Familie Gegenwart – Vergangenheit

Der folgende Text eines unbekannten Autors ist uns vom Inhalt wohl allen bekannt. Er kommt aber immer mehr in Vergessenheit, je schneller die Generationen uns überholen. So suchen wir in dem Text nach Haltegriffen, die das Tempo verlangsamen können, eben weil wir nicht wissen, welches Ziel wir ansteuern. So sollen wir den Text nicht als Kritik oder Vorwurf verstehen. Die Zeiten früher stehen schon in den Geschichtsbücher und für die Zeiten heute werden schon erste Manuskripte eingesammelt.

Der grundlegende Unterschied zwischen den früheren und heutigen Familien ist die sogenannte Rangordnung. Früher übernahm der Vater alle wichtigen Entscheidungen als auch die Aufgabe das Geld zu beschaffen. Die Mutter war Hausfrau und als Unterstützung hatte die meist die älteste Tochter. Auf den Söhnen lastete die Erfolgshoffnung der Eltern, der Sohn sollte den best möglichen Schulabschluss und Ausbildung bekommen und das nicht zu letzt um die Familie in einem guten Licht dastehen zu lassen. Zudem waren viele Kinder eine sichere Altersvorsorge für die Eltern, die Söhne sollten wenn sie erwachsen waren sich um ihre alt gewordenen Eltern sorgen und ihnen einen gewissen Wohlstand ermöglichen. Die Töchter hingegen wurden regelrecht zu Hausfrauen erzogen, lediglich eine geringe Schulbildung wurde ihnen erlaubt damit sie möglichst früh heiraten konnten und ihrem Zukünftigen ein schönes zu Hause schafften. Fünf oder  mehr Kinder waren früher für eine durchschnittliche Familie ganz normal, dies ist heutzutage schon fast zur Selten- oder Besonderheit geworden.

Heute sind es meist nicht mehr als zwei Kinder, dies beweist auch eine deutsche Studie die besagt, dass eine durchschnittliche Familie in Deutschland nicht mehr als 1 ½ Kinder in die Welt setzt. Der Kopf der Familie ist schon lange nicht mehr der Vater sondern eher die Mutter, sie verwaltet das Geld, geht zu meist auch arbeiten und macht grade noch den Haushalt. Gleichberechtigung wird dieses genannt und schafft eine völlig neue Art der Familie, die nicht immer nur gutes mit sich bringt. Dadurch, dass beide Elternteile arbeiten gehen, bleibt nur noch wenig Zeit für die Erziehung und so wachsen die Anmeldezahlen in Tagesstätten stetig.  Nicht nur die frühere Familienstruktur besteht sozusagen gar nicht mehr, auch die Eheschließung ist nicht mehr wie früher. Bis vor ein paar Jahrzehnten war diese noch etwas für die Ewigkeit und hielt auch, bis das der Tod einen schied. Nach teilweise schon 1 – 2 Jahren werden heute schon die ersten Ehen wieder geschieden und nur selten hört man noch von einer silbernen Hochzeit oder gar von einer goldenen.

In diesem Falle sind es auch wieder die Kinder die darunter zu leiden haben, sie wachsen mehrfach ohne Vater oder ohne Mutter auf und lernen dadurch nie ein wahres Familienleben kennen. Allein erziehende Mütter oder Väter gibt es wie Sand am Meer und immer wieder wird gesagt, dass die Kinder selbst am meisten unter so etwas leiden. Nicht zu letzt aus diesem Grunde hat sich auch die Erziehung völlig geändert, boomt doch die Anmeldezahl bei Tagesstätten und auch Tagesmütter sind sehr gefragt. Es ist eine leichte Sache sein Kind in der heutigen Zeit über den Tag los zu werden und die Erziehung anderen zu überlassen die es gerne tun, ob es dann überhaupt noch nötig ist Kinder zu gebären ist wieder rum eine andere Frage. Somit kann man die heutige und die frühere Familie kaum noch vergleichen.

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