Wachsender Methylphenidat-Missbrauch im studentischen Umfeld

In Europa führte die wachsende Nachfrage zu einem florierenden Schwarzmarkt. Methylphenidat ist ein Wirkstoff, der aus chemischer Sicht der Gruppe der Amphetamine zugeordnet wird. Aufgrund der Tatsache, dass er geeignet ist, bei seinen Anwendern eine Abhängigkeit herbeizuführen, ist er in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Als milde Stimulans bewirkt Methylphenidat eine signifikante Anregung psychischer und motorischer Prozesse. In kurativer Dosierung kann es, zusammen mit verhaltensmodifizierenden Maßnahmen im Rahmen eines psychotherapeutischen Gesamtkonzepts, zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zum Einsatz gebracht werden. Außerdem ist es neben Modafinil der einzige Wirkstoff, der in Deutschland für die Narkolepsie-Therapie zugelassen ist.

Im Gehirn führt Methylphenidat zu einer Freisetzung von Noradrenalin, Dopamin, Adrenalin und Serotonin. In den Synapsen hemmt es zudem die Wiederaufnahme von Dopamin. Ein gesteigerter Dopaminspiegel sorgt für Motivation, Wohlbefinden, Lebensfreude, Mut, Konzentration und Euphorie. Das künstliche Glücksgefühl kann süchtig machen. Besonders anfällig sind junge Menschen, die psychisch labil sind oder unter Stress stehen. Bei höheren Mengen überwiegen die unerwünschten Nebenwirkungen. Zu den unangenehmen Begleiterscheinungen zählen Unruhe, Kopfschmerzen, Unwohlsein im Sinne von Anspannung, Schwindel, Bauchschmerzen, beschleunigter Puls und Anstieg des Blutdrucks. Methylphenidat macht seine Anwender keineswegs schlauer. Trotzdem erleichtert es das Lernen, denn es hilft, das Wesentliche im Fokus zu behalten und Ablenkungen auszublenden. Nachgewiesen wurde das 2012 durch eine Studie mit zahlreichen Studentinnen und Studenten. Die Probanden ließen, während sie aktiv versuchten, sich unter dem Einfluss des Arzneistoffs Wissen einzuprägen, Aufzeichnungen ihrer Gehirnaktivität anfertigen. Anders als erwartet stieg die Aktivität des zentralen Nervensystems nicht an, sondern ging sogar leicht zurück. Der Wirkstoff scheint also überflüssige Hirnaktivitäten zu unterdrücken, sodass mehr Kapazität für die als vorrangig eingestuften Aufgaben zur Verfügung steht.

Methylphenidat ist in folgenden Markenpräparaten enthalten: Ritalin, Medikinet, Equasym und Concerta. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Generika. Laut Fachinformation hat Methylphenidat bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nur ein geringes bzw. kaum vorhandenes Abhängigkeitspotenzial. Missbrauch und Abhängigkeit scheinen bei Jugendlichen und Erwachsenen, die als Kinder Methylphenidat zur ADHS-Therapie erhalten haben, nicht vorzukommen. Auch bei Narkolepsiepatienten spielt das Suchtrisiko praktisch keine Rolle.

Wer ohne medizinischen Grund Methylphenidat kaufen will, findet im Internet zahlreiche Angebote. Die für den deutschen Markt optimierten Online-Shops verzichten häufig auf den Vorweis eines Rezepts und versprechen eine zügige, unbürokratische Abwicklung. Sechs Anbieter, deren Preise und Sortiment beispielhaft für viele andere gleichartige Shops stehen können, sind nachfolgend verlinkt. Die Autoren dieses Beitrags weisen darauf hin, dass die Links ausschließlich der Information dienen und nicht als Ermunterung zum illegitimen Kauf von Betäubungsmitteln verstanden werden dürfen:

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