In Brasilien gibt es ca. 160.000 Sklaven: Kein Freihandel mit Sklavenstaaten

(Brüssel/Düsseldorf/Münster) – „Kein Freihandel mit Sklavenstaaten“ fordert der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen. Das Mercosur-Abkommen, vor dessen Abschluss die EU steht, ist ein Abkommen mit Brasilien. In Brasilien gibt es 160.000 Sklaven. „Ein solches Abkommen darf es von Seiten der EU nicht geben. Es stellt einen Schlag gegen die Menschenrechte dar.“ so die ÖDP NRW.

Mercosur ist ein Staatenverbund mit dem Ziel eines gemeinsamen Binnenmarktes. Diesen bilden die Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Die EU will ihre Industrieexporte ausweiten, die Mercosur-Staaten werden als Rohstofflieferanten benötigt. Daher betreibt die EU den Abschluss des sogenannten Mercosur-Freihandelsabkommens.

Nach Angaben des ÖDP-Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner gibt es in Brasilien immer noch ca. 160.000 Sklaven, die vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Durch die Öffnung des Agrarmarkts für Brasilien erfolgt direkt die Öffnung des EU-Binnenmarktes für die Sklavenwirtschaft. „Es ist unerträglich, dass die EU ein derartiges Handelsabkommen schließt, und damit Sklaverei billigend in Kauf nimmt.“ so der Landesvorstand der ÖDP NRW.

Die ÖDP NRW fordert die sofortige Aussetzung der Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten, solange in Brasilien noch Sklaverei herrscht. Erst nach vollständiger Abschaffung der Sklaverei in Südamerika könnte man überhaupt auf den Gedanken kommen, derartige Gespräche zu führen.

Dass die EU-Kommission derartige Verhandlungen führt ist für die ÖDP NRW ein deutliches Zeichen, dass dieses Gremium weder die Menschen noch die Men-schenrechte respektiert. Es geht ihr einzig und alleine um die Profitinteresse großer Konzerne.

Die ÖDP NRW stellt diesem ausschließlich an Profitinteressen geführten Gesprächen ein deutliches „Mensch vor Profit“ entgegen.

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