in möglichst kurzer Zeit zur Schlachtreife gemästet werden. "In Deutschland gibt es keine gesetzliche Haltungsverordnung oder gesetzlich verbindliche Richtlinien. Dies wirkt sich vor allem auf die so genannte Besatzdichte der Tiere aus", so Dr. Jörg Styrie, Bundesvorsitzender des Bundes gegen Missbrauch der Tiere e.V., heute Morgen in Berlin. Um eine Gewichtszunahme noch zu beschleunigen und die Sterberate während der Mast so gering wie möglich zu halten, werden die Tiere vorbeugend mit Antibiotika behandelt. Die prophylaktische Behandlung eines ganzen Tierbestandes ist in Deutschland zwar verboten. "Doch durch den Trick der therapeutischen Behandlung wird der gesamte Tierbestand meist schon vom ersten Tag an mit Medikamenten im wahrsten Sinn des Wortes vollgestopft, dies belegen unsere Aufnahmen ganz eindeutig", so Dr. Styrie abschließend.
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere fordert die Bundesregierung auf, eine gesetzliche Haltungsverordnung zu erlassen und damit den Puten ein besseres und vor allem artgerechtes Leben zu ermöglichen.
Die Videodokumentation "Putenalltag - zu Tode gemästet" kann über den Online-Shop des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de
bzw. per Telefon 0221-20463862 angefordert werden.Die beiliegenden Videoprints sind in deutschen Putenmastbetrieben entstanden. Sie stehen Ihnen honorarfrei zur Verfügung, insofern die Quelle "Deutsches Tierschutzbüro/BMT" angegeben wird und im redaktionellen Text auf den Bund gegen Missbrauch der Tiere hingewiesen wird. Weiteres Fotomaterial auf Anfrage: info@tierschutzbuero.de
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Alt-Heiligensee 42
13503 Berlin
(Deutschland)
Telefon: 030 - 43 65 58 63
Ansprechpartner: Dr. Jörg Styrie
Homepage: www.bmt-tierschutz.de

Pressekontakt:
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Dr. Jörg Styrie
Alt-Heiligensee 42
13503 Berlin
Info@tierschutz-Infodienst.de
030 - 43 65 58 63
www.bmt-tierschutz.de

Unternehmensprofil:
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) gehört zu den ältesten und größten Tierschutzorganisationen in Deutschland. Mit seinen 10 Geschäftsstellen, 8 Tierheimen und einem Tierschutzzentrum ist der bmt im gesamten Bundesgebiet vertreten. Zusätzlich betreut der Verein fast 400 Gnadenbrottiere in ausgewählten Pflegestellen und auf Gnadenbrothöfen.
Der gemeinnützige Verband ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und als besonders förderungswürdig anerkannt.
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