Andreas Franz spricht exklusiv mit Weltbild über seinen neuen Thriller "Eisige Nähe"
Pressemitteilung von Weltbild.de

Andreas Franz: "Die Welt ist nicht brutaler geworden, höchstens schneller"
"Die Welt ist nicht brutaler geworden, höchstens schneller, hektischer", antwortet Andreas Franz auf die Frage, warum Gewalt und Brutalität in heutigen Krimis und Thrillern häufig in sehr drastischen Bildern geschildert werden. Das war zu Zeiten von Detektivgeschichten von Agatha Christie nicht so. "War Jack the Ripper noch eine Weltsensation, so wäre er heute nur ein Serienkiller unter vielen. Und waren die Geschichten von Agatha Christie zu ihren Zeiten mit dem Gruselfaktor 10 belegt, so rangieren sie heute unter der Kategorie ‚Häkelkrimis"", erklärt Andreas Franz zu dem Wandel, der sich in Literatur und Gesellschaft vollzogen hat. Es stellt sich die Frage, warum ein religiöser Mensch wie Andreas Franz in seinen Büchern immer wieder brutale Mordfälle inszeniert. "Nur weil ich an Gott und damit noch an das Gute glaube, kann ich auch über das Schlechte schreiben", entgegnet Andreas Franz. Sein Glaube verhindere, dass er "nur noch alles in Grau- und Schwarztönen sehe".
Castingshows als Vorlage für aktuellen Roman
"Wenn man sich die unzähligen Castingshows ansieht, dann könnte man schon mal Mordgelüste bekommen." Mit einem Augenzwinkern sprach Franz auch darüber, woher die Ideen für sein neues Buch stammen. In "Eisige Nähe" steht die schillernde Musikbranche im Mittelpunkt des Geschehens. Der beliebte Thriller-Autor hat selbst Erfahrung im Musikgeschäft, er spielte in drei verschiedenen Bands. Die Figur des Musikproduzenten Peter Bruhns, der mit seiner jungen Geliebten tot aufgefunden wird, kommt daher nicht von ungefähr. Die Kieler Ermittler Sören Henning und Lisa Santos dürften für Andreas Franz-Fans keine Unbekannten sein - sie waren bereits in vorherigen Büchern wie "Spiel der Teufel" im Einsatz, um grausame Morde aufzuklären.
Der brandneue Thriller von Andreas Franz und weitere Bücher und Hörbücher des deutschen Erfolgsautors finden sich auf www.weltbild.de/buecher

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