Bastian\'s Presseschau
In
Pressemitteilung von Wolfgang Bastian
Möchte Ihnen einen schnellen Überblick über interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der Information hin. www.wolfgangbastianpresseschau.de.tl

Heute zu folgenden Themen:
Zusatzbeiträge für Millionen Krankenkassenmitglieder
BERLIN: Millionen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland
müssen in diesem Jahr mit Beitragserhöhungen rechnen. Mehrere Kassen
kündigten bereits an, ab Februar Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern zu
verlangen, da sie mit dem Geld, das sie aus dem Gesundheitsfonds erhalten,
nicht auskommen. SPD, Linke, und Sozialverbände warnten vor einer sozialen
Schieflage, die einseitig zu Lasten der Versicherten gehe. In den Fonds
fließen die Kassenbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, derzeit
zusammen 14,9 Prozent des Bruttolohns. Die Zusatzbeiträge betreffen aber
nur den Arbeitnehmeranteil.
Quelle: DEUTSCHE WELLE / DW-WORLD.DE
Lauterbach, 25. Januar 2010 (Freie Stimme Online für Politik, Gesellschaft und Kultur - Internet Zeitung für Deutschland und Wolfgang Bastian\'s Presseschau mit Hinweisen und Anmerkungen.
Vorbemerkung: Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in meiner Übersicht nicht in jedem Fall, dass ich mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden bin.
Möchte Ihnen einen schnellen Überblick über, interessante Beiträge, Kommentare, Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.
Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der Information hin.
Heute zu folgenden Themen:
Zusatzbeiträge für Millionen Krankenkassenmitglieder
BERLIN/Lauterbach: Millionen Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland
müssen in diesem Jahr mit Beitragserhöhungen rechnen. Mehrere Kassen
kündigten bereits an, ab Februar Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern zu
verlangen, da sie mit dem Geld, das sie aus dem Gesundheitsfonds erhalten,
nicht auskommen. SPD, Linke, und Sozialverbände warnten vor einer sozialen
Schieflage, die einseitig zu Lasten der Versicherten gehe. In den Fonds
fließen die Kassenbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, derzeit
zusammen 14,9 Prozent des Bruttolohns. Die Zusatzbeiträge betreffen aber
nur den Arbeitnehmeranteil.
Quelle: DEUTSCHE WELLE / DW-WORLD.DE
Nach Milliardenpleite: Landesbank-Debakel kommt Bayern teuer zu stehen
Bittere Pille: 810 Millionen Euro neue Schulden will die bayerische Regierung aufnehmen, denn das Debakel der BayernLB wird den Haushalt stärker belasten als gedacht. Neuverschuldung allein reicht aber nicht - ein harter Sparkurs kommt auf den Freistaat zu. Das Nachsehen haben die Kommunen.
Quelle: SPIEGEL
EU-Kommission sieht Währungsunion gefährdet
Die EU-Kommission sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte “geben Anlass zu ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes", heißt es in einer Vorlage der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen für die Finanzminister der Euro-Gruppe. Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten “das Vertrauen in den Euro schwächt und den Zusammenhalt der Währungsunion gefährdet". Besondere Sorge bereitet den Brüsseler Beamten der Zustand jener Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump lebten. Jetzt leiden diese Staaten, vor allem Spanien, Griechenland und Irland, unter ausufernden Staatsdefiziten. Quelle: Spiegel Online
EU-Kommission fürchtet Euro-Absturz
Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite bangt die Brüsseler Behörde um den Euro - vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen.
Quelle: Spiegel Online
Die deutsche Wirtschaftspolitik: ein Problem für Europa?
In den Betrachtungen sollen die gegen die deutsche Lohn-, Steuer-, Haushalts- und Währungspolitik geäußerten Kritikpunkte aufgelistet und auf ihre Relevanz geprüft werden. Dabei sollen auch die Gegenargumente der Befürworter der deutschen Politik mit berücksichtigt werden.
Quelle: WISO direkt
Harald Schumann: “Der stille Staatsstreich"
Den Bank-Oligarchen ist es weitestgehend gelungen, die Bedingungen für ihre eigene Rettung zu diktieren. Nicht genug, dass bis heute keiner der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen worden sei - die Hauptverursacher der Krise seien vielmehr schon wieder die Gewinner.
Die Fehlentwicklungen in der globalen Finanzwelt habe einer kleinen Clique aus den Führungsetagen von rund 15 Finanzkonzernen eine Macht in die Hände gespielt, die sich jeder demokratischen Kontrolle entziehe.
Quelle: Tagesspiegel
Ermittlungen gegen Porsche und Maple Bank verschärft
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Stuttgart und Frankfurt gegen Porsche und die Maple Bank sind umfangreicher als bislang bekannt. Die Staatsanwälte haben nicht nur die Privathäuser der entlassenen Porsche-Manager Wendelin Wiedeking und Holger Härter durchsucht, sondern auch das Haus eines Bilanzexperten von Porsche.
Laut Durchsuchungsbeschluss gehen die Ermittler unter anderem dem Vorwurf nach, Porsche und die Maple Bank hätten “vorsätzlich und gemeinschaftlich" den Kurs der VW-Aktie manipuliert.
Quelle: Spiegel Online
Immer neue Probleme mit Hartz IV
Hartz IV: Eine Million Bescheide falsch
Geld-Zurück-Aktion auf bürokratisch: Die Bundesagentur für Arbeit fordert in mehreren hunderttausend Fällen Kleinbeträge von Hartz-IV-Beziehern zurück.
Die Bundesagentur für Arbeit muss in mehreren hunderttausend Fällen Kleinbeträge von Hartz-IV-Beziehern zurückfordern. Dieser bürokratische Aufwand entsteht durch die Erhöhung des Kindergeldes vom Januar 2010, bei der die Bundesregierung versäumt hat, das Sozialrecht anzupassen.
Eltern, die Hartz-IV-Leistungen beziehen, sollen nach dem Willen der Bundesregierung nicht von der jüngsten Kindergeld-Erhöhung profitieren. Quelle: SZ
Größte „Geld-Zurück-Aktion“ in der Geschichte Bundesagentur
Im Bundestagswahljahr 2009 gab es sie noch: Eine Übergangsregelung. Bei der ersten Kindergelderhöhung nach Inkrafttreten des SGB II (Hartz IV), der Kindergelderhöhung zum 1. Januar des
Bundestagswahljahres 2009, galt eine Übergangsregelung. Für in das Jahr 2009 hineinragende Bewilligungen aus dem Jahr 2008 galt: Keine Rückforderung wg. der gesetzlichen Kindergelderhöhung zum 1. Januar 2009. (damals plus 10 Euro für die ersten beiden Kinder und plus 16 Euro für die weiteren Kinder)
Die Bundesregierung verweigerte für die Kindergelderhöhung zum 1. Januar 2010, die erst am 30. Dezember 2009 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde, eine solche Übergangsregelung.
Die Folge: Alle Bewilligungen von Leistungen zum Lebensunterhalt aus dem Jahr 2009 mit einem Bewilligungszeitraum, der in das Jahr 2010 hineinragt, müssen überprüft und die bewilligte Leistung i.d.R. um 20 Euro pro Kind reduziert werden. Und: Da die Leistungen zum Lebensunterhalt (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) monatlich im Voraus überwiesen werden bzw. werden soll, müssen bereits ausgezahlte (zu „hohe“) Leistungen für den Januar 2010 zurück gefordert werden. Sofern die Änderung der Bewilligungsbescheide nicht im Laufe des Januar 2010 erfolgt, gilt dies entsprechend für die Leistungen für den Folgemonat Februar.
Die grobe Schätzung, dass es sich dabei um über eine Million SGB II-Bedarfsgemeinschaften mit anzurechnendem Kindergeld (nachträglich zu ändernde Bescheide) handeln könnte, dürfte nicht übertrieben sein. Die Bundesagentur für Arbeit schweigt sich über die vermutlich größte „Geld-Zurück-Aktion“ in ihrer Geschichte aus.
Quelle: Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V. BIAJ
Stimmungsmache gegen Hartz IV-Bezieher: Beschwerde über “Bild"-Zeitung
Die von der Zeitung veröffentlichten Vergleichsrechnungen seien “allesamt falsch und in der deutlichen Absicht manipuliert, Stimmung gegen Hartz-IV-Bezieher zu machen", erklärte der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband. Deswegen habe er den Deutschen Presserat angerufen.
Bild stellte die Einkommen von verschiedenen Arbeitnehmern mit Kindern den staatlichen Bezügen von Langzeitarbeitslosen mit Nachwuchs gegenüber und kam zu dem Schluss: “Für viele lohnt sich Arbeiten kaum noch!" Die Zeitung habe wichtige Einkommensquellen systematisch unterschlagen, rügte der Paritätische Wohlfahrtsverband. Quelle: taz
Hartz IV-Debatte: Kritik am Kritiker
CDU-Bundesvize Roland Koch beklagt die “Perversion des Sozialstaatsgedankens" durch faule Hartz-IV-Empfänger - hat er Recht? Der Tagesspiegel hat Experten von vier großen deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten befragt.
Quelle: Tagesspiegel
Kündigung: Die fiesen Tricks der Arbeitgeber
Die Titel solcher Veranstaltungen sind vielsagend: “Die Kündigung unkündbarer Mitarbeiter", “So beenden Sie jedes Arbeitsverhältnis" und “In Zukunft ohne Betriebsrat". Solche Seminare erfreuen sich in letzter Zeit großer Beliebtheit. Vermittelt wird ein Baukasten von Strategien und Tricks, die helfen sollen, sich von “Schlechtleistern", neudeutsch “Low Performern", oder anderen “schweren Fällen" zu trennen, etwa von kranken und älteren Mitarbeitern. Panorama über die miesen Methoden zur Aushöhlung des Kündigungsschutzes.
Quelle: ARD Panorama (Video, 7:20 Minuten)
Die Mövenpick, Privatversicherung-, Rabatt und Ämterpatronage-Partei
Triumph der Lobbykratie
Die schwarz-gelbe Regierung gibt vor, für ein gerechteres Gesundheitswesen zu kämpfen. Doch tatsächlich verfolgt FDP-Minister Rösler eine knallharte Klientelpolitik. Gewinner sind Apotheker, Ärzte und die Pharmaindustrie - Verlierer sind Millionen Kassenpatienten.
Doch nun zeigt sich, dass das Programm der FDP das Papier nicht wert ist. Ihre Forderung nach mehr Wettbewerb gilt nicht für die Apotheker, denen die Liberalen unliebsame Konkurrenz durch Drogerien vom Hals schaffen wollen. Sie gilt auch nicht für niedergelassene Ärzte, die sich bei der FDP erfolgreich darüber beklagt haben, dass ihnen die neuen Medizinischen Versorgungszentren die Patienten wegnehmen könnten. Sie gilt nicht für die Pharmaindustrie, die mehr Geld für Marketing als für Forschung ausgibt und versucht, den Patentschutz ihrer Präparate durch Pseudoinnovationen zu verlängern.
Und sie gilt schon gar nicht für die private Krankenversicherung, der es gelungen ist, ihren findigsten Lobbyisten an führender Abteilungsleiterstelle im Gesundheitsministerium zu platzieren.
Quelle: Spiegel Online
Die Privatpatienten-Partei und die FDP-Krankenkasse
Die Bezeichnung „Mövenpick-Partei“, die sich die FDP sich durch Entgegennahme von Parteispenden eines Hotel-Unternehmens erwarb, muss möglicherweise überdacht werden. Noch inniger scheint die Beziehung der Partei zur Lobby der privaten Krankenkassen und der mächtigen Pharma-Industrie zu sein. Wir schlagen deshalb die Bezeichnung “Privatpatienten-Partei" vor.
Quelle: LobbyControl
Schnäppchen für Liberale
Nicht nur die Mövenpick-Gruppe zählt zum Freundeskreis der FDP. Haben die Liberalen mal Lust auf Urlaub, so können sie ihre Reise mit 6% Parteirabatt über die TUI-Tochter Berge und Mehr buchen. Auch Maritim Hotels, der Golfreisen-Spezialist Urlaubsreisen GmbH, zwei Hotelvermittlungsagenturen und ein Vermittler für Ferienhäuser und -wohnungen ködern die FDP-Mitglieder mit Parteirabatten. Und wenn man einmal nicht weiß, wie man zum Urlaubsort gelangt, hilft der Autoverleiher Sixt weiter, der ebenfalls Sonderkonditionen für Liberale einräumt. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich - sind FDP-Politiker denn keine Leistungsträger, die vor lauter Arbeit keine Zeit für Urlaub haben? Ein besonderes Schmankerl bietet der private Krankenversicherer DKV seinen politischen Freunden an. Dort können FDP-Mitglieder nicht nur Beitragsnachlässe durch Gruppenkonditionen absahnen, sondern sich auch die Wartezeiten sparen, besondere Annahmekonditionen genießen und Familienangehörige gleich mitversichern. Ob es daran liegt, dass die FDP den PKV-Lobbyisten Christian Weber als neuen Abteilungsleiter für Grundsatzfragen in das Gesundheitsministerium geholt hat? Man weiß so wenig.
Quelle: Spiegelfechter
Neue Großspende: FDP immer mehr unter Druck
Käufliche Politik? Die FDP änderte laut einem Medienbericht ihre Haltung zur Solarförderung - kurz nachdem sie eine Spende aus der Branche erhalten hatte.
Quelle: SZ
Parteispenden
Eine demokratische Selbstverständlichkeit
Die Welt der Lobbyisten ist undurchsichtig. Ein öffentliches Register könnte helfen.
Quelle: Der Freitag
Parteispenden, eine Übersicht
An Spenden juristischer Personen gingen nahezu 23 Millionen an die CDU, über 13 Millionen an die CSU, gut 9 Millionen an die FDP, knapp 8 Millionen an die SPD und 2 Millionen an die Grünen.
Quelle: Transparenz, Politische Datenbank
Hype um Schweinegrippe: “Die Industrie hat es beeinflusst"
Der SPD-Politiker Wodarg hat im Europarat eine Anhörung zum Hype um die Schweinegrippe erreicht. Er will wissen, warum Regierungen überreagierten und die Pharmaindustrie Milliarden verdiente.
Quelle: TAZ
Pharmaprüfer Sawicki muss gehen
Bundesregierung und Krankenkassen sind sich ausnahmsweise einig: Peter T. Sawicki muss seinen Posten räumen. Auslöser war eine Debatte über Dienstwagen und fehlerhafte Abrechnungen.
Quelle: FR
Übergang von der Schule in einen Beruf
Eine auf drei Jahre angelegte Längsschnittstudie für regionales Übergangsmanagement des Deutschen Jugendinstituts in Hallesoll helfen, in kurzer Zeit, aber nachhaltig durch maßgeschneiderte Diagnosetools den Weg in das Berufsleben für viele, insbesondere benachteiligte, Jugendliche zu ebnen. Ergebnisse:
Nur ein Viertel der Jugendlichen mündet in der Regel unmittelbar nach Ende der Pflichtschulzeit ohne weitere Zwischenschritte in eine Ausbildung ein. In dieser Kategorie finden sich mehr Jungen als Mädchen und mehr Jugendliche deutscher Herkunft als Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Jeder fünfte Jugendliche der Stichprobe versucht, die Chancen auf einen Ausbildungsplatz ihrer/seiner Wahl durch den Erwerb eines mittleren Bildungsabschlusses zu erhöhen. Meist waren dies Jugendliche mit besseren Schulnoten und insgesamt mehr Mädchen als Jungen.
Ein Fünftel der Jugendlichen hat im Durchschnitt 13 Monate während des Untersuchungszeitraums in berufsvorbereitenden Lernangeboten verbracht, bevor der Einstieg in eine Ausbildung gelungen ist. Dieser Weg ist kennzeichnend für Jugendliche mit Migrationshintergrund und Jugendliche mit schlechten Schulnoten.
Jede/r zehnte Jugendliche verfolgte eine schulische Höherqualifizierung. Es sind eher Mädchen und Jugendliche mit guten Schulnoten, die bereits bei der ersten Befragung im letzten Hauptschuljahr eine klare Präferenz für den weiteren Schulbesuch und den Erwerb höherer allgemeinbildender Abschlüsse geäußert haben.
Einem Viertel der Jugendlichen ist 54 Monate nach dem Ende der Pflichtschulzeit noch immer nicht der Einstieg in eine Ausbildung gelungen. Nur selten befanden sie sich in einer (zumeist nach kurzer Zeit abgebrochenen) Ausbildung. Durchschnittlich 13,5 Monate haben sie als Ungelernte gearbeitet. Etwa genau so lange waren sie im Durchschnitt erwerbslos. Diese Jugendlichen haben im Durchschnitt 27 Monate in Schulen oder berufsvorbereitenden Lernangeboten verbracht - ohne den angestrebten Erfolg.
Quelle: idw
Spekulationen um Oskar Lafontaine
Tom Strohschneider “Nicht ersetzbar"
Oskar Lafontaine verlässt Bundestag und Parteivorsitz - bleibt aber eine wichtige Stimme der Linken. Die steht nun vor schwierigen Aufgaben.
Quelle: der Freitag
Machtkampf innerhalb der Partei Die Linke
Natürlich ist ein Bundesgeschäftsführer auch nicht in dem Sinne „nur ein Pressesprecher“, dass er sich mit der Rolle des „Sprachrohrs“ der Vorsitzenden begnügt. Wobei dies im vorliegenden Fall bereits eine Verbesserung bedeuten würde. Nein, die im Zusammenhang mit dem Streit um den Bundesgeschäftsführer eingeforderte Loyalität bedeutet weder Duckmäusertum noch Untertänigkeit, sondern aktive, kämpferische Unterstützung der Partei in enger Abstimmung mit den Vorsitzenden. Wer, wie der Bundesgeschäftsführer, am selben Tag, an dem Oskar Lafontaine aufgrund des Drucks der Medien seine Krebserkrankung bekannt geben musste, öffentlich ausschließt, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verzicht Lafontaines auf den Fraktionsvorsitz im Bundestag und dessen Krebserkrankung gäbe, ist erwiesenermaßen illoyal (vgl. z.B. hier oder hier). Wer, wie der Bundesgeschäftsführer, streut, der Schreibtisch des Vorsitzenden sei immer leer (Quelle), obwohl er weiß, dass der Vorsitzende im Wahlkampf für Kommunal-, Europa-, Bundestagswahlen und die Landtagswahl im Saarland als „Speerspitze“ im Einsatz ist, handelt bösartig und verantwortungslos. Wer, wie der Bundesgeschäftsführer, für eine Spiegel-Story das Stichwort gibt, indem er sagt, er habe von Lafontaines Absichten, den Fraktionsvorsitz abzugeben, schon Anfang des Jahres gewusst, dies aber, wenn überhaupt, nur im engsten Vertrautenkreis einmal überlegt wurde, kann nachher nicht die verfolgte Unschuld spielen (vgl. z.B. hier, Bartsch: “Ich bleibe dabei: Ich weise den Vorwurf der Illoyalität zurück." Nachtrag: Oder noch am 23.01.2010 in der Saarbrücker Zeitung, in der der Bundesgeschäftsführer zudem feststellt: “Übrigens: Dass ich im Mai nicht wieder für den Bundesgeschäftsführer kandidiere, wissen meine Mitarbeiter schon seit meiner Wiederwahl vor zwei Jahren." Antwort der Saarbrücker Zeitung darauf: “So werden Legenden gestrickt."
Quelle: Wirtschaft und Gesellschaft
Die neoliberale Strategie: Aus allen potentiellen Konkurrenten „Realos“ machen.
Die Linke nach Lafontaine
Für die Linkspartei ist dieser Rückzug natürlich ein herber Verlust, die Wahlergebnisse werden im Westen schmaler ausfallen. Es gibt niemand, der Lafontaine das Wasser reichen kann. Egal, ob die neuen Chefs künftig Klaus Ernst, Petra Pau oder Gesine Lötzsch heißen - sie können sich schon mal darauf einstellen, für zu leicht befunden zu werden. Quelle: taz
Afghanistan
Wir betreiben ein Terrorzuchtprogramm
“Für nichts schäme ich mich mehr als für unsere Beteiligung am Afghanistankrieg", schreibt der Publizist Jürgen Todenhöfer. Er kennt das Land aus eigener Anschauung. Es gebe dort sehr wohl Alternativen zur aktuellen Kriegspolitik.
Quelle: taz
Vor Konferenz in London: Regierung ringt um Afghanistanstrategie
Schwarz-Gelb erteilt Abzugsplänen vor der internationalen Konferenz in London eine Absage, will aber mehr Polizeiausbilder nach Afghanistan schicken - und eventuell 500 zusätzliche Soldaten.
Quelle: FR
Demokratie lebt von lokaler Tageszeitung
18. Forum Lokaljournalismus vom 27. - 29. Januar in Dortmund / Verleihung des W(ahl)-Awards am 28. Januar / Festrede von Verteidigungsminister zu Guttenberg
„Mutig, multimedial und meinungsbildend - Keine Demokratie ohne die lokale Tageszeitung“: Das Motto des 18. Forum Lokaljournalismus der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der WAZ Mediengruppe beschreibt die Anforderungen und Aufgaben der Lokaljournalisten im digitalen Zeitalter. Vom 27. bis 29. Januar diskutieren Experten aus Journalismus, Wissenschaft und Politik mit rund 150 Chef- und leitenden Redakteuren deutscher, österreichischer und schweizer Lokal- und Regionalzeitungen in Dortmund über die Herausforderungen des Lokaljournalismus.
In thematischen Expertenforen, Vorträgen und Diskussionsrunden suchen die Teilnehmer nach tragfähigen, crossmedialen Modellen für die Zeitung von Morgen. „Der Lokaljournalismus muss sich auf seine Stärken und seine Grundtugenden besinnen - auf solide Recherche, professionelle Analyse und kritische Meinung“, sagt Thomas Krüger, Präsident der bpb. Diese Qualitäten erwarte das Publikum von seiner Tageszeitung und sie sicherten am Ende auch deren Erfolg.
„Der kategorische Imperativ der Mediengesellschaft lautet: Was ist, wenn es rauskommt? Keine Frage kontrolliert und diszipliniert die Mächtigen mehr als diese. Gerade im Lokalen müssen Journalisten die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger wählen und maximale Transparenz herstellen. Nur so sind Demokratie und Mitwirkung real“, sagt Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe.
Im Rahmen des Forums verleiht die bpb am 28. Januar um 19.30 Uhr im Casino Hohensyburg in Dortmund den „W(ahl)-Award 09“ - der Journalistenpreis zur Bundestagswahl 2009. Die Festrede hält Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Das Forum Lokaljournalismus ist das größte Netzwerktreffen für Redakteure lokaler und regionaler Tageszeitungen im Rahmen des Lokaljournalisten-Programms der bpb. Einmal im Jahr lädt die bpb in Zusammenarbeit mit dem „Projektteam Lokaljournalisten“ interessierte Redakteure ein, um über lokaljournalistische Themen und Umsetzungsstrategien zu diskutieren. In diesem Jahr ist die WAZ Mediengruppe Hauptpartner der Veranstaltung.
Die bpb wird auf der Internetseite www.drehscheibe.org
in einem Live-Blog sowie über Twitter unterTwitter.com/folo2010 über die Höhepunkte des Forums berichten. Die Live-Berichterstattung startet mit der Eröffnung am Mittwoch, 27. Januar um 17.30 Uhr.
Weitere Informationen unter: www.bpb.de/veranstaltungen/2ODPY0
oder www.drehscheibe.org
Akkreditierung für Journalisten ist bis zum 25. Januar 2010 unter presse@bpb.de möglich.
"Das Medienbeben - Die Katastrophe von Haiti, das Fernsehen und die Opfer"
(haz.de, Imre Grimm)
Wie die Medien mit dem Erdbeben in Haiti umgehen: "\'Die grausamen Fotos der Katastrophe\', schreibt der Onlinedienst \'Bild.de\' über eine Fotogalerie. Nach dem Bild eines nackten Mannes, den ein Lynchmob durch die Straßen zieht, poppt Werbung auf: \'Wir schicken Deutschland in den Urlaub! 35 Prozent für Frühbucher.\'" Quelle: Hannoversche Allgemeine
Haiti: Wo ist Gott?
Das Unglück trifft, wie so oft, die Ärmsten der Armen. Die Frage, warum der Allmächtige Menschen sinnlos sterben lässt, bricht neu auf. Vorstellungen von einer guten Natur, die alle Menschen versorgt, tragen nicht mehr.
Not lehrt malen: Die Opfer des Erdbebens kämpfen ums nackte Überleben
Ich habe Angst“: Mit naiven Bildern lenkten sich die Bewohner vom Elend
Quelle: Christ und Welt/Rheinischer Merkur
20.01.2010
Kampf der Hilfswerke um Spendengelder (20 Minuten)
Kampf der Hilfswerke um Spendengelder
Die Hilfswerke sehen sich bei einer Katastrophe wie in Haiti beim Spendensammeln grosser Konkurrenz ausgesetzt. Verschärft wird der Wettbewerb durch internationale Organisationen, die aggressiver auftreten.
Haiti - Bild: 20 Minuten
Quelle: Kath ch
UNICEF: Haitis Waisenkinder in Gefahr
Sie haben das Erdbeben überlebt, nun sind sie das Ziel von
Menschenhändlern: Jungen und Mädchen, die ihre Eltern und andere Angehörige verloren haben. 15 Kinder sind bereits spurlos aus Krankenhäusern verschwunden. Quelle und mehr: DW-WORLD
Die "Freie Stimme Online für Politik, Gesellschaft und Kultur - Internet Zeitung für Deutschland" und Bastian\'s Presseschau sind uns allen lieb, aber leider auch teuer.
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Demokratie lebt von lokaler Tageszeitung
18. Forum Lokaljournalismus vom 27. - 29. Januar in Dortmund / Verleihung des W(ahl)-Awards am 28. Januar / Festrede von Verteidigungsminister zu Guttenberg
„Mutig, multimedial und meinungsbildend - Keine Demokratie ohne die lokale Tageszeitung“: Das Motto des 18. Forum Lokaljournalismus der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der WAZ Mediengruppe beschreibt die Anforderungen und Aufgaben der Lokaljournalisten im digitalen Zeitalter. Vom 27. bis 29. Januar diskutieren Experten aus Journalismus, Wissenschaft und Politik mit rund 150 Chef- und leitenden Redakteuren deutscher, österreichischer und schweizer Lokal- und Regionalzeitungen in Dortmund über die Herausforderungen des Lokaljournalismus.
In thematischen Expertenforen, Vorträgen und Diskussionsrunden suchen die Teilnehmer nach tragfähigen, crossmedialen Modellen für die Zeitung von Morgen. „Der Lokaljournalismus muss sich auf seine Stärken und seine Grundtugenden besinnen - auf solide Recherche, professionelle Analyse und kritische Meinung“, sagt Thomas Krüger, Präsident der bpb. Diese Qualitäten erwarte das Publikum von seiner Tageszeitung und sie sicherten am Ende auch deren Erfolg.
„Der kategorische Imperativ der Mediengesellschaft lautet: Was ist, wenn es rauskommt? Keine Frage kontrolliert und diszipliniert die Mächtigen mehr als diese. Gerade im Lokalen müssen Journalisten die Perspektive der Bürgerinnen und Bürger wählen und maximale Transparenz herstellen. Nur so sind Demokratie und Mitwirkung real“, sagt Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe.
Im Rahmen des Forums verleiht die bpb am 28. Januar um 19.30 Uhr im Casino Hohensyburg in Dortmund den „W(ahl)-Award 09“ - der Journalistenpreis zur Bundestagswahl 2009. Die Festrede hält Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.
Das Forum Lokaljournalismus ist das größte Netzwerktreffen für Redakteure lokaler und regionaler Tageszeitungen im Rahmen des Lokaljournalisten-Programms der bpb. Einmal im Jahr lädt die bpb in Zusammenarbeit mit dem „Projektteam Lokaljournalisten“ interessierte Redakteure ein, um über lokaljournalistische Themen und Umsetzungsstrategien zu diskutieren. In diesem Jahr ist die WAZ Mediengruppe Hauptpartner der Veranstaltung.
Die bpb wird auf der Internetseite www.drehscheibe.org
in einem Live-Blog sowie über Twitter unterTwitter.com/folo2010 über die Höhepunkte des Forums berichten. Die Live-Berichterstattung startet mit der Eröffnung am Mittwoch, 27. Januar um 17.30 Uhr.
Weitere Informationen unter: www.bpb.de/veranstaltungen/2ODPY0
oder www.drehscheibe.org
Akkreditierung für Journalisten ist bis zum 25. Januar 2010 unter presse@bpb.de möglich.
Wolfgang Bastian
Rheinstraße 35
36341 Lauterbach
(Deutschland)
Telefon: 0177 5768248
Ansprechpartner: Wolfgang Bastian
Pressekontakt:
Wolfgang Bastian's "Freie Stimme Online für Politik, Gesellschaft und Kultur - Internet Zeitung für Deutschland" mit Bastian's Presseschau. Wolfgang Bastian, Rheinstraße 35, 36341 Lauterbach, Handy: 0177 5768248, E-Mail: bastianwolfgang@aol.com
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Wer macht mit? Wer möchte eine Lokal Online Internet Zeitung an seinem Wohnort heraus bringen? Herzliche Einladung hierzu! Rufen Sie mich an oder schreiben Sie bitte eine E-Mail.Gerne können Sie sich auch an Herrn Weber wenden, der Ihnenh mit Rat und Tat zur Seite steht! www.rijo24.eu
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