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Erstes Seniorendorf des Vogelsbergkreises soll zügig realisiert werden

Pressemitteilung von

Ein Häuschen im Grünen bereits ab 270 monatliche Kaltmiete. Foto: Ulrich Lange
Ein Häuschen im Grünen bereits ab 270 monatliche Kaltmiete. Foto: Ulrich Lange

Initiativgruppe startet mit publizistischer Offensive

(fair-NEWS) Ulrichstein - Neue Wohnformen für Senioren stehen derzeit im Focus der sozialpolitischen Diskussion. Wie zahlreiche Umfragen bestätigen, kann sich die Generation 60+ ein späteres Leben im "Altersheim" kaum noch vorstellen. Gesucht werden alternative Wohnlösungen, die es ermöglichen, so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Organisierte Nachbarschaftshilfe, Quartiersmanager (gern als "Kümmerer" bezeichnet) oder auch gewerbliche Pflege-Dienstleister sollen dafür sorgen, dass auch bei fortschreitender Hilfsbedürftigkeit das gewohnte Lebensumfeld nicht verlassen werden muss. Senioren-Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenhäuser und sog. Seniorendörfer, eine Adaption der vor allem in Nordamerika sehr populären "Aktive Adult Communities" (die bekannteste ist "Sun City" in Florida) stoßen daher derzeit großes Interesse.

Nach zweijähriger Vorbereitung hat sich jetzt in Ulrichstein, Hessens höchstgelegener Stadt mitten im Naturpark Hoher Vogelsberg, eine Initiativgruppe gebildet, die den Anfang der 1980er Jahre - damals noch mit Mitteln der Zonenrandförderung - errichteten "Ferienpark Burgblick" durch Anwerbung von Neubürgern der Generation 60+ zu einem Seniorendorf weiterentwickeln möchte. "Gründen" im strengen Sinne des Wortes muss man den "Wohnpark Ulrichstein", wie das Projekt heißen soll, im Grunde nicht. Informell besteht ein Seniorendorf bereits, denn ein Großteil der in der Errichtungsphase zu 60 Prozent an Investoren oder nach Aufgabe der Ferienpark-Gastronomie an Privatnutzer verkauften Ferienhäuser wird bereits als Altersruhesitz genutzt. Jetzt sollen Neubürger vor allem aus den großstädtischen Ballungsgebieten der Rhein-Main-Region für das Landleben mit organisierter Nachbarschaftshilfe interessiert werden. Denn es hat sich mittlerweile herumgesprochen: Menschen im Rentenalter ziehen dort im Wettbewerb um knappen Wohnraum oft den kürzeren. Viele können und wollen die explodierenden Wohnungsmieten und Preise für Wohneigentum nicht mehr aufbringen. Wenn sich das Einkommen mit dem Rentenbezug deutlich verringert, ist die Anpassung der Lebenshaltungskosten durch Wechsel in eine Region mit deutlich niedrigeren Wohnkosten eine adäquate Maßnahme, das verfügbare Einkommen und damit die Lebensqualität auf dem gewohnten Niveau zu halten.

Der "Wohnpark Burgblick" bietet hierbei unschlagbare Vorzüge. Zwar lebt man ländlich, genießt aber die Infrastruktur einer - wenn auch recht kleinen - Stadt. Denn der Ferienpark grenzt direkt an die Ulrichsteiner Kernstadt an. Ärzte, Apotheke, Banken, Lebensmittel-Supermarkt, Bäcker, Metzger, Stadtverwaltung, Gesundheitsdienstleister usw. sind fußläufig erreichbar. Auch für den Notfall ist vorgesorgt. Das Notarztfahrzeug ist direkt am Feuerwehrstützpunkt hinter dem Rathaus stationiert. Die Kreiskrankenhäuser Schotten (12 km) und Lauterbach (Kreisstadt, 17 km) sind schnell zu erreichen. Der größte Pluspunkt besteht aber darin, den Traum vom seniorengerechten Häuschen im Grünen für kleines Geld verwirklichen zu können. 270 Euro Kaltmiete werden für ein 50m²-Häuschen angesetzt. Die größeren Objekte sind beliebig in Einzelappartements, Haushälften oder 4-Zimmer-Bungalows teilbar und damit unterschiedlichsten Wohnzwecken anzupassen. Hier können separat Hilfskräfte untergebracht werden, Betreuungsbedürftige und pflegende Angehörige Tür an Tür und doch in eigenen Wohnbereichen leben, ja sich sogar Pflege-Wohngemeinschaften zusammenschließen. Wer kaufen will, profitiert nicht nur von niedrigen Immobilienpreisen und einem Rekordtief bei den Finanzierungskosten. Zusätzlich bietet die Ferienpark-GmbH als Besitzerin der noch verfügbaren ca. 40 Ferienpark-Immobilien großzügige Mietkaufoptionen ohne Bankbeteiligung an. So können auch Senioren Eigentümer werden, die die Finanzwirtschaft wegen ihres fortgeschrittenen Alters als Kreditnehmer oft ablehnt.

Das gesamte Ferienpark-Areal weist trotz einer Höhenlage von über 500 m ü.N.N. nur ein geringes Gefälle auf. Die schmalen Ringstraßen zwischen den knapp über einhundert Häusern sind auch mit Rollatoren und Elektromobilen gut befahrbar. Das gesamte Parkgelände ist verkehrsberuhigt und abgeschirmt gegen den Lärm der Durchgangsstraßen. Ein asphaltierter Wirtschaftsweg am Rand des Quartiers führt ohne nennenswerte Steigungen direkt in die waldreiche Umgebung. Die Wohnhäuser sind überwiegend eingeschossig und - unter Ausnutzung der Zuschüsse für Mieter und Ersterwerber - leicht barrierefrei und seniorengerecht umzugestalten. Da die Dachkonstruktionen zumeist die Außenmauern überspannen, bestehen große Spielräume für Grundrissveränderungen.

Eine wichtige Anlaufstelle für Ulrichsteiner Neubürger ist die Initiativgruppe "Wohnpark Burgblick Ulrichstein", deren Arbeit von dem Bereich Vermietung und Verkauf klar getrennt ist. Ihr Initiator und Sprecher Ulrich Lange, seit über dreißig Jahren ehrenamtlicher Verbraucherschützer, seit 2010 Dauerbewohner des ehemaligen Ferienparks und gerade Rentner geworden, möchte zukünftigen Neubürgern die Schwellenangst nehmen:
"Niemand lässt sich hier auf ein unsicheres Experiment ein. Das Wohngebiet existiert seit vielen Jahren und kann nicht 'pleite gehen'. Es ist eine angenehme Nachbarschaft vorhanden, die überwiegend aus "Zugereisten" besteht. Jeder Neubürger kann sich sofort mit der Initiativgruppe vernetzen, die in den Häusern Burgblick 1-3 ein Kontaktbüro und demnächst eine Begegnungsstätte unterhält und kann auf den notwendigen Support zurückgreifen."

Was aber wird in der Gründungsphase des Seniorendorf-Projekts an Hilfen angeboten? Ulrich Lange:

"Im Normalfall sind die Interessenten beim Erstkontakt noch nicht hilfsbedürftig. Manche sind sogar noch im Beruf und wollen rechtzeitig die Weichen für einen sorgenfreien Ruhestand stellen. Einzelne investieren sogar zu einem noch recht frühen Zeitpunkt in die eigene Zukunft, weil es an anderen sinnvollen Investments derzeit fehlt und die Zuschüsse für den seniorengerechten Umbau nicht an das Alter des Antragstellers gebunden sind. Wer heute einsteigt, hat die Chance, die Nachbarschaftshilfe für die später Unterstützungsbedürftigen mit aufzubauen. Um Vorsorgesicherheit zu schaffen, entwickeln wir zur Zeit in enger Kooperation mit Stadt- und Kreisverwaltung eine engagementfördernde Infrastruktur und ein Informations-Netzwerk. Auch bei plötzlich eintretender Hilfsbedürftigkeit stehen also die üblichen Leistungen sofort zur Verfügung. Selbst ein traditionelles Pflegeheim befindet sich in direkter Nachbarschaft des Wohnparks. Perspektivisch wollen wir allerdings mehr bieten als Routine-Pflege im Minutentakt oder Seniorenaufbewahrung nach dem Prinzip 'Satt-und-sauber'."

Weitere Info: http://seniorendorf.jimdo.com


Bildinformation: Ein Häuschen im Grünen bereits ab 270 monatliche Kaltmiete. Foto: Ulrich Lange


AVIB gemn.e.V.
Burgblick 3
35327 Ulrichstein
Deutschland
Telefon: 496645918789
Ansprechpartner: Ulrich Lange

Homepage:
www.verein-im-netz.de/AVIBgemneV/

Unternehmensprofil:
Die AVIB gemn.e.V. ist ein Verbraucherschutzverein mit dem Schwerpunkt Betreuungseinrichtungen (Schülerinternate, Seniorenwohnprojekte, Seniorendörfer usw.).

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