16.03.2010 - 12:14 Uhr

„Darmspiegelung ist nicht schmerzhaft“

Der Präsident des ENDO CLUB NORD erklärt

Pressemitteilung von ENDO CLUB NORD

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Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Jedes Jahr erkranken rund 73.000 Menschen daran - für etwa 27.000 endet der Verlauf der Krankheit tödlich. Professor Dr. Friedrich Hagenmüller, Präsident des diesjährigen ENDO CLUB NORD und Chefarzt der Asklepios Klink Hamburg-Altona erklärt, wie Darmkrebs rechtzeitig erkannt werden kann und warum die Darmspiegelung so wichtig ist.

Darmkrebs entwickelt sich fast immer aus gutartigen Vorläufern - Wucherungen der Schleimhaut - den so genannten Polypen. Findet man diese früh genug, werden sie entfernt und damit der Krebs verhindert. Dank moderner endoskopischer Technik gelingen Verhütung und Früherkennung des Darmkrebses besser als bei allen anderen Krebsarten. „Auch weil die Krebsvorstufen keinerlei Schmerzen verursachen, ist es besonders wichtig, dass die Menschen ab dem Alter von 50 Jahren regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge-Untersuchung gehen“, so Professor Hagenmüller.

Die Darmspiegelung - deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden - ist für über 42 Prozent der über 50-Jährigen noch immer ein Tabuthema, und sie haben noch nie mit einem Arzt darüber gesprochen (Quelle: Untersuchung der Stiftung LebensBlicke mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach). „Zwar ist die Untersuchung, bei der ein etwa ein Zen-timeter dünner Schlauch mit einer Kamera (Endoskop) in den After eingeführt wird sicherlich nicht angenehm, aber sie tut auch nicht weh“, erklärt Professor Hagenmüller. „Der Patient kann die gesamte Untersuchung auf einem Monitor mitverfolgen, sofern er dies möchte.“

Welche neuen Techniken es zum Erkennen sowie zum Entfernen gefundener Darmpolypen gibt, erfahren Mediziner aus aller Welt beim ENDO CLUB NORD. Der Kongress ist die weltweit größte Live-Veranstaltung in der Endoskopie und findet mit rund 2.500 Teilnehmern jährlich in Hamburg statt. Der kommende ENDO CLUB NORD 2010 - unter der Präsidentschaft von Prof. Friedrich Hagenmüller - behandelt neben der Darmkrebsvorsorge die Themenschwerpunkte „Sodbrennen und seine Folgen“, „Gastritis“, „Krebsbehandlung mit dem En-doskop - Grenzen zur chirurgischen Operation“, „endoskopische Behandlung der Fettsucht“ und „chronisch entzündliche Darmkrankheiten“.

Der 18. ENDO CLUB NORD findet vom 05. - 06. November 2010 im Congress Center Hamburg statt. Weitere Informationen unter www.endoclubnord.de.


ENDO CLUB NORD
Gurlittstr. 28
20099 Hamburg
(Deutschland)
Telefon: 04053308887
Ansprechpartner: Anna-Lena Band

Pressekontakt:
John Warning Corporate Communications GmbH

Unternehmensprofil:
Der ENDO CLUB NORD wurde 1991 als praxisorientiertes Fortbildungsforum für die gastroenterologische Endoskopie gegründet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Hagenmüller (Asklepios Klinik Altona), Prof. Dr. Thomas Rösch (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und PD Dr. Siegbert Faiss (Asklepios Klinik Barmbek) richtet sich der Kongress an Ärzte, Pflegepersonal und Medizinstudenten mit dem Ziel, die endoskopische Aus- und Weiterbildung zu fördern. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung zu einer internationalen Institution für Spezialisten aus der ganzen Welt entwickelt.

Seit 1991 ist OLYMPUS Partner des ENDO CLUB NORD Kongresses und unterstützt durch sein Engagement die Entwicklungen auf dem Gebiet der Endoskopie. Und ist somit ein starker Partner für die Medizin. Flexible und starre Endoskope von OLYMPUS spielen sowohl bei der Krebsvorsorge als auch bei minimal invasiven Therapien eine bedeutende Rolle. Dabei stehen innovative Endoskope und Systemlösungen für umfangreiche An-wendungen in der Inneren Medizin und Chirurgie, einschließlich NOTES (Natural Orifice Translumenal Endoscopic Surgery) und LESS (Laparo-Endoscopic Single-Site Chirurgie) im Vordergrund. Die große Auswahl an Endo-Therapie-Instrumenten rundet die Produktpalette des Marktführers im Bereich der flexiblen Endoskopie ab. Durch bildgebende Verfahren wie Narrow Band Imaging (NBI) und HDTV setzt OLYMPUS nicht nur Meilensteine in der Endoskopie sondern trägt maßgeblich zur Verbesserung von Zuverlässigkeit und Effektivität der Diagnose und Therapie von Darmerkrankungen bei.

Neben OLYMPUS als Hauptsponsor der Veranstaltung sind auch weitere Firmen wie NORGINE, FERRING Arzneimittel, Dr. Falk Pharma, Merckle Recordati, COOK Medical, ERBE, Boston Scientific, MTW Endoskopie und medwork medical products and services GmbH vertreten.

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