AfD intern längst gespalten -oder- Bald schmerzt der Merz?

In den vergangenen Monaten verging kaum eine Woche, in der die AfD Parteispitze um Alice Weidel nicht merklich nach links rückte. Jeder noch so kleine Verstoß und jedes lockere Verhalten in der FREIZEIT wurde abgemahnt. Wer NEGER sagte, muss nun die Partei verlassen. (Bayern) Wer sich fotografieren lies, musste auf Regale im Hintergrund achten (Berlin), und wer gar in seiner FREIZEIT auf von linken als angeblich "rechtes Konzert" verurteilten Veranstaltungen an zu treffen war, verlor seine gewählten Ämter.
Offensichtlich sind die Mitglieder meiner ex Partei der AfD aber bei diesem Trend nicht alle in die vom Bundesvorstand vorgegebene Richtung "mitgewachsen" und so murren immer mehr Mitglieder unmutig über den mainstreamigen Weg und das Überschreiten roter Linien der auf zukünftige Ministerposten ausgerichteten Parteielite herum. Das könnte für die AfD gefährlich werden, denn zum einen verlassen die national-konservativen Wähler bereits jetzt in Scharen die erst 5 Jahre junge Partei, auf der anderen Seite kommen aber nur Wähler der Mitte hinzu, die sich derzeit noch angewidert von der CDU abwenden.

Was aber wird geschehen, wenn die CDU einen offensichtlich dynamisch wirkenden Friedrich Merz zu ihrem Parteichef wählt, der bereits jetzt ankündigte, konservatives Gedankengut und einen "deutschen Wertekanon" in den Vordergrund stellen zu wollen? Was wenn ein bereits wohl seit wenigen Wochen wieder in Bayern gemeldeter v. Gutenberg aus der dem "Merkelkarzer" auftaucht? Es war der CDUler F.Merz, der einst eine "deutsche Leitkultur" forderte. Dann kehren viele Wähler der im inneren zunehmend politisch uneinigen AfD den Rücken. Zurück nach rechts geht es für die AfD kaum, denn einmal verratene national-konservative Wähler, sind wohl kaum wieder ein zu fangen. Weiter nach links geht´s auch nicht, denn dort stehen die "jungen Garden" aus FDP-Lindner und CDU-Merz. Die AfD hat eigentlich nur eine Möglichkeit und die bedeutet, sich um die national-konservativ unzufriedenen Wähler AUCH kümmern zu müssen. Das geht aber nicht, denn längst ist die neu gegründete PASI (Parteisicherheit der AfD) in den Gliederungen mit einem vorläufigen Budget von 50.000€ unterwegs, um "rechtes" Gedankengut aufzuspüren. Das lässt sich so einfach nicht mehr stoppen. Und so kommt was kommen muss. Die AfD wird die "intern säubernden Geister" die sie rief, nicht mehr los und verliert als politischer Baum ihre konservativen Wurzeln. 

Was aber passiert mit Bäumen, die nur einseitig bei Wind im Boden verwurzelt sind? Wählt die CDU Friedrich Merz zum neuen Vorsitzenden, könnte es in der AfD bald heißen "Es schmerzt der Merz".  

Meinen Gruß aus Ostsachsen.

Euer Arvid. (Samtleben)

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