medienwoche@IFA: Weiße Flecken auf der DSL-Landkarte
Pressemitteilung von Medienboard
- Digitale Diaspora: Internet über Rundfunkfrequenzen
- Zur Lage der Digitalen Nation: Fortschritte und offene Fragen im Digitalisierungsbericht
- Publizistische Vielfalt versus wirtschaftliche Zwänge: Lokal-TV in Ostdeutschland
Berlin/Potsdam - Im Zuge der Digitalisierung der medialen Übertragungswege werden immer mehr analoge Versorgungsquellen abgeschaltet und in ganz Deutschland, vor allem im ländlichen Raum, entstehen Versorgungslücken. Rund fünf Millionen Bürger in Deutschland haben momentan gar keinen oder nur beschränkten Breitbandzugriff auf das Internet, so der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdienste (VATM). Drei Podien der medienwoche@IFA (29.08.-05.09.2008) beleuchten unterschiedliche Perspektiven dieser Thematik.
Digitale Diaspora: Internet über Rundfunkfrequenzen
Öffentlich-rechtliche und private Rundfunkveranstalter, Mobilfunkanbieter und Politiker diskutieren am Montagnachmittag (1. September, 16.00-18.00 Uhr) unter der Überschrift "Digitale Dividende: Breitband-Internet über Rundfunkfrequenzen". Die Digitale Dividende, also der Gewinn an Übertragungskapazität durch den Umstieg auf die digitale Technik und die Nutzung von Rundfunkfrequenzen für neue, andere Dienste, soll laut EU die Lücken in der Breitbandversorgung vor allem im ländlichen Raum der Republik schließen.
Die Keynote des Präsidenten der Bundesnetzagentur Matthias Kurth eröffnet das Podium mit der Betrachtung einer deutsche Vorreiterrolle bei der Ausarbeitung der Nutzung und Vergabe des EU-Planes. Beim anschließenden Panel unter der Leitung von Marie-Luise Große Peclum, GP Consulting, treffen der Brandenburger Staatssekretär Clemens Appel, Thorsten Dirks, Vorstandsvorsitzender der E-Plus Gruppe, Nawid Goudarzi Produktions- und Betriebsdirektor des rbb, und RTL Bereichsleiter Medienpolitik und VPRT-Vizepräsident Dr. Tobias Schmid, aufeinander.
Zur Lage der Digitalen Nation: Fortschritte und offene Fragen im Digitalisierungsbericht
Die Digitalisierung der TV-Übertragungswege macht Fortschritte, zu dem Ergebnis kommt der jährliche Digitalisierungsbericht, der am Dienstagnachmittag (2. September, 14.00-16.00 Uhr) zum vierten Mal von den Landesmedienanstalten vorgestellt wird. Trotzdem gibt es bei allen drei klassischen Übertragungswegen - Kabel, Satellit und Breitband - offene Fragen. Dr. Oliver Ecke, Geschäftsleitung TNS Infratest, mabb-Direktor Dr. Hans Hege, Andreas Hamann, Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang (GSDZ), und Jürgen Krönig, freier Autor, präsentieren und diskutieren unter der Moderation von Robert Fahle, RTL interactive, die aktuellsten Entwicklungen. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der GSDZ.
Publizistische Vielfalt versus wirtschaftliche Zwänge: Lokal-TV in Ostdeutschland
Rund 150 lokale und regionale Fernsehsender in Ostdeutschland tragen zur publizistischen Vielfalt bei und bereichern die regionale Fernsehlandschaft, so ein Ergebnis der ersten gemeinsamen Studie der fünf Medienanstalten Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin-Brandenburg, die am Mittwochvormittag (3. September, 11.30-13.00 Uhr) unter der Überschrift "Gegenwart und Zukunft des lokalen und regionalen Fernsehens in Ostdeutschland" vorgestellt wird.
Moderiert von promedia-Chefredakteur Helmut Hartung diskutieren mabb-Direktor Dr. Hans Hege, Prof. Dr. Wolfgang Seufert, Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Dr. Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut, der Brandenburger Staatssekretär Clemens Appel, Martin Dumermuth, BAKOM, Dr. Uwe Hornauer, Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern und Thomas Böhm, TV Rostock wie die wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Rahmenbedingungen verbessert werden können, damit die Verbreitung auch in Zukunft gesichert ist. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern statt.
Der dreitägige Medienkongress von Medienboard, Medienanstalt Berlin-Brandenburg, und Gesellschaft für Unterhaltungskommunikation (gfu) in Zusammenarbeit mit den Ländern Berlin und Brandenburg findet in diesem Jahr erstmals in einer neuen Tagesfolge von Montag, dem 1. September, bis Mittwoch, dem 3. September, während der IFA im Internationalen Congress Centrum (ICC) Berlin statt.
Die Medienwoche vom 29. August bis 5. September umfasst den Internationalen Medienkongress (1.-3. September), die IFA (29. August - 3. September), das Format medienpolitik@IFA und das M100 Sanssouci Colloquium (5. September) in Potsdam, sowie eine Vielzahl von begleitenden Events. In der Verbindung von Kongress, Messe und Events ist die Medienwoche mit rund 15.000 Fachbesuchern eines der größten Branchentreffen seiner Art in Europa.
Programm und Akkreditierung unter www.medienwoche.de
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August-Bebel Str. 26-53
14482 potsdam
(Deutschland)
Telefon: 0331-743 87 62
Ansprechpartner: johanna zettel
Homepage: www.medienwoche.de

Pressekontakt:
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
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14482 Potsdam-Babelsberg
Fon: 0331-743 87 62
Fax: 0331-743 87 99
j.zettel@medienboard.de
Unternehmensprofil:
Das Medienboard ist die zentrale Anlaufstelle der Länder Berlin und Brandenburg für Medienfragen und fördert als solche den Film- und Medienstandort Berlin-Brandenburg. Aufgabe ist die Entwicklung der Medienregion mit dem Ziel der "Sicherung und Stärkung der medienwirtschaftlichen und filmkulturellen Infrastruktur unter künstlerischen, wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten".
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