Nachträglicher Wärmeschutz von innen
Bei der Innendämmung liegt der Teufel im Detail. Werden Wärmebrücken vergessen, drohen Schimmel und Bauschäden.
Pressemitteilung von Immowelt AG
Aber selbst wenn der Vermieter sein Einverständnis gibt, muss alles fachgerecht sein, sonst droht im Schadensfall Ärger. Dabei gilt es gleich, ein paar Dinge zu beachten. So muss eine so genannte Dampfsperre eingebaut werden, damit die Bildung von Schwitzwasser verhindert wird. Denn die Innendämmung der Wand führt bei unsachgemäßer Handhabung sehr schnell zu Schimmel, warnt das Immobilienportal Immowelt.de. Ein weiterer Nachteil ist, dass die zusätzliche Dämmschicht die Räume kleiner macht.
Generell ist die Innendämmung mit mehr Detailproblemen verbunden als die Außendämmung und gilt daher eher als zweite Wahl. Denn an den Kontaktstellen von Außen- und Innenwänden sowie den Außenwänden und Geschossdecken entstehen Wärmebrücken, die sich nur schwer wegdämmen lassen. Diesen sollte zusätzlich mit Dämmkeilen, zum Beispiel aus Styropor, zuleibe gerückt werden. Aber auch an Tür- oder Fensternischen verschärft sich das Schimmelrisiko durch starke Temperaturunterschiede zwischen außen und innen. Sie sollten möglichst in gleicher Dämmstoffstärke bis auf die Rahmen mitgedämmt werden. Nicht zuletzt dürfen auch Heizkörpernischen nicht ausgespart werden.
Bei selten genutzten Räumen kann sich die Innendämmung allerdings auszahlen. Das Schimmelrisiko ist dann entsprechend gering. Und da die Außenwand durch die vorgelagerte Isolierung nicht mit erwärmt werden muss, wird der Raum schneller und energiesparender aufgeheizt, berichtet Immowelt.de. Und noch einen Vorteil hat die Innendämmung: Baugerüste sind überflüssig. Die Arbeiten können also nach und nach, witterungsunabhängig und oft auch in Eigenleistung durchgeführt werden.
Immowelt AG
Nordostpark 3-5
90411 Nürnberg
(Deutschland)
Telefon: 0911/520 25-462
Ansprechpartner: Barbara Schmid
Pressekontakt:
Immowelt AG, Nordostpark 3-5, 90411 Nürnberg, www.immowelt.de
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