Allg. Zeitung Mainz: Kein Schutz / Kommentar von Christian Matz zur Attacke in Stockholm

Die Drottninggatan ist die zentrale Einkaufstraße in Stockholm, die Fußgängerzone führt mitten durch das Zentrum und hin zur Gamla Stan, der Altstadt. Wer in der schwedischen Hauptstadt lebt oder zu Besuch ist, ist dort zwangsläufig unterwegs. Die Straße ist ein touristischer "Hotspot", ein überaus beliebter und belebter Punkt, der gegen einen verheerenden Unfall oder einen Anschlag niemals komplett gesichert werden kann. Ebensowenig wie die Westminster-Brücke in London, der Breitscheidplatz in Berlin oder die Uferpromenade in Nizza – überall dort haben Terroristen in den vergangenen Monaten mit Fahrzeugen zugeschlagen und gemordet. Nun hat es offensichtlich Stockholm getroffen, jedenfalls hat sich Ministerpräsident Löfven vergleichsweise früh auf einen terroristischen Hintergrund festgelegt. Warum Schweden? Antwort: Es gibt keine Antwort, es gibt keine Erklärung für dieses spezielle Ziel. Die Logik des Terrors besteht einzig und allein darin, in so vielen Ländern wie möglich so viel Schrecken wie möglich zu verbreiten. Verhindern lässt sich das höchstens, wenn die Attentäter vorher auffällig geworden sind und die Sicherheitsbehörden bis auf die letzte Ebene hinunter wachsam bleiben und ihren Job machen – anders als im Fall des Berliner Terroristen Anis Amri, wo offensichtlich Behördenversagen den Anschlag begünstigt hat. Gegen einen Einzeltäter jedoch, der sich unter dem Radar der Sicherheitskräfte radikalisiert und einen Alltagsgegenstand – wie ein Fahrzeug – gegen ein "weiches Ziel" wie die Menschen in einer Fußgängerzone einsetzt, gibt es keinen Schutz. Wir werden uns auf weitere Anschläge einstellen müssen.

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