ÖDP: Bei Zugentgleisung in Wuppertal offenbart sich verfehlte Verkehrspolitik
Bahn und Politik haben Umleitungsstrecken zerstört
Pressemitteilung von Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP)
Bahn und Politik haben Umleitungsstrecken zerstört
Verkehrspolitik und Bahn hätten das Verkehrsmittel Eisenbahn zu einem anfälligen Verkehrsmittel gemacht. Durch Streckenstilllegungen und übertriebene Rationalisierung gebe es viel zu wenig Ausweichstrecken und Reservekapazitäten. In Wuppertal wurde z.B. die Alternativroute Gevelsberg- Vohwinkel zerstört. Hätte man diese Strecke erhalten und die Regiobahn von Mettmann bis Gevelsberg verlängert, hätte man nebenbei auch eine enorme Reservekapazität erhalten, um Betriebstörungen auf der Talstrecke zu umfahren, stellt der verkehrspolitische Sprecher der hiesigen Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Felix Staratschek fest. Strecken, wie der Cronenberger Samba, die Rheinische Eisenbahn, Wuppertal- Hattingen- Essen oder die Linie (Wuppertal-) Schwelm- Witten (-Dortmund) hätten große Fahrgastpotentiale und könnten massiv zur Reduzierung des umweltschädlicheren Straßenverkehrs beitragen. Die ÖDP stehe auch den Radwegeplänen auf den Bahntrassen sehr kritisch gegenüber. Dort, wo eher heute als morgen wieder Züge fahren müssten, sei ein Radweg eine Steuergeldverschwendung. Allenfalls als kleinstes Übel könne die ÖDP mit den Radwegen leben, da diese immerhin die Trassenbänder freihalten und die Politik leider noch nicht zu einem Wandel breit ist, so Staratschek. Anscheinend müsse durch Rohstoffverknappungen das Kind erst in den Brunnen fallen und Wirtschaft und Menschen Schaden entstehen, bevor eine vorausschauende Politik betrieben werde.
Wenn die ICE- Züge über die Rheinische Strecke umgeleitet werden könnten, könnten die fast planmäßig in Solingen und Hagen bei einer Betriebsstörung auf der Talstrecke halten. Einzig die Wuppertaler müssten informiert werden, dass die Züge vorübergehend in Vohwinkel und Mirke hielten, so der verkehrspolitische Sprecher der Öko- Demokraten. In Regionen, wie um Karlsruhe hätte man solche Strecken zu Stadtbahnen ausgebaut ( www.avg.info
), in der Schweiz wurden solche Strecken nie stillgelegt..Auch im Güterverkehr biete die Bahn mehr Potentiale, als diese von der Politik und Bahn umgesetzt würden, bedauert Felix Staratschek. Moderne Containerzugkonzepte ( www.container-linienzuege.de
) und moderne Umladetechnik ( www.containerserviceamladegleis.de
) würden eine flexible und Leistungsstarke Güterbahn ermöglichen, von der Umwelt und Wirtschaft bei der aktuellen LKW- und Auto fixierten Verkehrspolitik nur träumen könnten. Da künftig Öl ein immer knapper werdendes Gut werde ( www.peakoil.de
), sei es wichtig, das Verkehrsmittel massiv auszubauen, dass für seine Transportleistung davon am wenigsten benötige, so Staratschek. Aber die NRW- Landesregierung aus CDU und FDP betreibe ja das Gegenteil, indem diese den Riesen- Lkw das Wort rede. dabei würde das größere Frachtvolumen der Lastkraftwagen Güter von der Bahn abziehen und weitere Transporte preiswerter machen, wodurch ein geringerer Kraftstoffverbrauch pro Kilometer durch noch mehr Verkehrsleistung wieder ausgeglichen würde. Leider habe die Politik hier auch keine Handlungsfähigkeit bewiesen, als SPD und Grüne bis 2005 in Berlin und Düsseldorf regierten.Mit Sorge betrachtet Staratschek die Güterzugentgleisungen und andere Meldungen aus dem Schienenverkehr (S- Bahn- Desaster Berlin, Achsen bei Güterwagen). Sind die drei Güterzugunglücke der letzten Zeit Zufall, oder hat die Bahn hier an der falschen Stelle gespart, um fit für die Börse zu erscheinen, fragt sich der Verkehrspolitiker. Zwar brauche die Bahn auch künftig viel Geld für Investitionen, aber es könnte schon sehr viel mehr erreicht werden, wenn die vorhandenen Mittel optimal für sinnvollen Bahnverkehr statt Prestigeprojekten eingesetzt würden und wenn die Sicherheit Vorrang vor dem Börsengang und der Rendite bekäme. Mehr zur Verkehrspolitik hat Staratschek auf seiner Internetseite:
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald/verkehrspolitik/nordbahn

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP)
Freiligrathstr. 2
42477 Radevormwald
(Deutschland)
Telefon: 02195/8592
Ansprechpartner: Johannes Staratschek
Homepage:
sites.google.com/site/oekoradevormwald
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