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Deutschland ist Glücklich: Nico Rosberg und Michael Schumacher starten beim Formel 1 GP China von der ersten Reihe

Pressemitteilung von

Mercedes-Quali-Hammer in China: Polesitter Rosberg
Mercedes-Quali-Hammer in China: Polesitter Rosberg
(fair-NEWS) Speed-Magazin berichtet über das F1 Qualifying in Shanghai: Keke Rosberg ist stolz wie Blücher...Nico hats geschafft eine perfekte Runde im richtigen Moment so hinzukriegen, dass er seine erste Pole in seiner Formel 1 Karriere eingefahren hat. Und es ist nicht nur die erste F1 Pole für Rosberg, sondern auch die erste für Mercedes GP, was besonders Norbert Haug freut. Darüber war sogar Michael Schumacher erstaunt, der mit seinem Mercedes GP den 3.Platz einfuhr.

Morgen, zum 3. Formel 1 Grand Prix der Saison 2012, soll es stark regnen. Das sagen zumindest die chinesischen Wetterfrösche - und die sollten es ja wissen. Wenn es regnet, dann wäre die übliche PP (Pirelli Problematik) nicht ganz so schlimm, denn interessanterweise haben die Teams die Reifen bei Regen mehr im Griff.

Deutschland ist glücklich. Schon jetzt, im erst dritten Rennen der F1 Saison 2012, steht Mercedes mit beiden Piloten ganz vorne in der ersten Startreihe. Morgen ab 9.00Uhr werden die Formel 1 Fans näher zusammenrücken, gemeinsam zittern und fluchen und vielleicht vor Freude schreien, wenn die Rechnung aufgeht und Nico Rosberg und/oder Michael Schumacher ebenfalls auf dem Podium stehen.
Die Chance dazu ist jedenfalls da. Michael Schumacher hat schon desöfteren gezeigt, dass er das Fahren nicht verlernt hat. Und bei Nico Rosberg sind sich die Motorsport-Experten auch schon lange einig, dass der blonde Junge das Talent von Papa Keke geerbt hat. Was beiden gefehlt hat, war das perfekte Auto.

Aber ist der Mercedes GP wirklich schon soweit, dass er über die lange Distanz von 56 Runden eine kontinuierliche Performance hat? Wenn man die Aussagen von Rosberg und Schumacher hört, dann haben beide Piloten in Bezug auf Longruns noch ein bisschen Bedenken. Das kann aber auch Taktik sein, um die Gegner ein bisschen in Sicherheit zu wiegen. In 24 Stunden werden wir es genauer wissen.

Pirelli scheint das Stichwort zu sein. Es kommt immer wieder auf den Punkt der Reifen zurück. "Man muss verstehen lernen, wie die Reifen funktionieren," sagt zum Beispiel Michael Schumacher. Im Klartext heisst das, dass man lernen muss die Reifen schnell auf Temperatur zu bekommen und ebenso schnell die Ideallinie zu finden, um Grip aufzubauen. Ohne Grip gibt es keine Bodenhaftung, ohne Bodenhaftung kommt keine Pace zustande. So einfach ist das.

Naja, so einfach ist das eben nicht. Wie man hört haben neben Mercedes auch McLaren, Ferrari, Sauber und die anderen F1 Teams mit den Pirellis erhebliche Probleme. Doch manch ein Fahrer kommt besser klar als der andere - wie man zum Beispiel an Red Bull sieht. Mark Webber hat in dieser Saison offensichtlich weniger Reifenprobleme als unser amtierender Weltmeister Sebastian Vettel. Vettel hat den Einzug heute ins Q1 nicht geschafft, während Webber von Platz 6 startet (in der Quali P7).

Interessanterweise hört man von Vettel, dass er sich nicht wirklich erklären kann wo seine Pace geblieben ist. "Ich war eigentlich ganz zufrieden," so Vettels Aussage hinterher. Für Niki Lauda ein Alarmzeichen. Als Formel 1 Veteran sieht er in einem solchen Satz eine Menge Fragezeichen: "Morgen wird sich zeigen was er für ein Kerl ist. Er muss von Platz 11 starten, muss sich auf sich selbst konzentrieren, auf das Auto, auf das Team. Ich denke auch, dass diese Situation seinen Charakter stärken wird. Der junge Mann, der immer fröhlich und freundlich kommuniziert hat, war sehr optimistisch vor dem Training. Nun muss was passieren, denn so kanns nicht weitergehen."

Die Formel 1 Boliden dürfen nicht mehr verändert werden. Die Autos werden morgen im Rennen so eingesetzt wie sie heute in den Parc Fermé gekommen sind. Das einzige was ein Fahrer und das Team im Rennen morgen noch tun können ist die Reifenstrategie zu verbessern. Und das ist eben genau das PP....

Speed Magazine Redaktionsbüro
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