Countertenor Xavier Sabata mit neuen Alben „L’Alessandro amante“ und Stradellas „La Doriclea“

Xavier Sabata veröffentlich Ende des Jahres zwei neue Alben: zum einen erscheint am 30. November sein Solo-Album „L’Alessandro amante“, das sich Alexander dem Großen über die Musik nähert (Aparté). Begleitet wird er vom katalanischen Barockensemble Vespres d’Arnadí unter der Leitung von Dani Espasa. Am 1. Dezember wird außerdem die Weltersteinspielung von Alessandro Stradellas „La Doriclea“ mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro veröffentlicht (Arcana).

Alexander der Große inspirierte zahlreiche Komponisten des Barocks zu mehr als 65 Opern, darunter Georg Friedrich Händel, Nicola Porpora, Leonardo Vinci, Antonio Draghi und Francesco Mancini. „L’Alessandro amante“, nach der gleichnamigen Oper von Giovanni Antonio Boretti, ist kein getreues Porträt des historischen Charakters, sondern die Interpretation aus einer Arienauswahl, die den Herrscher einmal als großen Krieger, dann als zärtlichen Liebhaber charakterisiert. Xavier Sabata entschied sich für Arien, die einen Zeitraum von 75 Jahren abdecken und so auch die Entwicklung der Gattung Oper widerspiegeln. Der Countertenor meint: „Er war eine komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit, manchmal idealisiert, manchmal verdammt. Meine Absicht ist es, einen Menschen zu zeigen, der sich zwar selbst als Gott darstellte, aber tief im Inneren verletzlich wie wir alle war.“
In der Weltersteinspielung von Alessandro Stradellas (1643–1682) unbekannter Oper „La Doriclea“ mit Il Pomo d’Oro übernimmt Xavier Sabata eine der Hauptpartien, die Rolle des Fidalbo. „La Doriclea“ zählt zu einer komödiantischen Gattung, die sich aus der spanischen Theatertradition ableitet und im Italien des 17. Jahrhunderts durch Opern- und Prosaübersetzungen sowie Bühnenadaptionen verbreitet wurde. Die Handlung dreht sich um das romantische Auf und Ab zweier adeliger Paare (Doriclea und Fidalbo sowie Lucinda und Celindo), voll von Intrigen, falschen Identitäten, Eifersucht und gegenseitigen Vorwürfen. Die komischen Szenen des dritten Paares – Giraldo und Delfina – geben mit ihren witzigen Kommentaren der Oper ihren unverkennbaren Schwung.

Der aus Barcelona stammende Xavier Sabata, der Saxophon und Schauspiel studierte, machte sich in Spanien als Darsteller im Theater und Fernsehen einen Namen, ehe er sich mit 26 Jahren dem klassischen Gesang zuwendete. Der Künstler fühlt sich sowohl in der zeitgenössischen Musik wie im Barockzeitalter zu Hause. Für Begeisterung sorgte er in der Titelrolle der für ihn komponierten Oper „Kaspar Hauser“ von Hans Thomalla. Im Februar 2019 steht er in der Uraufführung von Benet Casablancas‘ Oper „L’enigma di Lea“ am Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf der Bühne. Von Xavier Sabata liegen zahlreiche Alben vor, darunter die zwei hervorragend besprochenen Solo-Alben bei Aparté „Bad Guys“ (2013) und „Catharsis“ (2017). 2017 gab er als Ottone in Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ sein Debüt an der Staatsoper Unter den Linden im Rahmen deren Wiedereröffnung. Vom 24. November bis 1. Dezember 2018 steht die Produktion mit vier Vorstellungen dort wieder auf dem Spielplan.

„L’Alessandro amante“
Arien von Giovanni Battista Bononcini (1670–1747), Georg Friedrich Händel (1685–1759), Giovanni Battista Pescetti (1704–1766), Agostino Steffani (1654–1728), Antonio Draghi (1634–1700), Francesco Mancini (1672–1737), Leonardo Vinci (1690–1730), Leonardo Leo (1694–1744), Nicola Porpora (1686–1768)

Xavier Sabata, Countenor
Vespres d’Arnadí
Dani Espasa, Leitung

Alessandro Stradella (1643–1682)
„La Doriclea“
Oper in drei Akten
Libretto von Flavio Orsini

Doriclea, (Lindoro), Emoke Baráth Sopran
Fidalbo, Xavier Sabata Countertenor
Lucinda, Giuseppina Bridelli Mezzosopran
Celindo, Luca Cervoni Tenor
Delfina, Gabriella Martellacci Contralto
Giraldo, Riccardo Novaro Bariton

Il Pomo d’Oro
Andrea De Carlo, Leitung

Ausgewählte Termine:

24., 26., 28. November und 1. Dezember, Staatsoper Unter den Linden, Berlin
Claudio Monteverdi „L’Incoronazione di Poppea“
Ottone, Xavier Sabata
Akademie für Alte Musik Berlin
Diego Fasolis, Leitung

21. bis 28. Dezember, Opéra National de Lyon
Georg Friedrich Händel „Rodelinda“
Bertarido, Xavier Sabata
Stefano Montanari, Leitung

9. bis 13. Februar 2019, Gran Teatre del Liceu, Barlceona
Benet Casablancas „L’enigma di Lea“
Dr. Schicksal, Xavier Sabata
Josep Pons, Leitung

6. März 2019, Grünwald
„L’Alessandro amante“
Vespres d’Arnadí
Dani Espasa, Leitung

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