Geschäftsjahr 2017: TÜV Rheinland setzt Wachstumskurs mit Investitionen in wichtige Zukunftsthemen fort (FOTO)

Köln (ots) –

Umsatz steigt um 2,8 Prozent auf 1,972 Milliarden Euro / EBIT erreicht über 130 Millionen Euro

Der international tätige Prüfdienstleister TÜV Rheinland konnte im Geschäftsjahr 2017 weiter gesund wachsen. Der Umsatz von TÜV Rheinland stieg 2017 um 54 Millionen Euro oder 2,8 Prozent auf aktuell 1,972 Milliarden Euro. Das Ergebnis (EBIT) erreicht mit 130,6 Millionen Euro ebenfalls den höchsten Wert in der 145-jährigen Unternehmensgeschichte. Die EBIT-Rendite stieg leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent. Das Investitionsvolumen lag mit 91,3 Millionen Euro auf dem Niveau des Jahres 2016.

"2017 war ein Jahr wichtiger Weichenstellungen. Seit drei Jahren legen wir den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Profitabilität, das ist uns wichtiger als bloße Umsatzsteigerung. Dadurch können wir erhebliche Investitionen in wichtige Zukunftsmärkte und die Digitalisierung vornehmen", so der Vorstandsvorsitzende der TÜV Rheinland AG Dr.-Ing. Michael Fübi. Dies betrifft neben der IT-Infrastruktur und Software insbesondere die Entwicklung neuer Dienstleistungen für die digitalisierte Wirtschaft sowie Investitionen in Prüftechnologien für vernetzte "smarte" Geräte und Produkte.

Entwicklung in den verschiedenen Geschäftsbereichen

Traditionell sind das Industriegeschäft, die Mobilität und die Produktprüfung mit jeweils rund 25 Prozent stark am Gesamtumsatz beteiligt. Erneut gut war die Umsatzentwicklung 2017 im Geschäftsbereich der Produktprüfung. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 524 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Mobilität erwirtschaftete einen Umsatz von 508 Millionen Euro (+4,4 Prozent). Im Industrieprüfgeschäft sank der Umsatz leicht um 3,4 Prozent Umsatz auf 503 Millionen Euro, insbesondere durch die Schwäche des brasilianischen Marktes. Positiv haben sich das Industrieprüfgeschäft in Deutschland, China und Korea entwickelt.

Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern

Die gute Entwicklung des Marktes in Deutschland zeigt sich auch an der Entwicklung der Belegschaft. In Deutschland stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 218 auf 8.504 Vollzeitstellen. Insgesamt stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei TÜV Rheinland im Jahresdurchschnitt 2017 und umgerechnet auf Vollzeitstellen auf 19.924. Mittlerweile wurde die Mitarbeitermarke von 20.000 überschritten. Derzeit werden gleichzeitig für mehr als 400 offene Stellen im Konzern Mitarbeiter gesucht.

Die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und Bewerber zu überzeugen ist für TÜV Rheinland in zahlreichen Berufsfeldern bedeutsam geworden. "Einen Sinn in der eigenen Arbeit zu sehen – das treibt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei TÜV Rheinland weltweit an. Ihre hohe Motivation und ihre umfassende Kompetenz schaffen Wert und bilden das Fundament unseres Erfolgs", so Ruth Werhahn, seit April 2018 als Vorstandsmitglied der TÜV Rheinland AG für das Personalressort verantwortlich.

Wie wichtig eine sinnvolle Arbeit ist, zeigt eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey unter über 12.000 Menschen in Deutschland vom April dieses Jahres. Danach gefragt, was einen guten Arbeitgeber am stärksten auszeichnet, antworteten 26,2 Prozent die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit sowie Familienleben. Fast 19 Prozent nannten die Arbeitsplatzsicherheit, über 16 Prozent eine sinnvolle und abwechslungsreiche Arbeit. Auch gute Entwicklungsmöglichkeiten (11,8 %) wurden noch wichtiger eingestuft als eine gute Bezahlung (9,5 %).

Stabile Finanzlage und Investitionen auf Vorjahresniveau

Das Eigenkapital von TÜV Rheinland erhöhte sich im Geschäftsjahr 2017 um knapp 13 Millionen Euro von 346 Millionen Euro auf 359 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 18,4 Prozent auf 20,1 Prozent. Wie in den Vorjahren hat TÜV Rheinland auch 2017 erheblich in die Zukunftsfähigkeit investiert. Das Investitionsvolumen lag mit 91 Millionen Euro auf dem Niveau des Jahres 2016. Schwerpunkte waren verschiedene Software- und Digitalisierungsprojekte, der Ausbau von Prüfkapazitäten sowie Aufbau neuer Prüflabore insbesondere in Asien und der Abschluss der Modernisierung und energetischen Sanierung in der Kölner Konzernzentrale.

Digitalisierung ändert und erweitert traditionelles Prüfgeschäft

Der Blick in die Zukunft fällt bei TÜV Rheinland positiv aus. Die Digitalisierung werde das Prüfgeschäft zwar in zahlreichen Märkten und Branchen erheblich verändern, aber auch erweitern, ist sich der Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. Michael Fübi sicher: "Smart Living hat in allen Bereichen eines gemeinsam: Voraussetzung für die Nutzung der Technologien sind die Sammlung und der Austausch von Daten. Ohne Daten keine Digitalisierung, ohne Vernetzung keine smarten Lösungen." Aktuelle Zwischenfälle und Diskussionen um Social Media-Plattformen, die europäische Datenschutzgrundverordnung, unsichere vernetzte Unterhaltungselektronik oder autonomes Fahren zeigten die ganze Bandbreite der Themen Cybersecurity, Datenschutz und krimineller Machenschaften.

Hierauf reagiert TÜV Rheinland in allen Bereichen des Prüfgeschäfts. Die internationalen Expertenteams für Cybersecurity, Future Mobility sowie Prüfungen im "Internet der Dinge" sind führend in der Branche. Das "Center of Excellence IoT Privacy" hat 2017 zwei neue Prüfzeichen für den Datenschutz bei vernetzten Produkten und bei smarten Dienstleistungen in den Markt gebracht. Dr. Fübi: "Seit inzwischen fast 150 Jahren begleiten wir technische Innovationen, schaffen mehr Lebensqualität und sind Motor einer modernen Gesellschaft. So sehen wir unseren Auftrag auch in der Zukunft."

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Bildinformation: Dr.-Ing. Michael Fübi ist seit 2015 Vorsitzender des Vorstands der TÜV Rheinland AG. Foto: TÜV Rheinland. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/31385 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/TÜV Rheinland AG/Oliver Tjaden"

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