Die Gesellschaft

Textauszug aus dem Programm des bundesweiten Vereins „Zukunft Deutschland“

Eine freiheitliche, demokratische Gesellschaft, die im offenen Miteinander und mit Respekt vor der Freiheit des Einzelnen existiert, benötigt für das Zusammenleben einen gemeinsamen Grundkonsens, über den in den wichtigsten Fragen Übereinstimmung besteht. Die uneinge- schränkte Anerkennung des säkularen Rechtsstaats sowie der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die Achtung der Menschenwürde, Gleichheit von Mann und Frau sowie die sich aus diesen Elementen ergebenden Rechte und Pflichten der Bürger, bilden das Fundament des deutschen Staates. Die christliche Werteordnung prägt das Verständnis von Gut und Böse. Sie hat nicht nur religiöse, sondern gesamtgesellschaftliche Gültigkeit.
Zusammen ergibt sich daraus die deutsche Leitkultur. Sie ist die Richtschnur für die Integration von Migranten in die Gesellschaft. Wer von außen nach Deutschland kommt und nicht bereit ist, diese Leitkultur für sich anzunehmen, hat keinen Platz in der deutschen Gesellschaft.
Der Staat garantiert die Glaubens- und Religionsfreiheit und stellt sicher, dass Kirchen und angerkannte Religionsgemeinschaften öffentlich wirken können. Sie findet, wie alle Freiheitsrechte, ihre Grenzen dort, wo die Freiheitsrechte anderer beschnitten werden. Die Trennung von Religion und Staat ist zu beachten. Religiöse Bestimmungen stehen nicht über dem Gesetz, dem staatlichen Gewaltmonopol oder dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag.
Politisch-fundamentalistische Religionen, die sich über andere erheben und die Deutungsho- heit über das Leben der Bürger beanspruchen, gehören nicht zu Deutschland.
Gesellschaftliche und kulturelle Errungenschaften sind zu verteidigen. Der Selbstrelativierung unserer christlich-abendländisch geprägten Kultur treten wir mit Selbstbewusstsein und Überzeugung für die eigenen Werte und Standpunkte entgegen und verhindern so kulturellen Rückschritt. Mit dem Zuzug von Migranten kommen unterschiedliche Traditionen, Werte, Religionen und Lebensweisen nach Deutschland. Unsere Leitkultur bildet die Grundlage für die Integration.
Das Zusammenleben der Menschen verändert sich. Traditionelle, langfristige Bindungen
an Wohnort, Familie und Vereine nehmen ab. Mobilität, Digitalisierung und Globalisierung treten an ihre Stelle. Der demografische Wandel verändert die Zusammensetzung der Gesellschaft und bringt neue Herausforderungen für den „Generationenvertrag“. Unserem Verständnis von Heimat, Werten und Familie kommt damit noch größere Bedeutung zu.
Unser Verständnis von Gerechtigkeit manifestiert sich in den Begriffen Chancengerechtigkeit,
Bildungsgerechtigkeit und Generationengerechtigkeit. Die Möglichkeit, sein Leben nach seinen Neigungen und Begabungen frei und eigenverantwortlich zu gestalten, eröffnet die Möglichkeit, soziale Grenzen zu überwinden. Den Herausforderungen des demografischen Wandels ist durch gerechten Interessenausgleich und gesellschaftlichen Teilhabe für Jung und Alt zu begegnen.

Wir stehen für eine offene und freiheitliche Gesellschaft, die geprägt ist von dem Respekt vor den Lebensleistungen anderer, wechselseitiger Toleranz und Chancengerechtigkeit und dem Recht, seine Meinung frei zu äußern. Unsere Gesellschaftsordnung bestimmt die Regeln des Zusammenlebens in unserem Land im Sinne der deutschen Leitkultur. Wir beziehen klar Position gegen verfassungsfeindliche Ideologien, religiösem Fanatismus und Menschenrechts= widrigen Handlungen wie Zwangsheirat, Kinderehen und Genitalverstümmelung. Eine Erosion unserer Staats- und Rechtsordnung lassen wir nicht zu.
Das Ehrenamt hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Freiwilliges Engagement in der Gesellschaft, in Feuerwehren, Vereinen und sozialen Organisationen muss gebührend gewürdigt und gefördert werden.
Deutschland ist eine Kulturnation. Das vielfältige kulturelle Erbe gilt es zu pflegen und zu erhalten. Der Staat fördert facettenreiche Kulturszene sowohl in Ballungszentren als auch in den Regionen. Die Pflege von Brauchtum und Dialekten bis hin zur Hochkultur, von Klassik bis Moderne ist identitätsstiftend für Deutschland. Den Bürgern ist die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen.

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