Rheinische Post: Kommentar / Ein Armutszeugnis für den VW-Konzern = Von Florian Rinke

Düsseldorf (ots) – Um es kurz zu machen: Die Verhaftung von Audi-Chef Rupert Stadler ist für den Volkswagen-Konzern ein Desaster. Zweieinhalb Jahre hat der Manager an seinem Stuhl geklebt, bei Audi und im Volkswagen-Vorstand – immer gedeckt von den mächtigen Familien Porsche und Piëch, gegen die sich offenbar weder Betriebsräte, Gewerkschafter noch Politiker durchsetzen konnten. Sie alle sitzen im Volkswagen-Aufsichtsrat und hätten eine Lösung herbeiführen müssen. Denn auch wenn für Stadler natürlich weiterhin die Unschuldsvermutung gilt, so sind allein die Ermittlungen gegen Vorstände des Autobauers ein verheerendes Signal: Wir haben nicht verstanden. Erst das Eingreifen der Justiz brachte Bewegung – und belegte den mangelnden Aufklärungswillen bei VW. Kunden mag das weitestgehend egal sein, darauf deuten die Absatzzahlen hin. Den US-Sonderermittler Larry Thompson dürfte es sehr wohl interessieren. Er sah zuletzt schon keine "Ernsthaftigkeit beim Willen zum Wandel". Der Fall Stadler dürfte ihn bestätigen. Doch genau ihn müssen sie bei VW überzeugen, wenn sie nicht weiteren Ärger in den USA wollen. Und das würde richtig teuer. Die VW-Verantwortlichen sollten endlich aufräumen.

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