„Caro Gemello“ – Countertenor Valer Sabadus und Concerto Köln feiern mit ihrem ersten gemeinsamen Album

Der Kastrat Farinelli und der Librettist Metastasio waren zwei der herausragenden musikalischen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Wenig bekannt ist, dass sie zeitlebens eine innige Freundschaft verband. In ihren jahrelangen Briefwechseln sprachen sie sich gegenseitig stets mit „Caro Gemello“ (deutsch „Lieber Zwilling“) an – ein Zeichen ihrer tiefen künstlerischen Verbundenheit. Der huldigt nun der in aller Welt gefeierte Countertenor Valer Sabadus und das Alte Musik-Ensemble Concerto Köln unter dem Albumtitel „Caro Gemello“. Aufgenommen haben die vielfach ausgezeichneten Musiker hochvirtuose sowie zauberhaft lyrische Opernarien von italienischen bzw. in Italien wirkenden Barockkomponisten wie Nicola Conforto, Johann Adolf Hasse und Antonio Caldara. Zu den Werken, in denen Farinelli brillierte und zu denen Metastasio den Text geschrieben hatte, gehören zudem Vokalstücke von Farinellis Lehrer Nicola Porpora.
Zu den Highlights aus Opern von Porpora zählt eine Arie aus der Serenata „Angelica e Medoro“, mit der die Freundschaft zwischen Farinelli und Metastasio ihren Anfang nahm. Metastasio erhielt 1720 als aufstrebender Librettist die Möglichkeit, für dieses Werk das Libretto zu schreiben. Der 15-jährige Farinelli feierte in dem Werk in der Rolle des Hirten Tirsi sein Bühnendebüt. Nach diesem erfolgreichen Start stiegen beide in Kürze zum größten Librettisten bzw. Sänger ihrer Zeit auf.
Zwar verabschiedete sich Farinelli bereits im Alter von 32 Jahren von der Opernbühne, um als Theatermanager in den Dienst des spanischen Königs zu treten. In Madrid entstand so ein florierendes Opernleben, bei dem Farinelli eng mit seinem Freund Metastasio zusammenarbeitete.
Countertenor Valer Sabadus und Concerto Köln erinnern auch an diese spanische Zeit mit Ausschnitten etwa aus zwei Opern Nicola Confortos („Ezio“, „La Nitetti“), die auf Initiative Farinellis entstanden waren. 1782 endete schließlich eine fünfzigjährige Freundschaft. In jenem Jahr verstarben kurz hintereinander Carlo Broschi alias Farinelli sowie Metastasio. Und kurz vor seinem Tod schrieb der Librettist in einem Brief: „Ach! Wie viel ich noch zu sagen hätte! […] Von ganzem Herzen umarme ich den bezaubernden Carlucciello [kleinen Carlo], und ich, sein ewig gleicher Zwilling, bekräftige hiermit meine brüderliche Zärtlichkeit.“

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