09.12.2009 - 15:26 Uhr

Partnerbörsen:

Neu.de-Geschäftsführer Joachim Rabe im Interview mit dem Partnerbörsen-Watchblog

Pressemitteilung von Partnerbörsen-Watchblog auf Partnersuche.org

Partnervermittlungs-Software wird nie in der Lage sein, die Partnersuche für Singles alleine durchzuführen. Diese Ansicht äußerte Joachim Rabe, Geschäftsführer der Partnerbörsen neu.de und partner.de im Interview mit dem Watchblog auf Partnersuche.org und positionierte sich damit klar gegen eine Aussage des Branchenprimus’ Parship.

“Wir glauben, dass die Liebe immer eine primär subjektive menschliche Entscheidung ist und das auch immer so bleiben wird - Software hin oder her." Mit dieser Aussage bezog Rabe klar Stellung gegen unbeschränkte Fortschrittsgläubigkeit in der Partnerbörsen-Branche.
Damit stellte Rabe sich auch klar gegen die Erwartung eines ehemaligen Parship-Geschäftsführers, der sinkende Scheidungsraten infolge besserer Vermittlungs-Software vorausgesagt hatte.
Eine derartige Einschätzung sei eine “Reduzierung der Wirklichkeit", so Rabe. Er glaube, dass Liebe immer eine primär subjektive menschliche Entscheidung sei und dies auch immer so bleiben werde: “Auch in 20 Jahren wird Software allein nicht in der Lage sein, die perfekten Paare zu bestimmen. Das Leben ist etwas so Komplexes, so Schönes, das lässt sich nicht alles in einen Algorithmus hineinpressen."

Auch zur Zukunft der Partnerbörsen äußerte sich Rabe. Besonderes Potential sehe er noch bei der Gruppe der über 55jährigen. “Diese Gruppe ist bisher noch unterdurchschnittlich vertreten", so Rabe. “Es wird völlig normal, auch im etwas reiferem Alter aktiv nach einer Beziehung zu suchen. Das war vor 20 Jahren noch absolut ungewöhnlich."
Kostenlose Singlebörsen jedenfalls sieht er nicht als Konkurrenz an: “Weil Gratis-Börsen kaum Einnahmen erzielen, können sich keinen ordentlichen Kundenservice leisten, der Fakes aussortiert." Bei partner.de und neu.de hingegen sei ein ganzes Team nur für das Aufspüren von falschen Profilen zuständig. “Fazit: Neulinge bei der Online-Partnersuche gehen manchmal auf Gratis-Börsen, kommen dann aber meist am Ende doch zu uns, weil sie ihre Zeit nicht mit Fakes verschwenden wollen."
Auch hier sieht Rabe keine Änderung durch bessere Software, die zukünftig für Gratis-Börsen Fake-Profile günstig aufspüren kann, denn ein anderes Problem würde bestehen bleiben: "Bei Gratis-Börsen melden sich viele Menschen an, um mal schnell ihren Marktwert zu testen - es kostet ja nichts." Solche Personen seien teilweise nicht einmal Singles und hätten keinerlei Interesse an einem tatsächlichen Kennenlernen. "Das gibt es bei kostenpflichtigen Angeboten nur sehr eingeschränkt - der Mitgliedsbeitrag ist letztlich ein Filter für Ernsthaftigkeit."
Das komplette Interview findet sich auf dem Partnerbörsen-Watchblog von www.Partnersuche.org: www.partnersuche.org/news/liebe-zu-komplex-fuer-einen-algorithmus-alleine_0912091.html


Partnerbörsen-Watchblog auf Partnersuche.org
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Telefon: 0176 2425 9843
Ansprechpartner: David Ehl

Pressekontakt:
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Das Partnerbörsen-Watchblog auf Partnersuche.org will den unübersichtlichen Markt der Partnerbörsen in Deutschland kritisch durchleuchten. Das Portal ist seit Sommer 2009 online und veröffentlicht Interviews mit Branchengrößen, eigene Untersuchungen und Kommentierungen.

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