Sprache und Ausbildung als zentrale Bausteine in der Arbeitswelt

Laut Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge wurden seit 2015 mehr als eine Million Asylanträge in Deutschland gestellt. Im Falle einer positiven Entscheidung und Aushändigung des Aufenthaltstitels an den Antragssteller können das BAMF, das Jobcenter, das Sozialamt, oder die Ausländerbehörde eine Berechtigung oder Verpflichtung für einen Integrationskurs mit oder ohne Alphabetisierung ausstellen. Im Integrationskurs lernen die Teilnehmer nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch kultur- und länderspezifische Inhalte wie Rechtsordnung, Politik und Geschichte, um sich in das alltägliche Leben und die Gesellschaft der deutschsprachigen Länder zu integrieren.

Im besten Fall gehen die Teilnahme an einem Sprachkurs mit einer Ausbildung oder Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik einher. Um beide Themen zu verbinden, engagiert sich die damago GmbH Leipzig (www.damago.de) seit März 2016 mittels eines breiten Sprachkurs- und Weiterbildungsangebots für Teilnehmer aus Syrien, dem Irak, Eritrea, Somalia und anderen Herkunftsländern wie Afghanistan, Venezuela, Marokko, Libyen, Tunesien, Türkei, Russische Föderation, Kamerun, u.A. Für letztere ist der Besuch von Integrationskursen größtenteils nicht vorgesehen. Allerdings können Menschen, die nicht zum Integrationskurs berechtigt, aber in Sachsen wohnhaft sind, an Sprachkursen im Landessprachprogramm teilnehmen, die von der Sächsischen Aufbaubank gefördert und von uns umgesetzt werden.

Nach dem erfolgreichen Beenden der sprachlichen Ausbildung steht die berufliche Weiterbildung im Fokus. Hierbei bemühen wir uns nicht nur um eine angemessene Beratung und Hilfestellung bei der Erlangung von Bildungs- oder Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheinen, sondern auch um ein breites Qualifizierungsangebot im IT-Bereich, z.B. für diejenigen, die das Ziel verfolgen, ein Studium zu beginnen oder fortzusetzen und dabei eine einschlägige EDV-Ausbildung brauchen.

Obwohl die Zahl der asylantragsstellenden Personen im Moment rückläufig ist, kann man davon ausgehen, dass in nächster Zeit mehr Visa zum Zweck des Familiennachzugs erteilt werden. Auch die Integration der Angehörigen in das wirtschaftliche Leben und den Arbeitsmarkt kann nur gelingen, wenn eine möglichst gleichberechtigte Partizipation am Chancenangebot in der Gesellschaft sichergestellt wird. Hierbei ist damago Leipzig als zentral gelegenes Weiterbildungszentrum ein kompetenter und versierter Ansprechpartner.

 

Veröffentlicht von:

damago GmbH

Burgstraße 10
03046 Cottbus
DE
Telefon: 0355 78424500
Homepage: http://www.damago.de

Ansprechpartner(in):
Mario Scheller
Herausgeber-Profil öffnen


   

Firmenprofil:

Die dama.go GmbH ist ein überregionales Bildungszentrum für Firmenkunden und Privatkunden. Privatkunden unterteilen sich nach der Art der Finanzierung. Hierbei steht auf der einen Seite die private Finanzierung und auf der anderen Seite die geförderte Finanzierung. Förderungen sind ebenfalls untergliedert nach dem Träger der Förderung – Bund, Land, EU oder AfA. Vorrangiges Ziel im Bereich der Weiterbildung nach SGB III ist die Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden ins berufliche und soziale Leben, damit erfüllen wir einen verantwortungsvollen sozialen Auftrag.

Durch individuelle Beratungen und Qualifizierungen schaffen wir die Voraussetzungen für die Teilnahme unserer Weiterbildungsteilnehmer am beruflichen und gesellschaftlichen Leben. 

 Durch fortwährende Beobachtung und Analyse des Arbeitsmarktes werden neue Weiterbildungen konzipiert, bestehende Weiterbildungen angepasst und überholte Weiterbildungen aus dem Programm genommen. 

Informationen sind erhältlich bei:

Mario Scheller 

Mario.scheller@damago.de

Themenverwandte Pressemitteilungen: