Oberstaufen hält die Schroth-Kur hoch – und erfindet sie neu

Es gibt Kuren mit klangvollerem Namen und Anwendungen, die moderner klingen als Schroth"sche Kost und Ganzkörperwickel. Aber es gibt keine Kur, der so viele lustvolle Nebenwirkungen zugeschrieben werden: Kennern gilt sie als Jungbrunnen, als Schlankmacher-, Glücks- oder Detox-Kur. Ärzte sehen die Oberstaufener Schroth-Kur als eine wirksame Regulationsmedizin im Kampf gegen Rheuma, Übergewicht, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettstoffwechselstörungen, Burn-Out oder Diabetes mellitus II.

Seit 70 Jahren ist das Naturheilverfahren nach Johann Schroth in Oberstaufen beheimatet, von Fachärzten weiter entwickelt und den medizinischen Erkenntnissen angepasst worden. Alles könnte gut sein – wenn nur der Name nicht häufig zu Verwechslungen führte. Die "Medical Wellness"-Therapie wird immer noch mit einer altbackenen Körnerkur verwechselt. Das soll sich jetzt ändern.

Christopher Krull, seit September 2017 neuer Geschäftsführer von Oberstaufen Tourismus und des Deutschen Schroth-Verbandes: "Die Schroth-Kur ist aktueller als je zuvor. Sie ist die wirksamste Antwort auf die brennendsten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit – und sie ist als ambulante und stationäre Vorsorgeleistung anerkannt. Wir werden das bewährte Naturheilverfahren mit seinen vier Säulen als Exzellenzprodukt unter ärztlicher Aufsicht weiter entwickeln." Eine Neupositionierung im Gesundheitsmarkt, vielleicht auch unter einem moderneren Namen, werde derzeit in verschiedenen Gremien geprüft.
Wesentlicher Effekt der Schroth-Kur ist, dass Stoffwechselrückstände, überschüssige Säuren und Schadstoffe durch Haut, Nieren, Darm und Lunge ausgeschieden werden. Bindegewebe, Sehnen, Muskeln und Gelenke werden durch die Gewichtsabnahme entlastet. Man fühlt sich besser, das körpereigene System findet leichter seinen eigenen Takt und kann sich selbst wieder besser regulieren. Der Weg dahin ist aber mit frühmorgendlichen kalten Wickeln, einer strengen fett- und salzfreien Diät und dem täglichen Wechsel von Trink- und Trockentagen sowie Bewegung und Ruhe nur mit einer guten Portion Eigendisziplin zu erreichen.

Krull: "Wir wollen den Einstieg in die klassische Schroth-Kur erleichtern. Der Gast kann sich künftig per Online-Check ein für ihn maßgeschneidertes Angebot zusammenstellen lassen. Wir wollen mehr Transparenz, Gäste sollen die Wirkung der Schroth´schen Anwendungen leichter nachvollziehen können. Dazu werden wir mit den Hoteliers und Schroth-Gastgebern auch Kennenlernpakete mit zeitgemäßen Bewegungs- und Entspannungsarten entwickeln."

Daneben solle es aber auch individuell angepasste Gesundheitsangebote auf Basis der Schroth-Kur geben, die den Bedürfnissen moderner Gäste und dem Wunsch nach Komfort noch besser gerecht werden. Doch auch dabei stehe die medizinische Wirkung und Betreuung im Vordergrund. Krull: "Die medizinische Wirkung der Schroth-Kur ist belegt und darf nicht durch reine Wellness-Angebote verwässert werden." Das Thema Schroth werde im Ortsbild wieder eine größere Rolle spielen. Krull: Wir sind bereits dort, wo viele Kurorte hinwollen. Bei uns findet die Kur nicht in Kliniken, sondern in komfortablen Hotels statt."

Weitere Infos zum Naturheilverfahren nach Johann Schroth bei Oberstaufen Tourismus, Hugo-von-Königsegg-Str. 8, 87534 Oberstaufen, Tel. 08386 93000, www.oberstaufen.de/schrothkur

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Wie kein anderer Ort steht Oberstaufen im Allgäu für die Kombination aus Natur-Erleben, Gesundheitsangeboten, Genuss und Lifestyle. Das Wohlfühl- und Wanderparadies zwischen Bodensee und Märchenschloss Neuschwanstein im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz, zeichnet sich durch seine herausragende landschaftliche Lage und seine modernen Einkaufs- und Hotelangebote aus.

Oberstaufen ist das touristische Zentrum des Naturparks Nagelfluhkette. Er verbindet seit 2008 das Allgäu mit dem österreichischen Bregenzerwald.

In erster Linie ist Oberstaufen aber Deutschlands einziges Schroth-Heilbad. Seit über 60 Jahren bestimmt das Naturheilverfahren, das Johann Schroth schon vor 180 Jahren in Schlesien entwickelt hatte, das Gesundheitsangebot in der Gemeinde mit ihren 7220 Einwohnern am Alpenrand. Die Schrothkur hat neben allen medizinischen Indikationen einen besonders guten Ruf als natürliches Anti-Aging-Verfahren.

Zum berühmten "Jungbrunnen-Effekt" eines Oberstaufen-Urlaubs tragen auch die vielen Wellness-Angebote der Gastgeber bei. Mit 10 WellVital-Hotels ist der heilklimatische Kurort am Alpenrand eines der führenden Wellnesszentren Bayerns. Die nach hohen Qualitätskriterien ausgewählten Häuser bieten ihren Gästen (fast) unbegrenzte Wellness-Erlebnisse: Massagen und Bäder für die Entspannung, eine leichte Küche für die schlanke Linie, Gesprächsrunden für die geistige Frische sowie das Heilklima zu Regeneration und Vorbeugung. Hier kommen Körper, Geist und Seele fast schon allein in Einklang.

Wie sehr man sich in Oberstaufen Gedanken um das Wohlergehen der Gäste macht, belegt auch die 2008 ins Leben gerufene Service-Initiative "Oberstaufen Plus". Mehr als 300 Gastgeber beteiligen sich daran. Wer bei Ihnen Urlaub macht, hat mit seiner Gästekarte freie Fahrt mit allen Bergbahnen, dem Ortsbus, auf der Sommerrodelbahn und freien Eintritt nicht nur ins Heimatmuseum, sondern auch in die Sauna- und Badelandschaft des Aquaria und in den Klettergarten. Im Winter wird die Gästekarte zum Skipass in allen vier Skigebieten, im Sommer können Gäste von 14 "Oberstaufen Plus Golf"-Hotels auf fünfi Panoramaplätzen mit insgesamt 94 Loch ohne Greenfee spielen.

Außerdem ist der Wohlfühlort im Allgäu erster und bisher einziger Ferienort in Deutschland, der mit Googles Panoramadienst "Street View" schon vor dem Urlaub einen Ortsbummel erlaubt. Oberstaufen gilt deshalb auch als "Digitalster Kurort Deutschlands".

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