Mikroplastik -geht uns nichts an?

Der Rhein ist am stärksten belastet.

In einer Diskussion musste ich lernen, dass Mikroplastik die Meere belastet, aber diese Meeresströme noch weit weg sind von uns. Quelle meines Berichts ist die englischsprachige wissenschaftliche Zeitung  "Scientific Reports". Der Rhein zwischen Basel und Rotterdam ist einer der am stärksten belasteten Gewässer weltweit. In ihm fanden Wissenschaftler der Universität Basel mit die höchsten Konzentrationen von kleinsten Plastikteilen, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden – am meisten im Ruhrgebiet mit bis zum Vierfachen des Durchschnitts.

Mikroplastik, also kleinste Plastikteile unter 5 Millimetern, sind Zwischenprodukt bei der Kunststoffherstellung oder Granulat in Reinigungs- und Pflegeprodukten und finden sich heute in fast allen Gewässern. In den Weltmeeren bilden sie zwischenzeitlich riesige Inseln treibt. Obwohl rund 80% des Plastiks aus den Ozeanzuflüssen stammt, wurde bisher noch kein grosser Strom über seine Länge auf Mikroplastik wissenschaftlich untersucht. Die Umweltwissenschaftler der Universität Basel haben erstmals die Menge und Zusammensetzung des Mikroplastiks an der Wasseroberfläche des Rheins untersucht und veröffentlicht. Demnach ist der Fluss durchschnittlich mit fast 900.000 Partikel pro Quadratkilometer belastet.

Hier mal ein Auszug aus der Studie:

"Mikroplastik, also kleinste Plastikteile unter 5 Millimetern, sind Zwischenprodukt bei der Kunststoffherstellung oder Granulat in Reinigungs- und Pflegeprodukten und finden sich heute in fast allen Gewässern. In den Weltmeeren bilden sie zwischenzeitlich riesige Inseln treibt. Obwohl rund 80% des Plastiks aus den Ozeanzuflüssen stammt, wurde bisher noch kein grosser Strom über seine Länge auf Mikroplastik wissenschaftlich untersucht. Die Umweltwissenschaftler der Universität Basel haben erstmals die Menge und Zusammensetzung des Mikroplastiks an der Wasseroberfläche des Rheins untersucht und veröffentlicht. Demnach ist der Fluss durchschnittlich mit fast 900.000 Partikel pro Quadratkilometer belastet."

Die Forschenden fanden Mikroplastik in Form von Kügelchen, Fragmenten und Fasern, wobei der Anteil der Mikrokügelchen in gewissen Flussabschnitten bis zu über 60% ausmachte. Die Herkunft des Plastikmülls ist noch weitgehend unklar. Ähnlich wie in den Weltmeeren, werden auch in Flüssen und Seen diese Mikropartikel von zahlreichen Organismen aufgenommen und können so in die Nahrungskette gelangen.

Quelle: "Microplastics Profile along the Rhine River" Scientific Reports

Veröffentlicht von:

Kripper Schriftenreihe

Tippelstrasse 4
45529 Hattingen
DE
Telefon: 02324 5963630
Homepage: http://www.Geschichte-Kripp.de

Ansprechpartner(in):
Horst Krebs
Herausgeber-Profil öffnen

Firmenprofil:

Kripper Schriftenreihe

Als Herausgeber und Autor der Kripper Schriftenreihe arbeitet das Unternehmen in den Bereichen Genealogie, Politik und Geschichte.
Unter Mitwirkung verschiedener Autoren sind bislang 11 Bücher entschieden.

Ansprechpartner: Horst Krebs, Nennwert@aol.com, www.Geschichte-Kripp.de

Informationen sind erhältlich bei:

Horst Krebs
Tippelstrasse 4
45529 Hattingen
nennwert@aol.com

Zuletzt veröffentlicht:

AfD intern längst gespalten -oder- Bald schmerzt der Merz? - 1. November 2018

Der Zuckerkonsum und das Verhalten von Kindern - 30. Oktober 2018

Stress unserer Kinder - 29. Oktober 2018

Schnelles Internet durch Deutsche Bundesbahn? - 27. Oktober 2018

Mikroplastik -geht uns nichts an? - 26. Oktober 2018

Deutschland am Pranger - 26. Oktober 2018

Armutsbekämpfung - 26. Oktober 2018

Strahlende Kinder - 8. Juni 2018

Die glückliche Zigarette - 7. Juni 2018

Familie ist privat, oder? - 28. Mai 2018

Themenverwandte Pressemitteilungen: