Phonak zeichnet wieder wegweisende Projekte aus

(Mynewsdesk) Fellbach, Deutschland – Am vergangenen Donnerstag konnten drei Hörakustikunternehmen beim Future Hearing Award 2018 mit herausragendem Engagement und Expertise abräumen: Das Hörhaus Tuttlingen, Hörgeräte Möckel und iffland.hören überzeugten die hochkarätige Expertenjury mit ihren wegweisenden Projekten und sicherten sich so die diesjährige Auszeichnung in den Kategorien Anpassung, Marketing und Soziales Engagement. Der Preis, initiiert vom Hörgerätehersteller Phonak, wird jährlich im Rahmen des Phonak Zukunftsforum in Stuttgart verliehen und würdigt herausragende Leistungen in der Hörakustikbranche.

Worauf es beim Future Hearing Award ankommt? Die Expertise und Leidenschaft, mit der sich Hörakustiker für ihre Kunden und Umwelt einsetzen – und dabei insbesondere durch Engagement, Innovation und Kreativität herausstechen. „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Einreichungen, die zeigen, wie viele wegweisende Projekte es in der Hörakustikbranche in Deutschland und Österreich gibt. Es liegt uns am Herzen, diese Leistungen auf die Bühne zu bringen und mit unserem Award zu würdigen – schließlich wollen wir gemeinsam die Zukunft des Hörens positiv gestalten“, sagt Martin Heierle, Geschäftsführer der Sonova Deutschland GmbH und Jurymitglied. „Für uns ist der Future Hearing Award daher jedes Mal eines der Highlights im Jahr. Dass die diesjährige Zahl der Einreichungen im Vergleich zum Vorjahr nochmal deutlich gestiegen ist, ist für uns dabei eine schöne Anerkennung und Motivation.“

Alle Einreichungen wurden in einem unabhängigen Verfahren von einer Experten-Jury aus den Bereichen Hörakustik, Marketing, Kundenservice und CSR bewertet. Zu den Mitgliedern zählen neben Martin Heierle Sabine Hübner (Serviceexpertin und Fachbuchautorin), Prof. Dr. Annette Limberger (Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie), Elena Torresani (Leiterin der Hear the World Foundation) und O. Univ.-Prof. Dr. med. Patrick Georg Zorowka (Facharzt für HNO-Heilkunde sowie für Phoniatrie und Pädaudiologie).

Projekte, die den Unterschied machen
Das Hörhaus Tuttlingen gewann in der Kategorie Anpassung mit dem Projekt Hören.Persönlich.Erleben. Ihr Ziel: Eine Wohlfühlatmosphäre für Kunden und ihre Angehörigen schaffen und sie aktiv im persönlichen Anpassprozess begleiten. Dafür sorgen eine Hörstation mit Hörbar, um in neueste Techniken reinzuhören, der Einsatz von Otocam und Laborcam Elmo, damit die Kunden alles mitverfolgen können, eine Sommerlounge mit monatlicher Vortragsreihe – und nicht zuletzt der Panorama-Wartebereich und Hörhaushund Emma. Das Ergebnis: Die Kunden kommen gern, tun sich leichter mit der richtigen Handhabung ihrer Hörsysteme und auch die Akzeptanz der Hörgeräte fällt deutlich größer aus.

Hörgeräte Möckel entschied die Kategorie Marketing mit der Digitalisierung ihrer Bestandskunden-beziehungen für sich. Dazu entwickelten sie das bisherige gedruckte Bestandskundenheft zur Service-App weiter, die an das eigene CRM-System angebunden ist und mit der die Kunden alle wichtigen Informationen auf einen Blick parat haben – von Terminen über Geräteübersichten und Audiogrammen bis hin zum persönlichen Ansprechpartner. Push-Benachrichtungen halten die Kunden regelmäßig auf dem Laufenden. Die Mitarbeiter können den Zugang zur App online freischalten und ermöglichen so volle Transparenz, eine persönliche Datenverwaltung und schaffen noch mehr Nähe zum Kunden.

In der Kategorie Soziales Engagement überzeugte iffland.hören. mit dem Projekt „Togo hört“. Von einem Kunden aus Togo auf die Idee gebracht, reisen Mitarbeiter jährlich in das kleine westafrikanische Land, um schwerhörige Menschen mit gespendeten Hörsystemen zu versorgen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Das beeindruckende Ergebnis: Bereits mehr als 240 Betroffene konnten versorgt werden, die Abteilung zur Hörgeräteanpassung ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Klinik. Drei angelernte Mitarbeiter führen selbstständig Anpassungen und Servicearbeiten durch und stehen mit den deutschen Hörakustikern in regelmäßigem Kontakt. Interessierte können sich über einen Blog über das Geschehen vor Ort informieren.

Mehr Informationen zum Future Hearing Award gibt es unter: www.future-hearing-award.de

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