Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar – Seehofer tritt weiter an – Das kann sich rächen – Carsten Heil

Er macht es also doch noch einmal. Noch mal das Vollprogramm mit Vorsitz in der CSU und mit dem Amt des Ministerpräsidenten in Bayern. Horst Seehofer kommt damit seiner eigenen Ankündigung, eines der beiden Ämter abzugeben, nicht nach. Das könnte er eines Tages noch bitter bereuen. Wer nicht rechtzeitig loslassen kann, läuft Gefahr, eines Tages von den drängelnden Nachfolgern vom Hof gejagt zu werden. Dann sind Seehofers unbestrittene Verdienste um Partei und Freistaat dahin. Er war es, der nach 2007/2008 die CSU aus dem Tal der Tränen und aus einer Koalition mit der FDP wieder zur absoluten Mehrheit führte. Er hat den Bayern auch wieder mehr Gewicht in Berlin verschafft, das unter seinen Vorgängern Erwin Huber und Günther Beckstein verloren gegangen war. Das alles wird verblassen, wenn er jetzt nochmals für beide Posten kandidiert. Es gibt zahlreiche erfolgreiche Politiker, die den Absprung nicht schafften und am Ende nur noch mit ihrem Niedergang in Verbindung gebracht werden. Helmut Kohl ist nur eines der bekanntesten Beispiele. Dabei hat die CSU – im Unterschied zu ihrer Schwesterpartei CDU – etliche junge vielversprechende Nachwuchspolitiker in ihren Reihen. Die aber alle früher oder später von Horst Seehofer, dem alten Wolf, in die Schranken gewiesen wurden. Ob Landesfinanzminister Söder, Bundesverkehrsminister Dobrindt, Landeswirtschaftsministerin Aigner und andere, sie alle wurden von Seehofer persönlich als seiner Nachfolge für nicht würdig betrachtet.

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