14.03.2010 - 18:45 Uhr

Von Schwulitäten und steifen Latten!

Pressemitteilung von "DER FRIEDEWALTER"

Chefredakteur Walter Viktor
Chefredakteur Walter Viktor
Von Schwulitäten und steifen Latten
Ein Kommentar von Walter Viktor

Ex-Schiedsrichterfunktionär Manfred Amerell gegen Noch-Schiedsrichter Michael Kempter! Was ist das eigentlich? Ein schwules Eifersuchtsdrama, ein männliches Zickenduell? Ich habe da einen ganz anderen fiesen Verdacht. Könnte das ganze Drama nicht ein perfides Intrigenspiel eines Ehrgeizlings mit einem nützlichen Idioten sein? Solange der "nützliche Idiot" Amerell sein schützendes Händchen über seinen Lieblingszögling Kempter gehalten hat und diesen trotz seiner jungen Jahre bis in die Elite der FIFA-Schiedsrichter hievte, war alles in Ordnung. War damit das Ziel der amourösen Turteleien des nicht unumstrittenen DFB-Unparteiischen mit dem einflußreichen Älteren erreicht und hatte er die Nase voll von den Avancen seines Wegbegleiters und Förderers, die er jahrelang akzeptierte und tolerierte, ja vielleicht sogar genoß? Glaubte er, sich mit einem Befreiungsschlag unter die Gürtellinie auf billige Art von seinem Ziehvater lösen zu können? Dies könnte ein Eigentor gewesen sein. Die Karriere des 63-jährigen Amarell beim DFB stand altersbedingt sowieso vor dem Ende. Die Karriere des 28-jährigen Michael Kempter ist noch im Anfangsstadium, könnte aber schneller beendet sein als er sich das denkt bzw. gedacht hat. Denn der Tiefschlag gegen Amarell wird für Kempter noch ein gerichtliches Nachspiel mit einem unguten Ende haben, juristisch, persönlich oder auch beides, da bin ich mir sicher. Wer dreckige Wäsche wäscht, hat am Ende kein klares Wasser im Bottich. Bei der hochgekochten Affäre Amerell/Kempter handelt es sich nicht um die Verführung oder Vergewaltigung eines Minderjährigen sondern um das intime Liebesleben zweier erwachsener Menschen. Wollen wir doch einmal abwarten, was ein deutsches Gericht von der Anzeige von Manfred Amerell gegen Michael Kempter hält und wie es urteilt. Übrigens zum Thema Mißbrauch: Was haben Jesuiten und Schiedsrichter gemeinsam? Sie sind innerhalb ihrer Institutionen Kirche und DFB ein eigener Orden, mit eigenen Regeln, Seilschaften, Männlichkeitsritualen und Gesetzen. Es wird allerhöchste Zeit, daß dieser Narrenfreiheit ein Ende gesetzt wird - auf beiden Seiten...!

Beim gestrigen Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC Berlin und dem 1.FC Nürnberg sind die Fetzen geflogen. Nicht während der neunzig Minuten Spielzeit sonder in den ersten fünf Minuten danach. Da ging ein vermummter krimineller Mob mit Fäusten, Fahnenstangen, Zangen und Dachlatten auf alles los was sich bewegte und nicht bis drei im sicheren Kabinengang war. Da frage ich mich, wie die Eingangskontrollen im Olympiastadion eigentlich aussehen, daß man solche Dinge - die Fahnenstangen mal ausgenommen - mit ins Stadion nehmen kann. Eine steife Dachlatte ist doch schwieriger einzuschmuggeln als ein als Wurfgeschoß geadeltes Feuerzeug, oder? Aber solange der Ordnungsdienst an den Eingängen meist von verdienten aber in Sicherheitsfragen ungeschulten Vereinsmitgliedern gestellt wird wird sich daran nichts ändern. Oder um mit meinem Optiker zu sprechen: "Mit Brille wäre das nicht passiert!"


"DER FRIEDEWALTER"
Vachaer Strasse
36289 Friedewald
(Deutschland)
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Ansprechpartner: Walter Viktor

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