GROHMANN BUSINESS CONSULTING stellt Ergebnisse der Wettbewerbsstudie Warehouse Management Solutions 2018 vor

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Die Firma GROHMANN BUSINESS CONSULTING hat die Ergebnisse der Wettbewerbsstudie Warehouse Management Solutions (WMS) 2018 vorgestellt. Ziel der Umfrage, die im Frühsommer 2018 durchgeführt wurde, war es, im Rahmen einer Wettbewerbsanalyse einen Überblick zu vermitteln, inwieweit die Anbieterseite – ausgewählte Anbieter von WMS-Lösungen und/oder Systemhäuser im Logistik-/WMS-Bereich – sich mit den aktuellen Veränderungen im WMS-Markt bereits auseinandersetzt und welche Maßnahmen sie ergreift, um am Ende zu den "Gewinnern" zu gehören.

"Das einzige was derzeit im Markt für Warehouse Management konstant ist, ist der Wandel – und dieser Wandel wird bestimmt von drei zentralen Kriterien: Kundenorientierung, disruptive Geschäftsmodelle und "Winning the Innovation Race"", erklärt Werner Grohmann, Geschäftsführer GROHMANN BUSINESS CONSULTING, bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Michael Nowarra, anerkannter IT-Channel- und WMS-Markt-Experte ergänzt: "Die Veränderungen am Markt sind nicht mehr umkehrbar. Ein Festhalten an allzu traditionellen Verfahren und Prozessen ist gefährlich: Wer zu spät kommt, den bestraft der Wettbewerber. Dies gilt für Anwender gleichermaßen wie für Anbieter.

Außerdem erscheinen neue Anbieter am Markt, neue Allianzen werden geschmiedet, die eine völlig andere "Value Proposition" verfolgen und den Kunden und Partner eng in das "Innovation Race" einbeziehen. Das Partner-Ökosystem spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle."

Wettbewerbsstudie Warehouse Management Solutions 2018: Die wichtigsten Ergebnisse

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen bewerten den aktuellen Status ihres WMS-Business als sehr gut, weitere 36 Prozent als gut. Der Markt für Warehouse Management Lösungen scheint derzeit von Anbieterseite sehr attraktiv zu sein. Drei Viertel der befragten Unternehmen sind davon überzeugt, dass Ihr WMS-Business weiterwachsen wird.

Die befragten Unternehmen stimmen dem im letzten Jahr von Gartner formulierten Trend zur Supply Chain Execution Convergence zu und zwei Drittel der Befragten (67 %) sehen den Trend auch von Kundenseite bestätigt.

Analyse von Michael Nowarra: "Auch wenn der Markt weiterwachsen wird, scheint es doch einen "Wermutstropfen" zu geben: Die Anforderungen an eine zukunftsfähige WMS-Lösung ändern sich: Vom Siloprodukt zu einer in die Supply Chain Management-Kette integrierten Querschnittslösung mit einer ganz anderen Architektur und die steigende Komplexität, getrieben durch immer neue technische Facetten, die es zu integrieren gilt."

86 Prozent der befragten Unternehmen bestätigen, dass TCO und ROI die wichtigsten Entschei-dungskriterien bei der Auswahl eines WMS-Systems sind. 66 Prozent sehen dies auch aus den Anforderungen ihrer Kunden bestätigt. Der von Gartner formulierte Trend, dass ein möglichst geringer Aufwand bei der Implementierung ein wichtiges Entscheidungskriterium auf Kundenseite ist, wird von den Umfrageteilnehmern geteilt (57 %: Stimme ich zu, 43 %: Stimme ich eher zu). 87 Prozent der Befragten bestätigen darüber hinaus, dass dieser Trend auch durch die Kundenanforderungen untermauert wird. Die Bedeutung der wirtschaftlichen Aspekte wird durch die Aussagen der Anbieter bestätigt: 43% der Befragten haben ausgesagt, dass sie aus Preis/Kostengründen in jüngster Zeit schon einmal eine Ausschreibung verloren haben. 78% gaben sogar zu, dass dies in den letzten 12 Monaten schon mehrfach passiert ist.

Analyse von Michael Nowarra: "Die Tatsache, dass WMS-Lösungen der Zukunft viel höheren technologischen Anforderungen genügen müssen, ist nicht genug. Die Lösungen müssen darüber hinaus auch noch wirtschaftlicher in Anschaffung und Betrieb sein. Dieser Aspekt scheint das Potenzial für einen echten "Disruptor" zu haben."

71 Prozent der Umfrageteilnehmer stimmen der Gartner Aussage zu, dass ein innovatives Partner-Ökosystem ein zentraler kritischer Erfolgsfaktor für zukünftigen Erfolg im WMS-Bereich ist, immer-hin 66 Prozent sehen diese Aussage auch von Kundenseite als bestätigt an.

Analyse von Michael Nowarra: "Innovative Ökosysteme haben laut Umfrage einen eigenständigen Nutzen. Aus unserer Sicht läuft alles auf die Frage hinaus: Was können die Partner in Zeiten zunehmender Komplexität und Dynamik anbieten, was Hersteller so nicht können?"

88 Prozent der Umfrageteilnehmer werden ihr Business im WMS-Bereich weiter ausbauen. Aktiv am "Innovation Race" im WMS-Markt beteiligen werden sich allerdings nur etwas mehr als die Hälfte (54 %). Der Rest wartet erst einmal ab.

Analyse von Michael Nowarra: "Hier zeichnet sich meiner Meinung nach ein weiteres Problem ab: Der Faktor ZEIT und das Grundverständnis der vorherrschenden Marktmechanismen. Diesmal wird die Innovation nicht von der Anbieterseite getrieben (und damit kontrolliert), sondern von den Kunden. Wer jetzt nicht einsteigt, verpasst den Zug. Abwarten ist keine echte Option!"

Nur die Hälfte der Partnerunternehmen beabsichtigen heute, bei ihrem angestammten Hersteller zu bleiben und per se keine neuen Partnerschaften in Betracht zu ziehen.

Analyse von Michael Nowarra: "Damit hat immerhin die (andere) Hälfte der Partner verstanden, dass eine starre Portfolio-Politik ohne Alternativen nicht der richtige Weg ist."

Abschließendes Fazit von Michael Nowarra: "Es gilt, echte strategische Weichenstellungen vorzunehmen, und zwar jetzt! Denn wie die Studie zeigt: Der Markt wartet nicht, und er will andere Lösungen – durchaus auch andere Hersteller bzw. andere Partnerschaften und ganze Ökosysteme. Bei diesen Aussichten drängt sich die Evaluierung neuer/anderer Hersteller-Partner geradezu auf."

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