Montserrat León choreografiert Ballett zur 3. Górecki-Sinfonie nach Eindrücken von Auschwitz-Besuch/Ort: Baumwollspinnerei Halle 14
(fair-NEWS) Leipzig, 17.4.2012 Eine Ballettpremiere der besonderen Art findet im Rahmen des Frühjahrs-Rundgangs auf dem Gelände der Bauwollspinnerei statt: Polnische und deutsche Tänzer unterschiedlichen Alters werden gemeinsam auf der Bühne stehen und eines der erfolgreichsten Werke der polnischen Gegenwartsmusik interpretieren – die 3. Sinfonie von Henryk Mikołaj Górecki (1933–2010) mit polnischen Solisten und dem Jugendballett der Spinnerei.
Ausgangspunkt der Leipziger Choreografin Montserrat León ist die Farbe Weiß. Inspiriert hierzu wurde sie auf einer Reise in das Konzentrationslager Auschwitz in Polen. "Die Leere und die strahlende Helligkeit dieses Ortes haben einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen", erinnert sie sich an den Besuch an einem klaren Wintertag.
Ähnliche Eindrücke finden sich auch in Góreckis 3. Sinfonie aus dem Jahr 1976 wieder, die als "Sinfonie der Klagelieder" bekannt geworden ist und es in Großbritannien sogar in die Popcharts schaffte. Im 2. Satz bezog sich der Komponist auf die Inschrift einer Inhaftierten an der Zellenwand des Gestapo-Hauptquartiers in Zakopane. Der rote Faden, der sich durch das Werk Góreckis zieht, ist die Mutterschaft und das Auseinanderreißen von Mutter und Kind durch den Krieg. Die Betrachtung von Frauenschicksalen greift auch León in ihrem Stück auf. Montserrat León wendet sich in diesem Stück – nachdem sie sich in ihren letzten Inszenierungen den Themen Himmel ("Und sie bewegt sich doch") und Wasser ("Aufgetaucht") widmete – dem Element "Erde" zu.
Im Internationalen Choreografischen Zentrum Leipzig gibt es seit Jahren einen regen Austausch zwischen jungen und erwachsenen Tänzern und Choreografen aus Leipzig und Poznań. Polnische Dozenten sind bei Sommer-Akademien in Leipzig zu Gast und Leipziger Besucher verfolgen regelmäßig vor Ort die Premieren neuer Inszenierungen des Polnischen Tanztheaters Poznań.
Pressefotos: © Thomas Heymann (freigegeben zur kostenlosen redaktionellen Veröffentlichung und Bearbeitung bei Nennung des Fotografen, höhere Auflösungen erhältlich über tanzzentrum-leipzig@korax.de oder 0176-80029590)
Bild 7583: "Weiß. Ballett-Sinfonie" (Probenfoto)
Bild 2686: "Und sie bewegt sich doch" (2011)
Bild 8008: "Aufgetaucht" (2010)
Kostenlose Pressetickets: über E-Mail: tanzzentrum-leipzig@korax.de oder 0176-80029590
Ansprechpartnerin: Montserrat León (Choreografie), Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig, Telefon: 01776/966 933 38, E-Mail: icz@icz-leipzig.de, www.icz-leipzig.de
, www.spinnerei.de
Weiß. Ballett-Sinfonie
im Rahmen des Frühjahrs-Rundgangs der Baumwollspinnerei in Kooperation mit dem Internationalen Choreografischen Zentrum Leipzig, unterstützt von Barth & Könenkamp Seiden Bremen
Termine:
28.04.2012, Samstag, 18:00 Uhr
29.04.2012, Sonntag, 17:00 Uhr
Kostüme: Louise Walleneit
Karten: 10 / 7 EUR (Vorbestellungen unter icz@icz-leipzig.de)
Ort: Baumwollspinnerei Halle 14, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig
Das Internationale Choreografische Zentrum Leipzig
Die Ballettschule in der Alten Spinnerei Leipzig vereint pädagogische und künstlerische Arbeit unter einem Dach und bietet neben einer Ballettvorausbildung auch zahlreiche Freizeitangebote für Kinder und Erwachsene Tanzbegeisterte. Montserrat León "Ich lege in der anspruchsvollen Ausbildung Wert auf präzise Grundregeln und eine sorgfältige technischen und künstlerische Arbeit als Basis für eine spätere tänzerische oder choreografische Berufsausbildung. Das Ziel vom "Internationalen Choreografischen Zentrum geht über die traditionelle Struktur einer Privatballettschule hinaus, da hier neben dem Ballettunterricht eine choreographische Suche, eine kreative Zusammenarbeit geboten wird, verbunden mit einem anspruchsvollen Ausbildungsprozess, welcher von ausgezeichneten Lehrkräften vermittelt wird.
Montserrat León
Montserrat León begann ihre tänzerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt "Las Palmas" und wurde schon im Alter von 15 Jahren ausgewählt, Spanien beim Europäischen Ballettwettbewerb in Heidelberg zu vertreten. Danach folgte ein Stipendium an der Nationalen Ballettschule Cuba und die Diplomprüfung in Las Palmas mit Auszeichnung. Nach mehreren Stationen in verschiedenen Ländern begann sie ihre 13-jährige Karriere im Leipziger Ballett unter der Leitung von Professor Uwe Scholz. Während dieser Zeit entwickelte sie sich als Choreografin weiter und choreografierte für das Leipziger, Kieler und Geraer Ballett sowie für das Gran Canaria Ballett in Spanien. Montserrat León wird immer wieder als Dozentin an die Ballettschule ihrer Heimatstadt Las Palmas eingeladen, ebenso an die Ballettschule der Oper Leipzig, an die Palucca-Schule Dresden und in die Magisterklasse Stage de Danse Pont, Labbe, Frankreich.
Ansprechpartnerin:
Montserrat León (Choreografie)
Spinnereistraße 7
04179 Leipzig,
Telefon: 01776/966 933 38
E-Mail: icz@icz-leipzig.de,
www.icz-leipzig.de
Ausgangspunkt der Leipziger Choreografin Montserrat León ist die Farbe Weiß. Inspiriert hierzu wurde sie auf einer Reise in das Konzentrationslager Auschwitz in Polen. "Die Leere und die strahlende Helligkeit dieses Ortes haben einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen", erinnert sie sich an den Besuch an einem klaren Wintertag.
Ähnliche Eindrücke finden sich auch in Góreckis 3. Sinfonie aus dem Jahr 1976 wieder, die als "Sinfonie der Klagelieder" bekannt geworden ist und es in Großbritannien sogar in die Popcharts schaffte. Im 2. Satz bezog sich der Komponist auf die Inschrift einer Inhaftierten an der Zellenwand des Gestapo-Hauptquartiers in Zakopane. Der rote Faden, der sich durch das Werk Góreckis zieht, ist die Mutterschaft und das Auseinanderreißen von Mutter und Kind durch den Krieg. Die Betrachtung von Frauenschicksalen greift auch León in ihrem Stück auf. Montserrat León wendet sich in diesem Stück – nachdem sie sich in ihren letzten Inszenierungen den Themen Himmel ("Und sie bewegt sich doch") und Wasser ("Aufgetaucht") widmete – dem Element "Erde" zu.
Im Internationalen Choreografischen Zentrum Leipzig gibt es seit Jahren einen regen Austausch zwischen jungen und erwachsenen Tänzern und Choreografen aus Leipzig und Poznań. Polnische Dozenten sind bei Sommer-Akademien in Leipzig zu Gast und Leipziger Besucher verfolgen regelmäßig vor Ort die Premieren neuer Inszenierungen des Polnischen Tanztheaters Poznań.
Pressefotos: © Thomas Heymann (freigegeben zur kostenlosen redaktionellen Veröffentlichung und Bearbeitung bei Nennung des Fotografen, höhere Auflösungen erhältlich über tanzzentrum-leipzig@korax.de oder 0176-80029590)
Bild 7583: "Weiß. Ballett-Sinfonie" (Probenfoto)
Bild 2686: "Und sie bewegt sich doch" (2011)
Bild 8008: "Aufgetaucht" (2010)
Kostenlose Pressetickets: über E-Mail: tanzzentrum-leipzig@korax.de oder 0176-80029590
Ansprechpartnerin: Montserrat León (Choreografie), Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig, Telefon: 01776/966 933 38, E-Mail: icz@icz-leipzig.de, www.icz-leipzig.de
, www.spinnerei.de
Weiß. Ballett-Sinfonie
im Rahmen des Frühjahrs-Rundgangs der Baumwollspinnerei in Kooperation mit dem Internationalen Choreografischen Zentrum Leipzig, unterstützt von Barth & Könenkamp Seiden Bremen
Termine:
28.04.2012, Samstag, 18:00 Uhr
29.04.2012, Sonntag, 17:00 Uhr
Kostüme: Louise Walleneit
Karten: 10 / 7 EUR (Vorbestellungen unter icz@icz-leipzig.de)
Ort: Baumwollspinnerei Halle 14, Spinnereistr. 7, 04179 Leipzig
Das Internationale Choreografische Zentrum Leipzig
Die Ballettschule in der Alten Spinnerei Leipzig vereint pädagogische und künstlerische Arbeit unter einem Dach und bietet neben einer Ballettvorausbildung auch zahlreiche Freizeitangebote für Kinder und Erwachsene Tanzbegeisterte. Montserrat León "Ich lege in der anspruchsvollen Ausbildung Wert auf präzise Grundregeln und eine sorgfältige technischen und künstlerische Arbeit als Basis für eine spätere tänzerische oder choreografische Berufsausbildung. Das Ziel vom "Internationalen Choreografischen Zentrum geht über die traditionelle Struktur einer Privatballettschule hinaus, da hier neben dem Ballettunterricht eine choreographische Suche, eine kreative Zusammenarbeit geboten wird, verbunden mit einem anspruchsvollen Ausbildungsprozess, welcher von ausgezeichneten Lehrkräften vermittelt wird.
Montserrat León
Montserrat León begann ihre tänzerische Ausbildung in ihrer Heimatstadt "Las Palmas" und wurde schon im Alter von 15 Jahren ausgewählt, Spanien beim Europäischen Ballettwettbewerb in Heidelberg zu vertreten. Danach folgte ein Stipendium an der Nationalen Ballettschule Cuba und die Diplomprüfung in Las Palmas mit Auszeichnung. Nach mehreren Stationen in verschiedenen Ländern begann sie ihre 13-jährige Karriere im Leipziger Ballett unter der Leitung von Professor Uwe Scholz. Während dieser Zeit entwickelte sie sich als Choreografin weiter und choreografierte für das Leipziger, Kieler und Geraer Ballett sowie für das Gran Canaria Ballett in Spanien. Montserrat León wird immer wieder als Dozentin an die Ballettschule ihrer Heimatstadt Las Palmas eingeladen, ebenso an die Ballettschule der Oper Leipzig, an die Palucca-Schule Dresden und in die Magisterklasse Stage de Danse Pont, Labbe, Frankreich.
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