Gewalt in der Pflege – Studie zum Download

Eine aktuelle Studie beleuchtet das Tabuthema " Gewalt in der Pflege ". Wie sehen Pflegekräfte dieses Problem? Welche Rolle spielen Führungskräfte?

Die zentralen Ergebnisse:

1. Gewaltdefinition: Die Teilnehmenden definieren Gewalt in der Pflege mit grosser Sensibilität. Manche sehen schon Einschränkungen der Selbstbestimmung oder Missachtung der Privatsphäre als gewaltsames Verhalten. Selbst eine nachlässige Händedesinfektion, die zu einer Gefährdung der zu Pflegenden führen kann, wird erwähnt.

2. Als Ursachen von Gewalt werden genannt
(1) fehlende Kenntnisse im Umgang mit herausfordernden Patienten.
(2) ein System, das durch hohen Arbeitsdruck Stress und Frustrationen schafft, die sich in Aggressionen gegen Schwächere entladen.
(3) Menschen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht in die Pflege gehören.

3. Das Ausbildungsniveau spielt möglicherweise eine Rolle für Gewaltverhalten. Pflegepersonen mit geringer Ausbildung neigen nach Ansicht der Studienteilnehmer eher zu Gewalt, weil sie kaum über Strategien zur Konfliktbewältigung verfügen.

4. Ob ältere oder jüngere Pflegekräfte eher zu Gewalt neigen, ist kontrovers. Einerseits kann im Laufe des Berufslebens mehr Geduld entstehen, andererseits mehr Frust, der zu aggressivem Verhalten gegenüber Patienten führen kann.

5. Durchgängig wird die grosse Verantwortung der Führungskräfte genannt: von der Rekrutierung des Personals, über die Unternehmensphilosophie bis hin zu einem vertrauensvollen und fehlerfreundlichen Führungsstil.

Die Studie wurde initiiert und durchgeführt vom Meyer-Hentschel Institut, Zürich/ Saarbrücken. Gundolf Meyer-Hentschel, verantwortlich für die Studie betont: "Eine wichtige Ursache für Gewalt ist Hilflosigkeit der Pflegekräfte im Umgang mit herausfordernden oder alten Patienten. Pflegepersonen haben z.B. oft zu geringe Kenntnisse über das Verhalten alter Menschen. Ausserdem fehlen ihnen Strategien, um schwierige Situationen zu entschärfen."

Hier können Sie die Präsentation " Gewalt in der Pflege" anfordern.

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Veröffentlicht von:

Meyer-Hentschel Institut

Science Park 2
66123 Saarbrücken
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