Allg. Zeitung Mainz: Kreide fressen / Kommentar von Reinhard Breidenbach zur AfD

Mainz (ots) – Nur "ein paar "Irre" zeigen in Chemnitz den Hitlergruß, und die "Altparteien" wollen die AfD loswerden, indem sie die Partei zu Unrecht in einen Topf mit Neonazis werfen – das ist die Wahrheit, wie sie sich die AfD zurechtlegt, um kein schlimmeres Wort zu gebrauchen. Und wenn Alexander Gauland es für taktisch klug hält, äußert er fast schon Verständnis dafür, dass Flüchtlinge ein besseres Leben suchen. Hört, hört. Das ist eine Form von Rhetorik, die man "Kreide fressen" nennt – wie der Wolf in Grimms Märchen Kreide frisst, damit seine Stimme höher wird und er die Geißlein täuschen kann. In Chemnitz ist zu besichtigen, dass die AfD, wenn sie Vorteile für sich erkennt, den Schulterschluss mit gewaltbereiten Rechtsextremisten vollzieht, hießen sie nun Pegida oder anders. Wenn die AfD behauptet, sie habe mit Rechtsextremisten nichts zu tun, dann ist das Heuchelei. Es gibt Nachweise zuhauf, wes braunen Geistes Kind viele Mitglieder oder Unterstützer der AfD sind. Ob sich die Partei von dieser "Kundschaft" tatsächlich trennen will – und kann -, erscheint derzeit mehr als fraglich. Wahr ist: Viele, die in Chemnitz im Pegida-Pulk demonstrieren, weil ein Mensch erstochen wurde, sind keine Rechtsextremisten. Ihnen muss aber klar sein, dass der schlechten Gesellschaft leicht zugerechnet wird, wer sich gemeinsam mit ihr bewegt. Wahr ist auch: Die Abschiebung von Gefährdern und Kriminellen funktioniert derzeit nicht so, wie sie zwingend müsste. Straftaten, Tötungen gar, die daraus resultieren, sind besonders erschütternd und eines Rechtsstaats nicht würdig. Hier ist dringendste Handlungsnot. Verbale Hetze à la "Messermigration" sind jedoch nicht Teil der Lösung.

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