02.01.2012 - 13:56 Uhr

Abtauchen in die Tiefen Kölns

Eine Zeitreise durch das unterirdische Köln

Pressemitteilung von Stadtgeschichten Köln

Köln war stets eine Stadt von großer Bedeutung. Kaiserin Agrippina, die Mutter des Kaisers Nero, ist die Stadtgründerin der römischen Colonia. Hier geboren ließ sie Köln von einer Germanensiedlung zur Hauptstadt der späteren Provinz Niedergermanien ernennen. Ihr Name - CCAA - Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Im Mittelalter beherrschten die mächtigen Erzbischöfe sowie die reichen Kölner Händler das Hillige Cöllen. Die Heilige Stadt war ein beliebtes Pilgerziel durch die Reliquien der 3 Heiligen Könige, Köln ist die Stadt in der man die größte gotische Kathedrale der Welt errichten ließ. Der Kölner Erzbischof krönte die deutschen Könige und war ein direkter Papstgesandter, aber auch Herr der Stadt und nicht selten ein Verwandter und Freund der mächtigen Kaiser von Deutschland.

Tief verborgen unter der Erde zeugen demnach vergangene Bauten und Überreste von der Göße des alten Kölns. Es sind Spuren einer 2000-jährigen Geschichte, eindrucksvolle Relikte sowie unterirdische Ruinen verganger Zeiten,  lassen die Geschichte der ältesten Stadt Deutschlands wieder lebendig machen. Ob es die fast drei Meter dicke Stadtmauer der einst so imposanten römischen Stadtbefestigung sind, die Köln mit über 4 Kilometer Länge umfasste oder die Cloaka Maxima, ein römischer Abwasserkanal von über 100 m Länge, das Praetorium, einst der Statthalterpalast der Römer hier in Germanien, das Ubiermonument, das älteste Steinmonument Deutschland aus der Zeit des Statthalters Varus oder das Bapitsterium, eins von 2 frühchristlichen Taufbecken Deutschlands. Im Untergrund von Köln ist eine Zeitreise der ganz besonderen Art möglich. Es scheint als wenn die Geschichte in Köln nie versiegt.

Gekrönt wird das ganze mit der Glanzzeit und der Glorie des Mittelalters. Nicht nur der Dom zeugt von der einstigen Herrlichkeit Kölns, sondern auch die Mikwe, ein in 17m Tiefe zu bestaunendes jüdisches Ritualbad aus der ehemals größten Judensiedlung nördlich der Alpen. Diverse Stadtführungen wie beispielsweise bei Stadtgeschichten Köln von haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Spuren längst vergangener Zeiten wieder aufleben zu lassen. Ob es mittelalterliche oder römische Relikte sind oder ob eine spezielle Thematik im Vordergrund stehen, wie die Caesaren und Barbaren oder Technik der Antike. Ein Besuch unter professioneller Führung lohnt sich allemal.

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Ansprechpartner: Christine Schauerte

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