Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Loveparade

Da sterben 21 Menschen bei der Loveparade und keiner soll schuld gewesen sein? Als das Landgericht Duisburg im Frühjahr 2016 die Anklage gegen Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters ablehnte, war das für die Angehörigen der Opfer ein Schlag ins Gesicht. Zur Trauer um die Söhne und Töchter kam die Wut über das, was viele als Justizskandal werteten.

Sieben Jahre nach der Tragödie jetzt die überraschende Wende: Die Verstöße gegen die Sorgfaltspflichten würden sich geradezu aufdrängen, betont das Oberlandesgericht Düsseldorf, verpasst damit den Kollegen des Landgerichts Duisburg indirekt eine Ohrfeige und lässt die Anklage gegen zehn Personen zu.

Ob sie am Ende verurteilt werden, ist eine andere und letztlich zweitrangige Frage. Die Hinterbliebenen wollen die Gewissheit haben, dass alles getan wird, um die Tragödie aufzuklären. Nach den offensichtlichen Fehlplanungen sollen die Verantwortlichen nicht einfach so davonkommen – oder sich aus der Verantwortung stehlen wie Adolf Sauerland. Der wurde, ein Urteil des Wahlvolkes, 2012 als Oberbürgermeister abgewählt. Jetzt wird es also noch ein Urteil im Namen des Volkes geben. Gut so!

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