NTI Index 2018 besagt: Wichtiger Fortschritt bei der nuklearen Sicherheit in Gefahr

Länder nur schlecht auf Entwicklung von Cyber-Bedrohungen vorbereitet

Washington (ots/PRNewswire) – Nach Jahren des Fortschrittes im Bereich der nuklearen Sicherheit kommt die vierte Ausgabe des NTI Nuclear Security Index zu dem Schluss, dass die Schritte von Ländern zur Reduzierung der Bedrohung durch nuklearen Terrorismus mit katastrophalen Auswirkungen gefährdet sind – durch Schwund politischer Stabilität und Regierungstätigkeit, Anstieg der Korruption und steigende Präsenz terroristischer Gruppierungen weltweit. Der NTI Index 2018 zieht das Fazit, dass zahlreiche Länder weiterhin schlecht auf die Abwehr schnell expandierender und sich entwickelnder Cyber-Bedrohungen nuklearer Einrichtungen vorbereitet sind.

Gleichzeitig kommt der alle zwei Jahre erscheinende NTI Index zu dem Ergebnis, dass der Fortschritt bei der Sicherung, Minimierung und Eliminierung der gefährlichsten Materialien der Welt und Sicherung nuklearer Einrichtungen sich seit 2016 beschleunigt hat. Derzeit verfügen 22 Länder über waffenfähige nukleare Materialien. Bei der Veröffentlichung des ersten NTI Index im Jahr 2012 waren es noch 32. In den letzten zwei Jahren sind Argentinien und Polen zu den Ländern hinzugetreten, welche in ihren Territorien sämtliches stark angereicherte Uran entfernt oder entsorgt haben.

Eine weitere positive Entwicklung ist, dass 78 % der 44 Länder (und Taiwan), die über nukleare Einrichtungen verfügen, in denen ein Sabotageakt zu einer gefährlichen Freisetzung von Strahlung führen könnte, ihre Bewertungen in der Sabotageeinstufungen verbessert haben. Dies geschah durch besseren materiellen Schutz vor Ort, mehr Sicherung gegen Bedrohungen durch Insider, verbesserte Notfallkapazitäten und weitere Sicherheitsmaßnahmen. Der NTI Index, der von der Economist Intelligence Unit (EIU) verfasst wird und eine wesentliche Quelle und ein Werkzeug für die Bewertung globaler nuklearer Sicherheit darstellt, zeigt jedoch deutlichen Spielraum für Verbesserungen in diesem Bereich auf und stellt in einem Viertel der Länder, die über nukleare Materialien oder Einrichtungen verfügen, welche Ziele sein könnten, eine besorgniserregende Entwicklung der Risikostruktur fest.

Wesentliche Punkte

Einstufung bezüglich Diebstahl:

– Australien ist – wie bereits in den Jahren 2012, 2014 und 2016 – die Nr. 1 der 22 Länder mit waffenfähigen, nuklearen Materialien, teilt sich den Spitzenplatz aber in diesem Jahr mit der Schweiz. – Japan hat seine Bewertung seit dem Jahr 2012 unter allen Ländern am deutlichsten verbessert. Dies geschah durch Senkung der Menge nuklearer Materialien, mehr Sicherung gegen Bedrohungen durch Insider, und Bestimmungen für die Sicherheit im materiellen Bereich und Netzwerkbereich. – China, Belgien und Deutschland haben bei ihren Bewertungen deutliche Verbesserungen erzielt. Dies geschah durch wichtige Schritte der Sicherung in Bereichen wie Bedrohungen durch Insider, Sicherheit von Netzwerken und materielle Sicherheit beim Transport und in den Einrichtungen. – Finnland, Neuseeland und Schweden belegen unter den Ländern mit maximal einem Kilogramm waffenfähiger nuklearer Materialien gemeinsam den dritten Platz.

Einstufung bezüglich Sabotage:

– Finnland ist zum zweiten Mal die Nr. 1 unter den Ländern mit nuklearen Einrichtungen, beispielsweise Kraftwerke oder Forschungsreaktoren, die gegen Sabotage geschützt werden müssen. – Wie im Jahr 2016 bilden Australien, Kanada, Japan und Großbritannien den Rest der ersten Fünf.

Die komplette Pressemitteilung, vollständige Daten, Länderprofile und ein neuer Bewertungssimulator stehen zur Verfügung unter www.ntiindex.org.

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